- •Слова и выражения для смысловой интерпретации текста
- •I.Einteilung – Классификация
- •II.Das Thema – Тема
- •III. Das Problem – Проблема
- •IV. Inhaltsangabe –Передача содержания
- •V . Charakteristik der handelnden Personen – Характеристика главных героев
- •VI. Schluss
- •Negative Charakteristik des Helden
- •Positive Charakteristik des Helden
- •Theorie für die stilistische analyse Epitheton, Metapher
- •Der Vergleich
- •Wortwahl
- •Idiome als stehende Wortverbindungen
- •Wortbestand und Stilschichten
- •Literarisches Porträt und Sprachporträt als literarisches Gestaltungsmittel
- •Erzählperspektive und innerer Monolog
- •Bericht, Reportage, Interview als Zeitungsgenres
- •Übungen zum wortschatz
- •1) Erläutern Sie die Bedeutung folgender Wörter:
- •Differenzieren Sie folgende Wörter und Wortgruppen nach folgenden thematischen Kreisen:
- •Реферирование Слова и выражения для реферирования текста
- •Redewiedergabe
- •Vorbereitung einer Präsentation
- •Wortschatz
- •Verben des Sagens
- •Реферирование статьи
- •VIII. Eigene Erfahrungen
- •IX. Eigene Haltung zu der Meinung des Autors
- •X. Argumente für und gegen die dargestellte Meinung
- •Plan zum Referieren:
Literarisches Porträt und Sprachporträt als literarisches Gestaltungsmittel
Literarisches Porträt ist eines der wichtigsten literarischen Gestaltungsmittel. Das ist Charakterbild einer Persönlichkeit in literarischer Form. Das literarische Porträt vermittelt uns konkrete Vorstellungen von der äußeren Gestaltung, Erscheinung (Gestalt, Gesichtszüge, Kleidung u.a.) der im Werk dargestellten Menschen. Es charakterisiert nicht nur die äußeren Merkmale und Züge der Figuren, sondern auch ihre Charakterzüge und Eigenschaften, die sich in ihrem Denken und Handeln im gesellschaftlichen und im privaten Bereich widerspiegeln. Der Schriftsteller hat verschiedene Möglichkeiten zur Charakterisierung seiner Helden. Er kann ihre Eigenschaften direkt nennen bzw. durch andere handelnde
Personen nennen lassen, oder er macht die Gharakterzüge durch das Verhalten, die Handlungen und deren Motive und die Wiedergabe der Gedanken sichtbar, charakterisiert also indirekt.
Der Schriftsteller kann die individuellen charakterlichen der Gestalten auch dadurch verdeutlichen, daß er ihnen eine individuelle Sprechweise gibt. Diese Charakterisierung der Gestalten durch die ihnen eigene Sprechweise als «Sprachporträt».
Im Sprachporträt kommt manchmal nicht nur Charakter, Bildung oder Beruf zum Vorschein, sondern auch Lebenserfahrung Situation, soziales Milieu.
Erzählperspektive und innerer Monolog
Der Begriff Erzählperspektive bezieht sich auf epische Werke und bezeichnet eine literarische Gestaltungstechnik, Darbietung der epischen Handlung aus der Sicht eines Erzählers.
Wenn monologisch erzählt wird, wenn die Geschichte durchgehend aus der Sicht des Ich-Erzählers dargestellt wird, bleibt die Erzählperspektive im ganzen Werk konstant. Wird hingegen dialogisch erzählt, wechseln sich zwei oder mehrere Erzähler ab. Die Verwendung der Ich-Erzählers trägt häufig zu einer sehr lebendigen, unmittelbaren Erzählung bei. Die Wahl einer, bestimmten Erzählperspektive hängt von den Gestaltungs- und Wirkungsabsichten des Autors ab.
Zu den literarischen Gestaltungsmitteln gehört auch der innere Monolog. Im Gegensatz zum gesprochenen Monolog stellt er ein stummes Selbstgespräch, eine direkte Reflexion dar, unmittelbare Umsetzung des inneren Daseins einer erzählten Figur in Sprache. Der innere Monolog eignet sich sehr gut zur Charakterisierung des geistigen und psychischen Wesens einer literarischen Gestalt. Dabei verzichtet der Schriftsteller auf eine Charakteristik von «außen», durch die Beschreibung und Schilderung der Gestalten; des Verhaltens der Gestalt. Er läßt den Leser die geistigen und psychischen Regungen der Gestalt gleichsam von «innen» her miterleben. Manchmal gibt es auch unzusammenhängende, ungeordnete Reflexionen der literarischen Gestalten, die als «Bewußtseinsstrom» bezeichnet werden.
Bericht, Reportage, Interview als Zeitungsgenres
In der Journalistik gibt es viele Genres, die sich im Aufbau, in der Komposition, in der Methode und in der sprachlich-stilistischen Gestaltung sowie in ihrer Zielsetzung voneinander unterscheiden. Die wichtigsten Genres sind: Nachricht, Leitartikel, Kommentar, Lokalspitze, Interview, Presseübersicht, Artikel, Bericht, Dokumentation, Reportage, Glosse, Feuilleton. Zu den verbreitesten und populärsten gehören Bericht, Reportage, Interview.
Der Bericht ist eine knappe, sachliche Wiedergabe von besonderen Ereignissen oder Vorgängen und dient der objektiven Information des Lesers (oder Zuhörers). Der Bericht eines Reporters dient der allgemeinen Information seiner Zeitungsleser und ist daher kurz, knapp und nur auf wenige, allgemeine Angaben beschränkt. Die Sprache eines Berichts muß nüchtern, sachlich, treffend und ohne schmückendes Beiwerk sein. Meinungen und persönliche Deutungen gehören nicht in einen Bericht: der Berichtende steht am Rande des Geschehens.
Der Aufbau eines Berichts ergibt sich aus dem zeitlichen Ablauf des Vorgangs, über den zu berichten ist. Dabei müssen folgende Fragen beantwortet werden, die manchmal 6 W genannt werden: Was? (hat sich ereignet?) Wer? (hat sich daran beteiligt?) Wann? (ist das geschehen?) Wo? Wie? und manchmal unter welchen Umständen oder Warum? (hat es sich ereignet?)
Die Reportage ist durch Presse, Rundfunk oder Fernsehen vermittelter anschaulicher journalistischer oder literarischer Augenzeugenbericht über aktuelle Ereignisse und Prozesse, aktuelle Schilderung eines Geschehens. Zum Hauptinhalt einer Reportage werden nicht nur eine Erscheinung oder ein Ereignis, sondern auch ihre Ursachen, Hintergründe und Zusammenhänge. Durch konkrete Details wird die Reportage konkret und anschaulich. Das entscheidende Kriterium für die literarische Reportage ist die überzeugende Darstellung des Menschen. Die Person des Autors wird oft zum Bezugspunkt der Darstellung. Sein Standpunkt, seine Meinung und Gefühle sind im Unterschied zum Bericht in der Reportage spürbar.
Das Interview ist zur Veröffentlichung bestimmte Befragung von verschiedenen Persönlichkeiten durch Presse, Rundfunk- oder Fernsehjournalisten. Ein Interview findet in Form eines Gesprächs oder auf der Grundlage vorher schriftlich eingereichter Fragen statt. Es hat in der Regel die Meinung des Befragten zu bestimmten Problemen oder Informationen über aktuelle Ereignisse u. a. zum Inhalt.
