- •Text 1. Das deutsche Bildungswesen
- •Von der eigenen Arbeit erzählen
- •Ihre Anzeige in der Neuen Westfälischen vom 02.08.2003
- •Verkaufssachbearbeiter/in für Osteuropa.
- •Специалист по кадрам: Мотивационное письмо должно быть консервативным
- •2. Unpünktlichkeit
- •3. Unklare Vorstellungen vom Job
- •7. Unrealistische Gehaltsvorstellungen
- •600024, Г. Владимир, ул. Университетская, 2, тел.: (4922) 33 87 92
2. Unpünktlichkeit
Ein leicht vermeidbares Phänomen. Generell sollte man nicht zu spät kommen, um nicht gleich die ersten Minuspunkte auf dem Zuverlässigkeitskonto zu verbuchen. Abgesehen davon, ist es häufig sogar von Vorteil, wenn man zu früh eintrifft. Dann kann man sich in aller Ruhe mit den Gegebenheiten vertraut machen und sich schon mal im Smalltalk üben, und wenn man nur jemanden nach dem Weg fragt.
3. Unklare Vorstellungen vom Job
Oft haben Bewerber keine genauen Vorstellungen von der Stelle, die sie übernehmen wollen, und weshalb sie sich dafür als besonders geeignet empfinden. Genau das aber wird man mit Sicherheit gefragt: Was qualifiziert gerade Sie für genau diese Stelle? Wer bei dieser wichtigsten aller Fragen zögert, hat schon verloren. Deshalb sollte man sich vorher genau mit dem Stellenprofil auseinandersetzen. Telefonische Nachfragen im Vorhinein sind durchaus erlaubt und schaffen Möglichkeiten zu einer späteren Anknüpfung. 4. Unstrukturierte Darstellungsweise
Thema Selbstdarstellung: Aufgefordert, sich in einem kleinen Vortrag vorzustellen, sind die Bewerber oft nicht in der Lage, Zusammenhänge in ihrem Lebenslauf einleuchtend darzustellen. Eine Aufzählung von Fakten ist hier nicht gefragt, die liegen den Gesprächspartnern ja vor. Diese wollen nun hören, was zwischen den Zeilen (häufig nicht) steht. Tipp: »Die kleine Selbstpräsentation« ist Pflichtstück auf dem Interview-Spielplan. Sie erfordert regelmäßiges Proben, am besten mit - kritischem! - Publikum. 5. Mangelndes Interesse
Es ist wenig wahrscheinlich, dass im Interview wirklich alles Wichtige geklärt wird. Wer daher am Schluss keine Fragen hat, dokumentiert Desinteresse. Wer befürchtet, dass ihm im Stress keine einfallen (das kommt häufiger vor, als man denkt), sollte sich schon vorher eine kleine Liste anlegen. 6. Zu große Zurückhaltung/Zu wenig Zurückhaltung
Wer nicht mit genügend Selbstbewusstsein auftritt, stellt sich für die spätere Tätigkeit kein gutes Zeugnis aus. Häufige Fehler: kein Augenkontakt, zu leises Sprechen, schüchterne Gestik usw. Das Gegenteil kommt auch nicht gut an. Die Interviewpartner sind auf lange Monologe der Bewerber nicht scharf, weil ihnen damit die Gesprächsführung aus der Hand genommen wird.
7. Unrealistische Gehaltsvorstellungen
Das Thema Gehalt behutsam angehen, besonders im ersten Gespräch. Ein Einsteiger sollte eher weniger fordern: eine überhöhte Gehaltsvorstellung kann ein Ausschlusskriterium sein. Es wäre zu schade, wenn man sich damit seine Chancen auf einen ansonsten attraktiven Job verbaut.
AUFGABEN
I. Lesen Sie den Text, beachten Sie die unterstrichenen Wörter und Wendungen.
II. Nennen Sie mögliche Fehler im Vorstellungsgespräch und wie man diese umgehen kann.
III. Bilden Sie Situationen mit angegebenem Wortschatz:
Material besorgen, von Vorteil sein, Minuspunkte verbuchen, sich vertraut machen;
die Stelle übernehmen, qualifizieren, das Stellenprofil, sich seine Chancen verbauen;
Zusammenhänge darstellen, eingehen, einfallen, sich eine Liste anlegen.
IV. Diskutieren Sie mit Ihrem Partner, wie es im Vorstellungsgespräch war. Welche Lapsus kommen nun in der Nachbesprechung ans Licht?
V. Lesen Sie den Ablauf des Vorstellungsgesprächs und die Fragen. Wer stellt die Fragen? Welche Fragen a) bis h) passen zu welchem Gesprächsabschnitt von 1 bis 6?
1. Gesprächseröffnung
2. Vorstellung des Unternehmens bzw. der Stelle 3. Selbstvorstellung des Bewerbers
4. Fragen zur Eignung des Bewerbers:
4.1. allgemein
4.2. Lebenslauf, Kompetenzen (Hard Skills): Qualifikation, Berufserfahrung, letzte Tätigkeit usw.
4.3. Persönliche Eigenschaften (Soft Skills): Leistungsmotivation, Teamfähigkeit, kommunikative Kompetenz, Durchsetzungsstärke usw.
