- •5. Поставьте глаголы в скобках вначале в Präsens, а затем в Perfekt.
- •6. Дополните краткую информацию цифрами из текста 3
- •7. На основе прочитанного заполните таблицу:
- •2. Переведите предложения.
- •3. Дополните предложения:
- •4. Прочитайте и переведите в группах минитексты о фермерах в Германии и выпишите незнакомые слова.
- •3. Переведите из текста 6 одну из частей, на её основе составьте минисловарь терминов и специальных слов, обменяйтесь ими с товарищами.
- •5. Ответьте на вопросы:
- •1. Переведите, обращая внимание на слово „Bestand“.
- •2. Переведите предложения, вспомнив тему «Инфинитивные обороты».
- •4. Ответьте на вопросы к тексту 6:
- •5.Подготовьте презентацию об одной из отраслей сельского хозяйства или её производственном направлении.
6. Дополните краткую информацию цифрами из текста 3
1) Die Waldfläche umfasst …% der Gesamtfläche. 2) Landwirtschaftlich genutzt sind … % der Gesamtfläche. 3) Der Baumbestand beträgt … Bäume. 4) Es dominieren …-bäume. 5) Die Landwirte besitzen …% der Waldfläche. 6) Jedes Jahr wächst die Waldfläche um … Hektar. 7) … der Landfläche wird als Wiesen und Weiden genutzt. 8) In Deutschland existieren zurzeit … Agrarbetriebe. 9) Der Staatswald beträgt in der BRD … Hektar.
Text 4
Die Schwerpunkte der deutschen Landwirtschaft
Wortschatz: das Getreide, überwiegen, der Weizen, der Roggen, die Gerste, der Hafer, die Ernährung, die Art, die Bedeutung, zunehmen, zurückgehen, der Rückgang, der Bestand, das Huhn, die Legehenne
Getreideanbau.
Dem Getreide kommt in Deutschland eine Schlüsselfunktion. Als Brotgetreide ist es wichtig für die menschliche Ernährung, als Futtergetreide ist es eine bedeutende Komponente bei der Produktion von Viehfutter. So waren 2009 in der BRD 6,5Mio. ha mit Getreide bestellt, was einem Anteil von rund 58% des Ackerlandes entspricht.
Die wichtigste Getreideart in Deutschland ist der Winterweizen. Sein Anteil an der gesamten Getreidefläche ist auf 50% (rund 3 Millionen ha) angestiegen. Erst danach folgen Gerste, Roggen und Hafer. Gerste wird auf knapp 2 Millionen Hektar angebaut und dient überwiegend als Futtermittel. Die Anbauflächen von Roggen und Hafer gingen in letzten Jahren zurück. Und zunehmende Bedeutung gewinnt die Getreideart Triticale, eine Kreuzung aus Weizen und Roggen. Sie wird ausschließlich als Viehfutter verwendet. Schwerpunkte des Getreideanbaus sind der Südwesten und Westen Deutschlands.
Zuckerrübenanbau.
Über 48 100 Agrarbetriebe bauen in der BRD Zuckerrüben an. Die Zuckerrübenanbaufläche nahm mit 443 500 ha knapp 4% der gesamten Ackerfläche ein. Die Zuckerrübe stellt hohe Ansprüche an Boden, Klima und Pflege. Der ideale Standort ist ein tiefgründiger, steinarmer und humusreicher Lehmboden, der locker ist. Wichtige Standorte sind das südliche Niedersachsen, das Rheinland zwischen Bonn und Krefeld, die Gebiete am Main, an der Donau, am Oberrhein, in Württemberg, die Magdeburger Bürde, die Leipziger Tieflandbucht und das Erfurter Becken. Aufgrund dieser hohen Ansprüche und der großen wirtschaftlichen Bedeutung wird die Zuckerrübe als „Königin der Kulturpflanzen“ bezeichnet. Die in der BRD angebauten und geernteten Rüben werden in 27 Zuckerfabriken zu Zucker weiterverarbeitet.
Rapsanbau.
