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реферат по немцу.doc
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Die Drüsen der Bauchhöhle

Die Bauchspeicheldrüse liegt in der hinteren Bauchwand hinter dem Magen und ist nur an der Vorderfläche vom Bauchfell überzogen. Die Bauchspeicheldrüse bildet wichtige Verdauungssekrete. Deshalb ist sie ein Organ mit der inneren Sekretion und beherrscht den Zuckerstoffwechsel im Körper.

Die Leber, die die wichtigste Verauugsdrüse ist, liegt mit der Hauptmasse im rechten Oberbauch unter dem rechten Rippenbogen. Da sie im Zwerchfell befestigt ist, macht sie die Atembewegungen mit. In der Leber vollziehen sich zahlreiche chemische Prozesse. Hier werden die Grundnahrungsstoffe- Kohlenhydrat, Eiweiße, Fette umgewandelt, gespeichert oder auf- und abgebaut. Sie sondert täglich bis zu einem Liter Gallensaft ab. Stoffwechselprodukte und Schlacke werden in der Leber entgiftet. Auch der Abbau, die Bildung des Blutfarbstoffes und eine gewisse Reinigung des Blutes finden in diesem Organ statt.

Die Gallenblase sammelt die Galle. Sie hat länglich-ovale Form. Ihre Kapazität beträgt 50 cmᶾ. Die Gallenblase hat eine muskulöse Wand und ist von Schleimhaut ausgekleidet.

Die Milz liegt hinter dem linken Rippenbogen und grenzt an das Zwerchfell. Ihre Größe beträgt 12×6×2 cm. Die Milz ist ein Lymphorgan, das unmittelbar in die Blutbahn eingeschaltet ist; daher findet man bei Infektionskrankheiten als Zweichen ihrer entgiftenden Funktion eine funktionell bedingte Vergrößerung.

Die Ausscheidungsorgane

Die Nieren sind der Ausscheidungsort für die Abbauprodukte des Eiweißstoffwechsels und einer Reihe von Salzen sowie die entgifteten Abbauprodukte der Leber. Die meisten Gifte und Arzneistoffe werden in der Leber abgebaut und in chemisch unwirksamer Form von den Nieren ausgeschieden.

Die Nieren sind zwei paarig angelegte Organe, die sich beiderseits der

Wirbelsäulen etwa in Höhe der unteren Rippen befinden. Jede Niere ist, je nach

Körpergröße des Menschen, etwa 9 bis 12 cm lang, etwa 4 bis 6 cm breit und etwa 3 bis knapp 5 cm dick. Zusammen wiegen die beiden Nieren nur ca. 300 g. Die Nieren sind lebenswichtige Organe und gehören zu den Ausscheidungsorganen.

Die wichtigste Funktion der Nieren gehört auch die Reinigung des Blutes von nichtgastförmigen Stoffen. Das Blut leistet eine vielfache Arbeit bei der Absonderung der Schlacken durch die Nieren. In einer Stunde strömen etwa 60 l Blut durch die Nieren, d.h. in einer Stunde durchfließt das gesamte Blut des Menschen die Nieren zwölfmal. Für den Organismus ist die Filtration des Blutes in den Nieren von größer Bedeutung, da dabei die Ausscheidung von Schlackenstoffen und Abbauprozessen erreicht wird.

Als ein sehr wichtiges Ausscheidungsorgan stehen die Nieren unter der Regulation des Nervensystems. Es regelt automatisch alle Funktionen der Nieren.

Das Herz

Unser Herz entwickelt sich aus einer einzelnen Zelle der menschlichen Keimanlage und wiegt zum Zeitpunkt der Geburt erst 23 Gramm. Von nun an hat das Herz aber schon seine Funktion voll zu erfüllen.

Das Herz ist das zentrale Kreislauforgan. Es ist ein muskulöses Hohlorgan und besteht aus folgenden Schichten: die Herzinnenhaut (Endokard) kleidet Innenräume aus; die Herzmuskulatur (Myokard) bildet die Hauptmasse der Wandung; der Herzbeutel (Perikard) ist eine seröse Hülle und begrenzt einen abgeschlossenen Hohlraum, die Herzbeutelhöhle.

Das Herz hat wichtige Arbeit zu leisten.

Seine rechte Seite ist von der linken durch eine Scheidewand getrennt. Jede Herzhälfte besteht aus einem Vorhofund einer Kammer.

Die Tätigkeit des Herzens ist an seinen Bewegungen zu erkennen. Der Herzmuskel zieht sich an einen Tag rund 100 000 Mal zusammen und dehnt sich aus. Dabei hat das menschliche Herz täglich etwa 10 000 l Blut durch den Körper zu pumpen.

Das Herz hat mehrere Funktionen zu erfüllen. Durch das Blut erhalten die Gewebe des menschlichen Körpers Sauerstoff und die nötige Nahrungssäfte. Das Herz hat die Blutzufuhr zu den Geweben zu besorgen und das Blut ständig durch den Körper zu befördern. Dazu führt es periodische Bewegungen aus. Es kontrahiert in regelmäßigen Abständen und erschlafft dann wieder. Danach tritt die sog. Herzpause ein. Während des Erschlaffens wird das Blut aus den Venen ins Herz aufgenommen, und während der Kontraktionen wird es in die Aorten gedrückt.

Der Herzkontraktion entspricht der Puls, der ab den peripheren Adern abzutasten ist. Die Pulsfrequenz gibt die Zahl der Herzschläge in der Minute an. Sie hängt vom Lebensalter ab. Beim Erwachsenen schlägt das Herz mit einer Frequenz von etwa 60 bis 80/min, beim Kleinkind etwa doppeln so schnell.

Die Herztätigkeit stellt eine rhythmische Folge von Zusammenziehung und Erschlaffung des Herzmuskels dar. Durch diesen regelmäßigen Pumpenrhythmus kommt es zu einem Kreislauf des Blutes.