Prüfen Sie sich selbst!
1. Wo schiebt sich das Norddeutsche Tiefland?
2. Wie ist diese Landschaftsform?
3. Wodurch zeichnet sich das Norddeutsche Tiefland aus?
4. Was bezeichnet man als Wattenmeer?
5. Wie heißen die Nordfriesischen Inseln?
6. Was sind die Halligen?
7. Wie heißen die Ostfriesischen Inseln?
8. Wo liegen die fruchtbaren Böden?
9. Wozu dienen die Dämme in dieser Region?
10. Welche landwirtschaftlichen Kulturen baut man hier an?
11. Was ist ein Heidegebiet?
12. Was sind die Heidschnucken?
13. Wo zieht sich Ostfriesland?
14. Welche Seen schaffen in dieser Landschaft ein völlig einzigartiges Naturparadies?
15. Was ist Spreewald?
2. Das Mittelgebirge
In der dicht bewaldeten Mittelgebirgszone wechseln Hochflächen, Berglandschaften, vulkanische Formen, Täler und Becken einander ab.
Massig und steil ragt das nördlichste Mittelgebirge aus der Ebene auf: der Harz. Der dicht bewaldete Harz ist an Naturschönheiten reich. Er bildet eine eigene Klimaregion mit rauhen Gebirgswinden, kühlen Sommern und schneereichen Wintern. Der höchste Berg des Harzes ist der Brocken (1 142m). Der Brocken in Sachsen-Anhalt ist Norddeutschlands höchster Berg. Sein Gipfel ist fast 300 Tage im Jahr nebelverhangen. Das führte zu der Sage, dass hier wohl die Hexen hausen — Anlass für die alljährliche Walpurgisnacht.
Südlich des Harzes erheben sich die Gebirge des Thüringer Waldes, des Frankenwaldes und das Fichtelgebirge. Deutschlands geographischer Mittelpunkt ist der Thüringer Wald. Der 120 km lange und 35 km breite, mit vielen Tälern durchsetzte Gebirgsrücken hat sich zu einer beliebten Ferienregion entwickelt. Hier lässt es sich endlos wandern. Der bekannteste Höhenwanderweg ist der zwischen Franken und Thüringen verlaufende, 160 km lange Rennsteig.
Das Erzgebirge: Das namensgebende Erz war nur eines der vielen Bodenschätze, die im Mittelalter im Erzgebirge gefördert waren. Heute verbindet man das Bergland eher mit Exportschlagern wie Weihnachtspyramiden, Nussknackern und Räuchermännchen.
Das Elbsandsteingebirge: Wegen seiner Schönheit wird das Elbsandsteingebirge «die Sächsische Schweiz» genannt. Die .. Sächsische Schweiz“ im Elbsandsteingebirge wurde seit 1990 zum Nationalpark erklärt und somit einem besonders strengen Schutz unterstellt. Die Bastei ist der wohl berühmteste Teil dieses Gebietes. Heute ist die Bastei Teil des Nationalparks. Beim Wandern im Elbsandsteingebirge über die Ebenheiten, durch die Wälder und Schluchten, entdeckt man eine breite Palette von Pflanzen und Tieren, die das Erleben der besonderen Landschaft noch verstärken.
Das mit Fichten und Kiefern bestandene Fichtelgebirge gehört zu den ältesten Gebirgen der Welt und ist reich an Erz, Braunkohle, Silber und Gold.
Zwischen dem Rheinland im Westen und Thüringen im Osten erstreckt sich das hessische Mittelgebirgsland. Den westlichen Teil des Mittelgebirgslandes bildet das Rheinische Schiefergebirge, welches aus Einzelgebirgen besteht, von denen der Hunsrück, der Taunus, die Eifel, der Westerwald und das Sauerland die bedeutendsten sind. Sie werden durch die tiefen, engen Täler des Mittelrheins, der Mosel, der Lahn und der Sieg voneinander getrennt.
Im Südwesten des Mittelgebirgslandes liegt die Oberrheinische Tiefebene. Sie weist ein sehr mildes Klima auf. Die Oberrheinische Tiefebene wird von den Vogesen im Westen und vom Schwarzwald im Osten umgeben, die sie vor kalter Luft schützen.
Der Schwarzwald ist ein wichtiges Erholungsgebiet mit zahlreichen heilklimatischen Kurorten. Die Hornigsrode, der höchste Berg des Schwarzwaldes, bietet mit 1164 m Höhe einen wunderbar weiten Blick über die Region, in der es von Heilbädern und Kurorten nur so wimmelt. Nur stellenweise ist der Schwarzwald tatsächlich so düster, wie sein Name vermuten lässt. Das Mittelgebirge mit den charakteristisch bewaldeten Bergen und den wildromantischen Tälern gehört zu den ältesten deutschen Feriengebieten.
