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Die Schweiz stellt sich vor.
Was für ein interessantes Buch hältst du da?
Das ist ein Reiseführer. Ich habe ihn aus meiner Reise nach der
Schweiz mitgebracht und möchte euch jetzt über meine Reise erzählen.
Wirklich? Kaum zu glauben.
Was du nicht sagst!
Eine Reise nach der Schweiz? Wann warst du denn dort?
Und wie kam es dazu?
Im vorigen Sommer war ich ja in einem internationalen Ferienlager und habe mich dort mit einem Mädchen aus Zürich bekannt gemacht. Wir standen mit ihr das ganze Jahr im Briefwechsel, dann hat sie mich nach Zürich eingeladen und vorige Woche war ich bei ihr zu Gast.
Wunderbar! Warst du nur in Zürich oder auch in den anderen Städten, vielleicht auch in den Alpen?
Hat es dir in der Schweiz gefallen?
Wisst ihr, schlagen wir besser zusammen in diesem Reiseführer nach, und ich werde euch alles erzählen. Im südlichen Mitteleuropa gelegen, ist die Schweiz hauptsächlich ein Gebirgsland. Sie hat keinen direkten Zugang zum Meer. In geologischer Hinsicht ist die Schweiz ein durchaus komplexes Land. Die drei Hauptlandschaften sind: Alpen, Mittelland und Jura. Ich hatte leider keine Möglichkeit ins Gebirge zu fahren.
Aber wie es mir bekannt ist, so gibt es in diesem Land auch mehrere Seen, nicht wahr?
Ja, das stimmt. Die Seen prägen in besonders starkem Maße den
schweizerischen Landschaftscharakter. Die größten Schweizer Seen liegen am Jurafuß und im Mittelland, sowie in den Voralpen.
Na ja, solche Seen wie Genfer, Bodensee und Zürichsee sind weltberühmt. Die Seen, meine ich, verleihen der schweizerischen Landschaft einen besonderen Reiz.
Und welche Flüsse sind dort?
Der Rhein und die Rhone sind die größten Flüsse dieses Landes.
Und wie ist dort das Klima?
- Ihre Lage in Mitteleuropa lässt die Schweiz an den vier Hauptklimagebieten Europas teilhaben: an ozeanischen, nordeuropäischen, an mediterranen und kontinentalen Klimaeinflüssen. Aber die starke Höhengliederung bewirkt zudem eine Vielzahl von Regional- und Lokalklimaten. Die Niederschläge sind auch ungleichmäßig über das Land verteilt.
Und hattest du Glück mit dem Wetter?
Ja, die ganze Woche während meines Aufenthaltes in der Schweiz war das Wetter ganz gut, es regnete nicht, aber es war auch nicht besonders warm. Bei solchem Wetter war es angenehm zu wandern.
Hast du auch Bern — die Hauptstadt der Schweiz besucht?
Ja, außer Zürich war ich mit meiner Freundin auch in Bern. Das ist eigentlich eine ziemlich kleine Stadt mit rund 140 000 Einwohnern, die viergrößte Stadt des Landes.
Kannst du uns die größten Städte der Schweiz nennen?
Aber natürlich. Das sind: Zürich mit mehr als 300 000 Einwohnern und Basel, das etwas kleiner ist und 170 000 Wohnbevölkerung hat.
Und Genf?
Genf ist auch eine recht große Stadt, dort leben mehr als 160 000 Menschen. Und die ganze Schweiz hat etwa 7,5 Millionen Einwohner, ist aber eines der dichtestbevölkerten Länder der Erde: 180 Einwohner pro Quadratkilometer im Durchschnitt.
Und wie ist die Gesamtfläche der Schweiz?
Die Fläche der Schweiz beträgt mehr als 40 000 km2.
Und wie steht es dort mit den Sprachen? Die Ursprünge der Schweiz sind doch Kelten, Römer und Germanen. Das ist mir noch aus der Geschichte bekannt.
- Ja. Das stimmt. Dort herrscht die Viersprachigkeit. Viör Landessprachen sind: Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch.
Und ich dachte, dass die deutsche Sprache in der Schweiz die Staatssprache ist.
Deutsch war in der alten Schweiz nur bis zur französischen Revolution die eigentliche Staatssprache, aber auch heute wird als Sprache für die Außenpräsentation meist Deutsch gewählt.
Und was für ein Staat ist die Schweiz? Ist es eine Republik?
- Die Schweiz heißt amtlich die Schweizerische Eidgenossenschaft. Das ist ein Bundesstaat mit 26 souveränen Kantonen und Halbkantonen. Als Regierungsform sieht die Verfassung für Bund und Kantone die Republik vor. Und außenpolitisch hält die Schweiz am Grundsatz der Neutralität fest. Ich kann euch eigentlich noch vieles über die Schweiz erzählen. Aber es ist schon spät. Machen wir das morgen.
Ist gut. Bis morgen.
Bis bald.
- Tschüss.
Übung 61. Übersetzen Sie den Text ins Ukrainische. Schlagen Sie dabei unbekannte Wörter im Wörterbuch nach.
Übung 62. Steilen Sie einander Fragen zum Text und lassen Sie Ihre Studienkollegen sie beantworten.
Übung 63. Spielen Sie anhand des Textes die Szene „Meine Reise in die Schweiz“.
Übung 64. Geben Sie den Inhalt des Polylogs „Die Schweiz stellt sich vor“ in Form eines Monologes wieder.
Übung 65. Führen Sie ein Gespräch zum Thema “Die erste Reise ins Ausland“.
Personen: Rudolf, Andreas, Uwe, Anne, Monika (Studenten aus Wien)
Zeit: Eine Woche vor einer Auslandsreise
Situation: Die besten Studenten der Universität fahren in die BRD. Ihr Reiseziel ist zuerst Berlin, dann Leipzig, Dresden und Weimar. Sie besprechen alles: Was nehmen sie mit? Was packen sie in den Koffer? Welche Geschenke kaufen sie für bekante und unbekannte Freunde? Wer löst Fahrkarten? Wer lässt Reisepässe ausstellen? usw.
Übung 66. Schreiben Sie eine Erzählung zum Thema «Andere Länder, andere Sitten». 25. Sprechen Sie mit Ihrem Freund aus der BRD:
A. Erzählen Sie einander:
1. Warst du oft im Ausland? 2. Wo warst du? 3. Wie war die Reise? 4. Wie war es an der Grenze? 5. Was darf man zollfrei ein- und ausführen? 6. Was zeigst du einem Ausländer in deinem Land (deiner Stadt)? usw.
B. Diskutieren Sie über folgende Fragen und beweisen Sie Ihre Meinung dazu:
Fremdsprachen helfen den Reisenden neue Städte und Menschen kennen lernen. Man kennt die Sprache des Landes nicht. Soll man zu Hause bleiben?
Zollformalitäten an der Grenze. Braucht man sie noch? 3. Man macht eine Auslandsreise. Lernt man dadurch nur andere Länder kennen? 4. Ausland ist gleich Ausland. Stimmt das wirklich