Mit einer Anbaufläche von 1,5 Millionen Hektar nimmt der Raps eine bedeutende Stellung ein und ist die wichtigste Ölpflanze. Seit Jahrzehnten wird Raps zur Gewinnung von Öl angebaut. Gleichzeitig gewinnt man daraus Rapsmethylester (Biodiesel) als „grüner Treibstoff“. Schwerpunkte des Rapsanbaus sind Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie Küstenregionen Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns.
Rinderhaltung.
Die Haltung von Milchkühen und Fleischrindern besitzt für die deutschen Landwirte eine große Bedeutung. der Wert dieser beiden Produktionsrichtungen entspricht einem Anteil von 30% am gesamten landwirtschaftlichen Produktionswert. Der Rinderbestand der BRD beträgt zurzeit 13, 64 Millionen Tiere, Davon Milchkühe – 4,37 Mio., Kälber – 2,13 Mio. Die größte Anzahl an Rindern wird in Bayern und Niedersachsen gehalten. In den traditionellen Grünlandgebieten (Allgäu, Alpenvorland, Bayerischer Wald und Marschgebiete an der Küste) konzentriert sich die Milchviehhaltung.
Schweinehaltung.
In Deutschland werden 2003 rund 26,5 Millionen Schweine gehalten. Davon entfielen 14% auf die Neuen Länder und 86% auf die Alten Bundesländer. In der Region Weser-Ems befindet sich die Konzentration der Schweinehaltung; dort in neun Landkreisen hält man ca. sieben Millionen Schweine, also ein Viertel des gesamten deutschen Schweinebestandes. Seit 1950 hat sich die Anzahl der Schweine in der BRD mehr als verdoppelt, während die Zahl der Schweinehalter von 2,4 Mio. auf 115 000 zurückging. Dies bedeutet einen Rückgang um 95%. Die Zahl der Tiere je Halter ist somit deutlich angestiegen. 1950 lag die durchschnittliche Bestandgröße bei 5 Tieren, heute beträgt sie 243 Tiere. Im Vergleich zu anderen EU-Staaten liegt die BRD damit nur etwa in der Mitte. Spitzenreiter hier sind die Niederlande (1 100 Tiere je Halter) und Irland (mehr als 1 300 Tiere je Halter).
Hühnerhaltung.
Von den 41,3 Millionen Legehennen, waren knapp 30 Mio. Stück (71% des Gesamtbestandes) in den Alten Bundesländern aufgestallt. Schwerpunkte sind Niedersachsen mit 13,7 Mio. Tieren, gefolgt von Bayern (4,2 Mio.) und Nordrhein-Westfalen (4,1 Mio.). In diesen drei Bundesländern allein werden somit rund 56% aller deutschen Legehennen gehalten. Der überwiegende Teil der Hühner wird in Käfigen gehalten, nur rund 16% leben in Boden- oder Freilandhaltung.
Öko-Betriebe.
Ende des Jahres 2003 wirtschafteten in Deutschland 16 476 landwirtschaftliche Betriebe auf 734 027 Hektar Fläche nach den Bestimmungen der EU- weiten Öko-Verordnung. Das sind 4% der Betriebe auf etwa 4,3% der gesamten Nutzfläche. Damit vergrößerte sich die Zahl der Betriebe gegenüber 2002 um 5,4%. Die meisten Öko-Betriebe in Deutschland sind in Verbänden organisiert. Hierzu gehören z.B. Bioland, Demeter, Gäa, Ökosiegel, Biopark und andere. Die Produkte, die mindestens nach der Richtlinien der EU-Verordnung erzeugt werden, dürfen mit dem Bio-Siegel gekennzeichnet werden. Im Herbst 2003 hatten bereits knapp 19 000 dieses Siegel. An der Spitze stehen dabei Brot- und Backwaren (2 216 Produkte), Fleisch- und Wurstwaren (1 901) und Trockenfertigprodukte (1 411). Schwerpunkte des ökologischen Landbaus in Deutschland sind das bayerische Voralpenland, Baden-Württemberg, Hessen und die Neuen Bundesländer.
