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Vokabeln

ablösen (te, t) — отделять, сменять

rasant — зд.: бурный

Trend, m — 1) основная тенденция развития; 2) тренд (техн.)

vorhersagen (te, t) — предсказывать

Vorhersage, f — предсказание

Unternehmen, n — 1) предпринимательство; 2) предприятие

Dependenz, f — зависимость, принадлежность

Interdependenz, f — взаимозависимость, взаимосвязь

Kompatibilität, f — совместимость

Instandhaltung, f — содержание в исправности, поддержание на

эксплуатационном уровне

explorieren (te, t) — разведывать

kreativ — творческий

Innovation, f — новвоведение, новшество

Wagnis, n — риск, рискованное предприятие

Risiko, n — риск, рискованное предприятие

Aufgaben zum Text

1. Beantworten Sie bitte die Fragen.

1) Wann beginnt die Zukunft?

2) Sind Sie mit LÜBBE einverstanden?

3) Wie veränderte sich der Vorhersagezeitraum in diesem Jahrhundert?

4) Wodurch soll die Zukunft definiert werden?

5) Wovon hängt die Vorhersagemöglichkeit ab?

6) Welche Unterstützung ist besonders für die Problemlösung wichtig? Warum ?

7) Welche Voraussetzungen hat jeder Erfolg?

8) Was ist unbedingt zu unterstützen?

9) Wie kann der Lösungsweg bestimmt werden?

10) Nennen Sie Ihre Schlussfolgerungen.

2. Finden Sie russische Äquivalente zu diesen Wortfamilien:

1) kennen, erkennen, erkannt, anerkennen, anerkannt, verkennen,

der Kenner, die Erkenntnis, das Kennwort

2) stehen, verstehen, der Verstand, das Verständnis, das Marktverständnis

3) wenden, verwenden, anwenden, angewandt, die Anwendung,

das Anwendungsproblem, der Anwendungsbereich, anwendungsnah,

die Mittelverwendung, der Anwender

4) entwickeln, die Entwicklung, die Fortentwicklung, die Weiterentwicklung,

die Entwicklungsmöglichkeit, die Entwicklungstendenz

3. Finden Sie im Text:

- Partizipien II als Attribut

- Modalverb + Infinitiv Passiv

- zusammengesetzte Substantive (Bestimmen Sie die Bestandteile)

- 3 Nebensätze (Stellen Sie die Fragen zu den Nebensätzen)

- Verben mit -ieren (Nennen Sie 3 Grundformen dieser Verben)

- Adjektive und Adverbien mit -bar (Übersetzen Sie diese Wörter ins

Russische)

T E X T 3

Auf der Suche nach der Zukunft Multidisziplinäre Forschung an langfristigen Aufgaben: die Großforschungseinrichtungen

/1/ Manche Aufgaben erfordern die langjährige Zusammenarbeit von Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Arbeitsgebieten. Oder sie sind nur mit Hilfe sehr großer und teurer Forschungseinrichtungen zu lösen, die nur noch der Staat (oder mehrere Staaten gemeinsam) finanzieren kann. Diese Aufgaben übernehmen in Deutschland die Großforschungseinrichtungen, insgesamt 13 Institute mit zusammen rund 20000 Mitarbeitern. Sie arbeiten eng mit den Hochschulen, der Industrie und anderen Forschungsstätten zusammen, und sobald sich eine kommerzielle Nutzung abzeichnet, werden die weiteren Entwicklungsarbeiten der Industrie überlassen.

/2/ So betreiben etwa das Deutsche Elektronen-Synchrotron in Hamburg und die Gesellschaft für Schwerionenforschung in Darmstadt gewaltige Teilchenbeschleuniger, um den inneren Feinbau der Materie zu enträtseln.

/3/ Mehrere Großforschungseinrichtungen beschäftigen sich mit den vielfältigen Möglichkeiten und Problemen der Kerntechnik und der Reaktoren, teils als Grundlagenforschung. Dazu gehört auch das MAX-PLANCK-Institut für Plasmaphysik in Garching bei München, das nach neuen Energiequellen durch Verschmelzung von Atomkernen sucht und sich inzwischen schon durch seine Größe von den anderen MAX-PLANCK-Instituten deutlich abhebt. Alternativen Energiequellen wie etwa der Sonnen- und Windenergie spürt dagegen das Forschungszentrum Jülich nach.

/4/ Am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg versuchen 1500 Mitarbeiter, den Ursachen und Heilungsmöglichkeiten dieser Krankheit auf die Spur zu kommen.1 Und das ALFRED-WEGENER-Institut für Polar-und Meeresforschung in Bremerhaven betreibt eine Forschungsstation in den Antarktis und Forschungs- Versorgungs-Eisbrecher “Polarstern”.

/5/ Schließlich ist Deutschland an mehreren internationalen Einrichtungen beteiligt, etwa an der Europäischen Raumfahrtagentur ESA (Ariane-Raketen), an der Europäischen Südsternwarte ESO, die Observatorien auf der Südhalbkugel betreibt, an der Fusionsforschungsanlage JET im britischen Culham, am EG-Projekt Jossi zur Entwicklung der Grundlagen für zukünftige Hochleistungs-Computerchips, am Teilchenbeschleuniger CERN bei Genf und am europäischen Forschungsförderungsprogramm EUREKA.