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Welche cpUs Anfang 2012 auf Sie zukommen

Vergleich zweier Welten: Die Tri-Gate-Transistoren (rechts) verfügen über einen 3D-Leitungskanal und erreichen allmählich Serienreife.

Intel betritt die nächste Dimension

Während wir noch ungeduldig auf die neuesten Modelle der Sandy-Bridge-CPUs warten, hat Intel schon konkrete und durchaus beeindruckende Pläne für die übernächste Prozessorgeneration. Glaubt man der aktuellen „Roadmap“ des Weltmarktführers, so darf Anfang kommenden Jahres mit einer neuen CPU-Architektur, der „Ivy-Bridge“, gerechnet werden – und die hat es in sich.   Denn Intel stößt damit sprichwörtlich in die nächste Dimension vor: Während bei klassischen Transistoren, also dem Grundbaustein jeder Recheneinheit, der Leitungskanal stets flach auf der Oberfläche angebracht ist, kommt für die „Ivy-Bridge“ künftig ein neues, dreidimensionales System zum Einsatz: Zum ersten Mal seit seiner Erfindung vor 50 Jahren besteht der Leitungskanal dann aus einem dreidimensionalen Block. Dieser kann von drei Seiten aus gelesen und beschrieben werden: Von oben, von links und von rechts. Seit zehn Jahren arbeitet Intel schon an der Technik, langsam aber sicher nähert sie sich der Produktionsreife (выпуску).

Turbo-Boost für Ihren Prozessor    Die Schaltgeschwindigkeit der so genannten Tri-Gate-Transistoren erhöht sich bei gleicher Versorgungsspannung um bis zu 37 Prozent. Gleichzeitig soll die Fertigung im aktuellen 32-Nanometer-Verfahren mit Einführung der „Ivy-Bridge“ in den Geschichtsbüchern verschwinden. Intel setzt bei dem neuen Verfahren auf 22-nm-Transistoren, was noch mehr Rechenleistung auf der gleichen Grundfläche bedeutet. Die neuen Prozessoren sollen zudem serienmäßig USB 3.0, PCI Express 3.0 sowie OpenCL1.1 unterstützen. Auch die Leistung des integrierten Grafikprozessors soll um 20 Prozent zulegen.   Gerüchten zufolge wird die Serien-Produktion der revolutionären Chips noch Ende des Jahres beginnen – mit der Markteinführung könnte dann zwischen Februar und April 2012 gerechnet werden.

Prozessor-Upgrade leicht gemacht   

Welche Prozessoren Mitte/Ende 2012 herauskommen

Roadmap von AMD für 2012 durchgesickert

APUs für Netbooks und Tablets: AMD baut „Krishna“ und „Wichita“ nächstes Jahr im 28-nm-Verfahren.

„Komodo“, „Trinity“, „Krishna“ und „Wichita“ – diese Namen stehen nicht etwa für ein Superhelden-Team, sondern für neue Prozessorklassen von AMD. Zwar steht der Chip-Produzent gegenüber dem Rivalen Intel nach wie vor weit zurück (etwa 20 Prozent Marktanteil), ist bei der Namensgebung seiner Produkte aber gewohnt kreativ. Das Quartett soll im dritten Quartal 2012 Desktops, Notebooks und Server auf Vordermann bringen.   So wird der bisherige Spitzenreiter „Zambezi“ in der Oberklasse von neuen Modellen der „Komodo“-Serie abgelöst, die über bis zu acht „Bulldozer“-Kerne verfügen sollen. Die im 32-Nanometer-Verfahren gefertigten CPUs kommen vermutlich bei Servern und High-End-Desktops zum Einsatz. Eine integrierte Grafikeinheit ist bei diesem Modell auch weiterhin nicht vorgesehen.

AMD versus Intel: Aktuelle Chipsätze im Vergleich    Bei „Trinity“ wird es sich um eine AMD-Fusion-APU (Accelerated Processing Unit) handeln, bei der bekanntlich CPU, GPU sowie Videobeschleuniger vereinigt sind. Der Hochleistungs-Prozessor soll die „Llano A8“-Serie, die bisher schnellsten APUs von AMD, ersetzen und als Zwei- oder Vierkern-Variante produziert werden. Da wundert es nicht, dass die integrierte GPU DirectX-11-fähig sein soll.

„Krishna“ nennt sich der Nachfolger der „Zacate“-APUs. Der für Netbooks und Tablets gedachte(упомянутый) Prozessor wird nicht mehr wie sein Vorgänger im 40-nm-Verfahren produziert, sondern kommt mit 28-nm-Transistoren und zwei bis vier Kernen daher.

15 Hardware-Tricks - bis zu 100% mehr Leistung    Auch bei „Wichita“ handelt es sich um eine Netbook- und Tablet-APU mit moderater Leistung. Wie „Krishna“ wird der Chip im 28-nm-Verfahren gebaut, kommt allerdings mit lediglich ein oder zwei Kernen aus und ist deswegen als Nachfolger für die „Ontario“ APUs gedacht.   Hinter den Codenamen „Weatherford“ verbirgt sich ein künftiger Vierkern-Mittelklasse-Chip. In der gleichen Liga wird auch „Richland“ mit zwei Kernen und weiter reduzierter Grafikleistung spielen.

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