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Methodika-ka-ka_33_33_33_33_33_33_33_1.docx
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16 . Arbeit an lexikalischen Kenntnissen (Ziel, Strukturierung, Vermittlung der neuen Lexik).

Das generelle Ziel der Arbeit am Wortschatz besteht in der Aneignung eines dauerhafter und korektanwendbarer Wortschatzes, der auf die Realisierung von relevanten Kommunikationen abgestimmt ist. Dieses Ziel muss bezüglich des produktiven, rezeptiven, potenziellen Wortschatzes differenziert werden. Für allgemeinbildende Schule werden von 1500-2000 produktive Einheiten genannt. Auf Grundlage des produktiv eingeeignenes Minimum wird durch Lesen und Hören der rezeptive potenzielle Wortschatz aufgebaut.

Bei der Gestaltung des Aneignungsprozesses lassen sich folgende didaktisch –methodische Hauptschritte unterscheidet:

  1. Zielorientierung und Aufgabenstellung.

  2. Wiederholung der lexikalischen Kenntnisse.

  3. Vermittlung der neuen Einheiten.

  4. Festigung und Aktivierung.

  5. Schöpferische Anwendung der gelernten Einheiten.

Zielorientierung trägt einen motivierenden Charakter. Der Lernende erkennt, zu welchem Zweck er sich neue Einheiten einprägen soll.

Wiederholung ist notwendig, sie schafft die Ausgangbasis für die neue zu vermittelnde Einheiten.

Vermittlung der neuen Einheiten. Das ist der zentrale Schritt beim Vermitteln der neuen Einheiten. Es lassen sich zwei Methoden zur Einführung der neuen Lexik unterscheiden:

    1. Die Vermittlung vor der behandelten Texte.

    2. Während der Arbeit am Text.

Festigung bedeutet die Herausbildung von Fertigkeiten. Im Vordergrund steht die Arbeit mit Sprachmuster.

Durch schöpferische Anwendung bilden sich Fähigkeiten heraus. Die Übungstypen sind:

a)Wortschatzübungen am Text.

b)Textfreiübungen.

c)Kommunikationsaufgabe.

Es lassen zwei Methoden zur Einführung der neuen Lexik unterscheiden:

  1. Die Vermittlung vor der behandelten Texten.

  2. Während der Arbeit am Text.

Die Vermittlung beginnt mit der Semantisierung. Nach der Semantisierung erfolgt die Bewusstmachung und die erste Festigung. Arbeit bei der graphischen Elementen. Zunächst beginnt die Arbeit an den phonetischen Komponenten durch Vor- und Nachsprechen. Es schließt sich dann die Arbeit an den graphischen Komponenten (die neue Lexik aufschreiben). Im Vordergrund stehen rezeptive und reproduktive Übungen. Dazu gehören Erfassungs-, Bestimmungs-, Erkennungs-, Erschließungs-, Nachahmungs- und Übersetzungsübungen.

Erfassungsübungen. Unterstreichen sie im Text alle Verbindungen mit dem Substantiv „Wohnung“.

Bestimmungsübungen. Vergleichen sie im Text die Verben: bekommen und erhalten, aufräumen und im Ordnung bringen.

Erschließungsübungen. Welche Substantive können sie mit dem Verb „verbringen“ gebraucht werden.

Übersetzungsübungen. Übersetzen sie „Geschwister“ in die Muttersprache.

Erkennungsübungen. Welche Wörter passen nicht: kalt, heiß, warm, nass, kühl.

Die Nachahmungsübungen dienen zur Festigung der neuen Wortschatzes. Es wird mit direkten Nachahmungsübungen begonnen: vorsprechen-nachsprechen, vorlesen- nachlesen, vorschreiben- nachschreiben. Dann folgen indirekte Nachahmungsübungen d.h. gelehrte Äußerungen werden wiedergeben. Texte werden laut vorgelesen. Wörter, Wortgruppen und Sätze werden nach Diktat geschrieben. Danach werden zahlreiche mündliche, schriftliche Übungen aus dem Lehrbuch gemacht.

17. Semantisierungsverfahren (sprachliche und nicht sprachliche)

In der Methodik unterscheidet man 2 Hauptlasse von Semantisierungsverfahren: nichtsprachliche und sprachliche.

Zu den sprachlichen Verfahren gehören:

  1. Das Erschließen der Bedeutung im Kontext (das Wort Strom: Ich wohne in Ivano-Frankivsk. Die Stadt liegt zwischen 2 Flüssen. Der Strom fließt durch die Stadt).

  2. Aufgrund von Synonymen, Antonymen und Wortfamilien. ZB. können - im Stande sein; bekommen - erhalten(Synonyme), groß-klein, warm-kalt (Antonyme), fahren – die Fahrt – die Abfahrt ist um 10 Uhr – die Einfahrt in die Stadt (Wortfamilie).

  3. Mit Hilfe von Umschreibungen oder Definitionen: die Freizeit-arbeitsfrei

  4. Die Übersetzung ist ein exaktes, rationelles und zuverlässiges Mittel zur Bedeutungserschließung.

Die angegebenen Semantisierungsverfahren treten in der Praxis in Kombinationen auf.

Zu den nichtsprachlichen Semantisierungsverfahren gehören:

  1. Gegenständliche Veranschaulichung (der Lehrer zeigt einen Gegenstand und benennt ihn) Das ist ein Fenster. Das Fenster ist groß.

  2. Bildliche Veranschaulichung ( mit Hilfe der Bilder, Skitzen, Modellen, Filme).

  3. Situativ-thematische Veranschaulichung (lexikalische Einheiten werden durch eine Situation erklärt). Das Klassentreffen, das Reisen.

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