5. Fragen des Bewerbers zu: Arbeitsplatz, Eigenverantwortung, Gehalt, Sozialleistungen, Arbeitszeit usw.
6. Gesprächsabschluss
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a) -Was qualifiziert gerade Sie für diese Stelle? - Warum haben Sie sich gerade bei unserem Unternehmen beworben? b) - Haben Sie gut zu uns gefunden? c) - Mir ist nicht ganz klar, was Sie von … bis…gemacht haben. - Welche praktischen Erfahrungen, die für diese Position relevant sind, haben Sie bereits gemacht? - Haben Sie (schon) Erfahrung mit ….? d) - Welche Aufgaben habe ich? - Wer ist mein Vorgesetzter? - Mit wem arbeite ich zusammen? - Welche Entwicklungsperspektive habe ich im Unternehmen? - Was für ein Gehalt würden Sie mir anbieten? - Wie sehen die Sozialleistungen bei Ihnen aus? e) - Was wissen Sie über unser Unternehmen? f) - Wie würden Sie sich charakterisieren? Was, glauben Sie, sind Ihre Stärken und Ihre Schwächen? - Arbeiten Sie lieber mit Menschen oder am Schreibtisch und am PC? - Wie stellen Sie sich den idealen Vorgesetzten vor? - Womit beschäftigen Sie sich in Ihrer Freizeit? - Wie sehen Ihre langfristigen Ziele aus? g) - Ich danke für das interessante Gespräch. - Wann ungefähr höre ich von Ihnen? h) - Erzählen Sie mir über Ihren Werdegang. |
VI. Hören Sie das Gespräch zwischen Frau Eder und Herrn Renz von der Personalabteilung. Läuft das Gespräch gut für Frau Eder? Welche Fragen aus Aufgabe V kommen vor? Machen Sie Notizen zu den Antworten von Frau Eder oder Herrn Renz. Bei welchen Fragen läuft es für Frau Eder gut, wo nicht und warum?
VIII. Lesen Sie den Text. Spielen Sie ein Vorstellungsgespräch zwischen Herrn Persini und Frau Schulze.
Der beste Weg zum neuen Job
Mittwoch, 10.20 Uhr. Marco Persini öffnet die Glastür der Stranix GmbH in Frankfurt am Main. Er war beim Friseur und trägt einen Anzug. Über dem linken Arm hängt sein Mantel, in der rechten Hand hält er einen Brief. Es ist die Einladung zum Vorstellungsgespräch bei Dorothea Schulze, Verkaufsleiterin von Stranix.
10.25 Uhr. Marco hat das richtige Zimmer gefunden. Miriam König kommt ihm entgegen. „Sie müssen Herr Persini sein. Darf ich Ihnen den Mantel abnehmen? Es kann sein, dass Frau Schulze sich etwas verspätet. Wollen Sie eine Tasse Kaffee?" „Lieber ein Glas Wasser, wenn es geht." Als Marco den ersten Schluck nimmt, geht die Tür auf. Dorothea Schulze ist da. Es wird Ernst.
„Freut mich, dass Sie gekommen sind, Herr Persini. Haben Sie gleich zu uns gefunden?" „Ja, das war kein Problem. Ich kenne Frankfurt ja." „Parkplatzprobleme?" „Nein, zum Glück nicht." „Nehmen Sie doch bitte Platz." „Danke."
Marco sitzt der Verkaufsleiterin direkt gegenüber. „Herr Persini, warum haben Sie das Leben in Bella Italia aufgegeben?" Mit dieser Frage hat Marco gerechnet. Sie klingt wie eine persönliche Frage. Aber jetzt geht es um eine professionelle Reaktion.
Bettina hat das mit Marco mehrere Male geübt. Immer wieder hat sie ihm eine der üblichen Fragen gestellt, und er hat versucht, sich gut zu präsentieren. Jetzt kann er sofort antworten: „Deutschland ist ein wichtiger Absatzmarkt für italienische Mode. Deshalb hat es mich sehr interessiert, in diesem Markt zu arbeiten."
Frau Schulze nickt zufrieden. Sie nimmt kurz Marcos Mappe zur Hand, wirft einen Blick darauf und legt sie wieder auf ihren Schreibtisch: „Sie können sich gar nicht vorstellen, was für schreckliche Bewerbungsmappen wir bekommen haben! Ihre Mappe war da eine erfreuliche Ausnahme." Ein positives Signal! Marco schmunzelt, sagt aber nichts.
Die Verkaufsleiterin spricht weiter: „Sicher haben Sie sich über Stranix informiert, Herr Persini. Warum möchten Sie ' denn bei uns arbeiten?" Marco erklärt kurz, was ihm an Stranix gefällt. Frau Schulze kann sehen, dass Marco sich über die Firma gut informiert hat.
