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ПОСОБИЕ по лексикологии.doc
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5.3.4. Kriterien der Definition der Texte (dt)

T abelle 5.3.4.

(1) nach Adamzik

(2) nach Brinker

→ Langue – Texte (LT) und Parole – Texte (PT)

→ nicht kohärente Texte:

→ Orientierung an einer theoretisch bestimmten Grösse, die gewisse

→ bei der Textdefinition orientiert sich (2) an empirisch vorfindlichen Zeichenfolgen;

K riterien erfüllen muss:

→ das Beispiel v. Brinken konstruierten „Nicht - Text“:

- Ich habe eine alte Freundin in Hamburg getroffen. Dort gibt es zahlreiche öffentliche Bibliotheken. Diese

→ man kann den Text wie den Satz behandeln

Bibliotheken wurden von Jungen und Mädchen besucht. Die Jungen gehen oft in die Schwimmbäder. Die

Schwimmbäder waren im letzten Jahr mehrere Wochen geschlossen. Die Woche hat 7 Tage usw. usw.

- als Struktur, die durch die Anwendung des sprachlichen

Regelsystems zustande kommt.

→ diese Satzfolge erfüllt nicht die Bedingung der Kohärenz → die aufeinander folgenden Sätze stehen in

keinem erkennbaren inhaltlichen Zusammenhang;

→ die Störung der Inkongruenz im Tempus → d.h. die Uneinheitlichkeit der Zeitformen: Perfekt, Präsens,

Imperfekt → in ihrer Abfolge nicht aufeinander abgestimmt.

5 .3.5. Text: eine linguistische Definition

Tabelle 5.3.5.

→ das Motiv der Definition:

→ das unhintergehbare Eingebundensein eines jeden Einzeltextes in ein komplexes Textuniversum:

→ ein Text = ein Ausschnitt aus einem Diskurs → wird in einer bestimmten

→ der Terminus „Text“ → eine begrenzte Folge v. sprachlichen Zeichen, die in sich kohärent /

Situation u. zu einem bestimmten Zweck als zusammenhängend und in sich

zusammenhängend sind und als Ganzes eine erkennbare kommunikative Funktion signalisiert

a bgeschlossen deklariert (Adamzik 2001, S.258).

( Klaus Brinker 1977, S.17).

→ der grundliegende Unterschied zu Brinkers Definition:

→ (2) führt die Definitionskriterien als (objektive) Merkmale des Textes ein;

→ (1) betrachtet Merkmale als Kriterien, an denen sich Sprachteilhaber orientieren, wenn sie einen Text

als solchen deklarieren → bindet die Texthaftigkeit einer Folge v. sprachlichen Zeichen an den Sprachgebrauch, den Umgang mit sprachlichen Zeichen.