- •Text 1. Einleitung in die Wirtschaftslehre
- •Tеxt 2. Wesen und Aufgaben der Wirtschaft
- •Text 3. Wirtschaftswissenschaften
- •1. Übersicht
- •Text 4. Wirtschaft der brd
- •Text 6. Marktwirtschaft
- •Vorteile der freien Marktwirtschaft
- •Text 7. Marktforschung
- •Text 8. Wettbewerb in der freien Marktwirtschaft
- •Text 9. Unterschiedliche Markte
- •Text 10. Markt – Preis und Preisbildung
- •Text 11. Wirtschaftliche Güter
- •Text 12. Güter und Güterarten
- •Text 13. Das Wesen und die Funktionen des Geldes
- •Text 14. Die Geldformen
- •Text 15. Der Wert des Geldes
- •Text 16. Das Bankwesen in der brd
- •Text 17. Die Banken
- •Text 18. Kredite
- •Text 19. Was ist "Marketing"?
- •Text 20. Messen als Marketingstrategien
- •Text 21. Bedeutung der Messen
- •Text 22. Messen und Ausstellungen in der Bundesrepublik
- •Text 23. Die Gründe der Inflation und der Deflation
- •Text 24. Produktion als volkswirtschaftlicher Begriff
- •Text 25. Unternehmensformen
Text 7. Marktforschung
Bei dem Marketing-Konzept spielen zwei Aspekte eine Rolle: der bestmögliche Absatz einer bestimmten Ware unter Berücksichtigung der Wünsche des potentiellen Kunden. Der zweite Aspekt macht deshalb die Marktforschung zu einem bedeutenden Instrument der Unternehmen, die konkurrenzfähig sein wollen.
Eine gute Marktanalyse sollte einen längeren Zeitraum umfassen und erfordert bedeutende Geldmittel, damit Fehlplanungen möglichst vermieden werden.
Das wichtigste Ziel dabei ist, dassdie Erzeugnisse den verschiedensten Vorstellungen der Kunden entsprechen, mit anderen Worten, die Befriedigung der Kundenwünshe.
Deshalb ist es für einen sicheren und anhaltenden Absatz des betreffenden Artikels wichtig, dassseine Qualität, Verpackung und sein Preis im Verhältnis zur Menge einen günstigen Eindruck auf die Kunden machen und so ihre Wünsche befriedigen.
Da sich der Geschmack und die Ansprüche der Kunden häufig andern, sind die damit verbundenen Marktveränderungen rechtzeitig zu erkennen. So kann es z.B. passieren, dasseine bestimmte Ware, die jahrelang gut verkauft wurde, immer weniger verlangt wird. Andererseits kann ein ähnliches Produkt plötzlich einen viel besseren Absatz finden. Auf diese Veränderung der Verbraucherwünsche mussnatürlich reagiert werden. Aber auch weniger nachgefragte bzw. benütigte Erzeugnisse können bei einer gut organisierten Werbung verkauft werden. In diesem Fall geht es darum, dassdie Verbraucher das kaufen, was erzeugt wird, und nicht, was der Kunde wirklich will oder braucht.
Die Marktforschung hat also drei große Ziele:
1. die Befriedigung der Kundenwünsche,
2. das Erkennen der Marktveränderungen,
3. die Anpassung an die Marktveränderungen.
Verfolgt die Produktions-und Planungsabteilung eines Betriebs auf der Grundlage einer Marktanalyse diese drei Ziele, so kann für die Absatzmöglichkeiten eines Produkts eine ziemlich genaue Prognose erstellt werden. Wenn ein Unternehmen den Markt ständig beobachtet und somit über die aktuelle Marktlage informiert ist, so kann es seine Produkte entsprechend den neuen Bedürfnissen und Verbraucherwünschen herstellen.
Das bedeutet, die Produktion wird vom Markt bestimmt und nicht umgekehrt.
bestmöglich – наилучший, betreffend – соответствующий, данный, bzw. = beziehungsweise – или, соответственно, es geht um – речь идет о ...
Text 8. Wettbewerb in der freien Marktwirtschaft
In der freien Marktwirtschaft stehen die einzelnen Betriebe und Unternehmungen in einem mehr oder weniger scharfen Wettbewerb um den Abnehmer, der sie zur ständigen Verbesserung und Verbilligung ihrer Produkte zwingt. Auf der einen Seite mussder Unternehmer durch den Konkurrenzdruck preisgünstig und qualitativ produzieren. Auf der anderen Seite will er höchste Gewinne erzielen, die bei niedrigen Preisen nicht möglich sind.
Deshalb schließen sich die Unternehmer in ihrem eigenen Interesse zusammen. Durch Vereinbarungen schwächen sie die unbequemen Wirkungen des freien Wettbewerbs ab oder schließen diese Wirkungen ganz aus. So können sie eine Monopol – oder monopolähnliche Stellung auf dem Markt gewinnen.
Es gibt eine starke Tendenz zu immer größeren Betriebs– und Unternehmenseinheiten. Das gefährdet die Existenz kleiner oder mittlerer Betriebe.
Einerseits ist die Kozentration erwünscht, wenn dadurch die unternehmerische Leistungskraft gestärkt und die gesamtwirtschaftliche Produktivität erhöht wird, andererseits wird diese Konzentration als bedenklich angesehen, wenn sie zur Marktbeherrschung und damit zur Ausschaltung des Wettbewerbs führt.
In der BRD gibt es daher ein "Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen".
