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Globale Probleme.doc
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4. Wälder

Alle zwei Sekunden wird ein Stück Wald in der Größe eines Fußballfeldes zerstört. Dabei fallen Bäume, fällt Leben und fällt auch ein Stück unserer Zukunft. Bis heute hat der Mensch es schon geschafft, 80 Prozent der ursprünglichen Urwaldflächen zu zerstören. Heute gibt es noch 7 intakte Urwaldgebiete. In Zentralafrika, in Finnland, in Amazonien, in Chile, in Kanada, in Sibirien und in Südostasien. Alle diese Gebiete haben die folgenden Gemeinsamkeiten: sie sind wunderschön, sie sind Heimat für viele Lebewesen und sie sind bedroht durch den Menschen und seine Absichten. Zum Beispiel Amazonas-Regenwald: Dieser größte zusammenhängende Urwald der Welt beheimatet die größte Artenvielfalt die es auf der Welt an Land überhaupt gibt, er reguliert das Klima und bietet Eingeborenen eine gute Heimat. Doch der Amazonas ist bedroht. Für wertvolle Hölzer und Landwirtschaft werden unvorstellbar große Flächen Wald vernichtet und damit unwiederbringliche Naturschätze zerstört. Das Perverse: Von dem Soja, das auf den Kahlschlagflächen im Regenwaldgebiet vorrangig angebaut wird, werden europäische „Nutztiere“ gefüttert. Wir essen also den Regenwald auf.

Die Menschen müssen sich Mühe geben, kein Frischfaserpapier mehr benutzen. Recyclingpapier ist qualitativ genauso gut und schützt außerdem die Urwälder. Es müssen Gesetze verabschiedet werden, die die Urwälder vor Abholzung schützen. Man muss den Verkauf des illegal eingeschlagenen Holzes streng bestrafen.

Eine wichtigste Ursache für das Waldsterben ist auch die Luftverschmutzung. Autos, Fabriken, Kraftwerke und die Heizungen der Wohnhäuser verursachen Abgase. Diese enthalten zum Beispiel viele Tonnen von Stickoxiden und Schwefeloxid. Mit dem Wasser in der Luft verbinden sie sich Salpetersäure und Schwefelsäure. So entsteht der saure Regen, der den Bäumen Krankheit und Tod bringt.

5. Ohne Wasser kein Leben

Menschen, Tiere und Pflanzen brauchen Wasser, um leben zu können. Kraftwerke und Industrie nehmen das Wasser zum größten teil aus den Flüssen. Das Trinkwasser für die Haushalte kommt vor allem aus dem Grundwasser und aus den Quellen. In Großstädten und Verdichtungsräumen braucht man so viel Trinkwasser, dass man es aus dem Fluss nehmen muss. Es wird gereinigt und chemisch behandelt, dann kann man es trinken.

Badewasser, Wasser aus der Waschmaschine, Wasser aus dem WC, Wasser aus Fabriken und Kraftwerken ja sogar Regenwasser, das sich in den Straßen sammelt: Alles das ist Abwasser. Es enthält Schmutz und viele chemische Stoffe, die oft gefährlich sind. In den Kläranlagen wird es gereinigt, bevor es in die Flüsse fließt. Es gibt noch zu wenig Kläranlagen, daher sind viele Flüsse stark verschmutzt.

Die meisten großen Flüsse Deutschlands fließen in die Nordsee. Dort konzentriert sich die Wasserverschmutzung. Auch die Schiffe und die Erölstationen in der Nordsee verschmutzen das Wasser. Man wirft Abfälle ins Meer. Abwasser, Motorenöl und Säuren fließen ins Meer. Andere chemische Stoffe werden auf den Schiffen verbrannt und so entstehen gefährliche Abgase. Zahllose kleine Wassertierchen, aber auch große Fische, Robben und Seevögel sind erkrankt oder gestorben. Manchmal kann man nicht einmal an der Küste der Nordsee baden.

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