In dieser Phase kann Marco seine Qualifikation präsentieren. Er hat seinen Lebenslauf im Kopf. Jetzt kommt es darauf an, die Verkaufsleiterin zu überzeugen. Wichtig: keine langen Vorträge halten! Am besten nur das Wichtigste: Schule, Berufsausbildung, Berufserfahrungen. Marco erklärt kurz, warum die Stationen wichtig waren.
Marco weiß, dass Stranix die ideale Firma für ihn wäre. Auch Frau Schulze ist ihm sympathisch. Er würde eng mit ihr zusammenarbeiten.
Sie eröffnet die nächste Phase. „Herr Persini, haben Sie denn noch Fragen an uns?" Natürlich hat Marco noch ein paar Fragen. Jetzt wäre es ein großer Fehler, nach dem Gehalt zu fragen! Marco weiß, dass es besser ist, die Ergebnisse des Gesprächs noch einmal zusammenzufassen. Er beginnt mit den Worten: „Habe ich richtig verstanden, dass meine Tätigkeit sich vor allem in der Abteilung Luxus abspielen wird?" und „Stimmt mein Eindruck, dass ich dabei meine Eignung als Filialleiter unter Beweis stellen könnte?"
Marco formuliert seine Fragen so, dass die Verkaufsleiterin mit „Ja" antworten muss. Diese Zustimmung ist psychologisch sehr wichtig. Sie signalisiert: „Wir verstehen uns. Wir passen zusammen."
Auch deshalb ist diese Zustimmung die ideale Basis für eine weitere Frage von Frau Schulze: „Wie viel möchten Sie denn verdienen, Herr Persini?" Marco lächelt und spielt den Ball zurück: „Sagen Sie mir, wie viel ich Ihnen wert bin!" Nach einigem Hin und Her nennt Frau Schulze ein paar Zahlen. Marco ist zufrieden. Über seine Aufstiegschancen haben sie schon gesprochen. Deshalb kommentiert Marco nur kurz, dass er nach ein paar Jahren wohl mehr verdienen würde.
Darauf gibt Dorothea Schulze keine Antwort. Aber sie lächelt und steht auf - klares Signal für den Abschied: „Das war ein wirklich anregendes Gespräch, Herr Persini. Sie müssen verstehen, dass ich Ihnen nicht sofort zusagen kann. Sie bekommen in ein paar Tagen Bescheid. Wir melden uns bei Ihnen."
IX. Erzählen Sie über die DAAD-Stipendien. Gebrauchen Sie dabei den themenbezogenen Wortschatz.
Стипендии DAAD – одна из возможностей поучиться в Германии
На сегодняшний день Германская служба академических обменов, сокращенно DAAD, является самой крупной немецкой организацией, которая поддерживает сотрудничество высших учебных заведений по всему миру. DAAD объединяет более 200 немецких вузов и 126 студенческих организаций, а также выдает около 50 тысяч стипендий в год. Организация помогает иностранным студентам пройти курсы обучения или научную стажировку в Германии, а немецким студентам и аспирантам поехать учиться на несколько семестров за границу.
Чтобы получить стипендию, необходимо проучиться, как минимум, 3 года в российском вузе и неплохо говорить по-немецки. Впрочем, для совсем еще юных студентов стипендий не слишком много. В этой связи изучающие германистику имеют значительное преимущество. Для студентов этой специальности организуется конкурс, победители которого могут посещать лекции в немецком университете в течение одного семестра. Также германистам-филологам предоставляется возможность ассистировать учителю русского языка в одной из немецких школ. Учащиеся других специальностей, недавно начавшие обучение, могут подавать заявку на летние курсы немецкого языка или ознакомительные поездки в Германию в сопровождении преподавателя.
Соискателям с дипломом о высшем образовании из России Германская служба академических обменов предлагает 16 стипендиальных программ. Стипендии для последипломного обучения предоставляются учащимся фактически всех специальностей. Длительность обучения при этом разнится – от трех месяцев для прохождения журналистской практики до двух лет для стажировок по другим специальностям.
В стандартный набор документов для заявки на участие входит мотивационное письмо, одна-две характеристики от преподавателей вуза и резюме. Особое внимание при отборе кандидатов уделяется мотивационному письму. Свою мотивацию для участия в программе обмена следует излагать подробно и убедительно. Письмо следует начать с указания четкой цели поездки. Соискателю необходимо обосновать, почему он желает пройти обучение именно в Германии. Рассказ о собственных достижениях и личностных качествах также должен иметь место. Однако приводить следует только самые релевантные для конкретной стипендии факты из биографии. Число страниц, разрешенное для написания мотивации, следует использовать по максимуму, но и не выходить за пределы.
Сафронова Н.А. Учебнo-методическая разработка для студентов 3 курса по теме «Выбор профессии, трудоустройство».
Редактор – Е.А. Арсеньева
План университета 2010,
Позиция
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Подписано в печать Формат 84108 1/32
Усл. п. л. Уч.-изд. л.
Заказ Тираж 50 экз.
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Отпечатано в отделе оперативной полиграфии ВГГУ
