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Города золотого кольца 7 кл.doc
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Goldener Ring

Der „Goldene Ring“ Russlands ist eine touristische Route, die schon seit 30 Jahren existiert. Sie umfasst die altrussischen Städte im Kreis von 50 bis 500 km um Moskau. Diese Städte bilden einen symbolischen „goldenen“ Kreis. Die Bezeichnung „Goldener Ring“ verweist auf historisch-kulturelle Zusammenhänge zwischen diesen Städten, von denen viele bedeutende Metropole und mächtige Fürstentümer waren. In jeder Stadt gibt es auch eigene Route, sie zeigen den Besuchern Kathedralen, Klöster und Festungen. Sie erfahren viel Spannendes aus der Geschichte Russlands. Die Städte des „Goldenen Rings“ sind für ihre Volkskunst bekannt.

Sergijew Possad.

Die altrussische Stadt Sergijew Possad (ehemals Sagorsk) liegt 70 km nordöstlich von Moskau. Der Mönch Sergius von Radonesch, der später heilig gesprochen wurde, gründete hier im Jahre 1340 das Kloster. Im Laufe von Jahrhunderten entstanden im Dreifaltigkeitskloster des Heiligen Sergius einzigartige religiöse und architektonische Denkmäler. Die bekanntesten sind die Mariä-Entschlafens-Kathedrale und die Dreifaltigkeitskathedrale. Für letztere Kirche malte Andrej Rubljow sein Mesterwerk- die weltberühmte Ikone „Die Dreifaltigkeit“ (1422- 1427). Ihr Original hängt jetzt in der Tretjakow- Gemäldegalerie.

Das Spielzeugmuseum

Kommt ihr einmal nach Sergijew Possad, solltet ihr unbedingt das berühmte Spielzeugmuseum besichtigen. Es befindet sich am schönsten Ort der Stadt, auf dem Berg Wolokuscha. Das ungewöhnliche Museum wurde vom Künstler und Pädagogen Nikolaj Bartram im Jahre 1918 gegründet. über 30 000 Exponate, Spielzeug aus alten russischen Städten, aber auch aus dem Orient und Westeuropa könnt ihr dort bewundern. Es gibt Spielzeug aus Holz, Ton, Pappmaschee und vielen anderen Materialien. Im Spielzeug ist auch eine der ersten russischen Matrjoschkas zu sehen. Seit 300 Jahren wird in der Stadt Spielzeug hergestellt.

Pereslawl- Salesskij

Pereslawl- Salesskij liegt am Pleschtschejewo-See 130 km nordöstlich von Moskau. Das Städtchen ist reich an alten Kirchen und hübschen Holzhäuschen. Die Christi- Verklärungs-Kathedrale wurde 1152 vom Fürsten Jurij Dolgorukij angelegt und ist die älteste Kirche in Zentralrussland. Vom Glockenturm hat man einen schönen Blick über die Stadt und den See. Die malerischen Landschaften der Stadt und ihrer Umgebung haben weltberühmte Künstler wie den Opernsänger Schaljapin, den Schriftsteller Prischwin und den Maler Korowin angelockt.

Peters „Botik“

Die Geschichte von Pereslawl- Salesskij ist eng mit Peter dem GroЯen verbunden. Er plante am Pleschtschejewo-See den Bau der ersten russischen Flotte. 1688 besuchte Peter erstmals den See und war sehr begeistert. Zuerst baute Zar Peter am See kleine Kriegsschiffe, um damit Seeschlachten zu üben. Damit legte Peter der GroЯe den Grundstein für die erste russische Schiffsflotte. Das Schiff „Fortuna“ hat als einziges den GroЯbrand von 1783 überstanden und befindet sich heute am Ufer des Sees, im Landgut „Botik“.

Rostow Welikij

Ertsmals wurde Rostow Welikij im Jahre 862 urkundlich erwähnt. Die Stadt befindet sich 225 Kilometer nordöstlich von Moskau am Ufer des Nero-Sees. Sie wird „Symphonie in Stein“, die „ewige Stadt Russlands“ genannt. Rostow ist seit alten Zeiten für seine Glocken berühmt. Die gröЯte, „Syssoj“, wurde 1687 von Meister Fjodor Terentjew gegossen und wiegt 32 Tonnen. Zusammen mit 14 anderen Glocken ist sie auf dem Glockenturm neben der Kathedrale im Rostower Kreml zu sehen. Ihr Geläut ist 18 Kilometer weit zu hören und zieht viele Menschen an. Eine weitere Berühmtheit von Rostow ist die „Rostower Emaille“- die Kunst der Miniaturmalerei auf Emaille. Dieses Kunsthandwerk entstand in Rostow in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und existiert bis heute. Auf der weiЯen Platte werden Szenen aus der Bibel, der altrussischen Geschichte und aus der Natur dargestellt.

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