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Текст для перевода к контрольной работе № 2 (варианты 1-3)
Text: Das Studium der Elektrotechnik in der BRD
I. Elektrotechnik wird an vielen Universitäten, Fachhochschulen und Berufsakademien als Studiengang angeboten. Es gibt auch Oberstufenzentren mit Spezialgebiet Elektrotechnik, wo man den erweiterten Hauptschulabschluss oder Realschulabschluss oder das Fachabitur nachholen kann. Die Regelstudienzeit beträgt an der Universität 9 bis 10 Semester, an der Fachhochschule (FH) 7 bis 8 (inkl. Praxissemester) Semester und an der Berufsakademie (BA) 6 Semester. Der Abschluss erfolgt mit dem Diplom als Dipl.-Ing. oder Master of Science bzw. Dipl.-Ing. (FH). Mittlerweile ist es möglich, den Bachelor of Engineering oder den Bachelor of Science zu erwerben, dann beträgt die Regelstudienzeit 6 Semester, an der FH 7 Semester inklusive Praxissemester.
II. Das Studium der Elektrotechnik beinhaltet einige themenverwandte Fächer: Grundlagen der Elektrotechnik, Physik, Höhere Mathematik, Netzwerk- und Systemtheorie, Regelungstechnik, Nachrichtentechnik, elektromagnetische Verträglichkeit (EMV), einige Laborpraktika und Spezialisierungsfächer. An der Universität wird die wissenschaftliche Arbeit in der Ausbildung betont, an der Fachhochschule steht die Anwendung physikalischer Kenntnisse im Vordergrund. Aufgrund der Interdisziplinarität und der oft engen Verflechtung mit der Informatik, ist auch Programmieren in der Regel Teil des Studiums. Entsprechende Studiengänge oder eng verwandte Studiengänge heißen dann auch etwa Elektro- und Informationstechnik bzw. technische Informatik. Der „Doktor-Ingenieur“ ist der höchste akademische Grad, der üblicherweise im Anschluss an ein einschlägiges Studium an einer Universität erreicht werden kann.
III. An einigen Hochschulen kann das Fach Elektro- und Informationstechnik auch in sieben Semestern mit der Aussicht auf den Master für Berufliche Bildung studiert werden, der weitere drei Semester umfasst. Mit diesem Abschluss und weiteren 1,5 Jahren Referandariatszeit kann man einer Stelle als Gewerbelehrer (höherer Dienst) an einer Berufsschule nachgehen. Ebenso existiert das Studienfach Lehramt an Berufsschulen für Elektrotechnik; hier wird üblicherweise ebenfalls ein Referendariat gefordert, bevor eine Stelle im höheren Dienst an einer Berufsschule angetreten werden kann.
IV. An Universitäten (auch an Technischen Universitäten) und Fachhochschulen ist das Maschinenbaustudium einer der drei klassischen Ausbildungswege (neben Elektrotechnik und Bauingenieurwesen) für angehende Diplomingenieure. Bei erfolgreichem Studienabschluss wird der akademische Grad Dipl.-Ing. (bzw. Dipl.-Ing. (FH)) verliehen. Im Zuge einer Vereinheitlichung der Strukturen der Hochschulbildung in Europa wird ein gestuftes Studiensystem eingeführt (Bologna-Prozess). Dieser Prozess sollte bis 2010 abgeschlossen sein. Danach werden Studienanfängern die akademischen Grade Bachelor of Science und Master of Science bzw. Bachelor of Engineering und Master of Engineering angeboten.
V. Da die Spanne und Größe der Produkte von z.B. einem kleinen Uhrwerk über Haushaltsgeräte und Motoren bis hin zur Massenware und riesigen Schaufelradbaggern reicht, kann heute ein Ingenieur diese Aufgaben nicht mehr alleine bewältigen. Man spezialisiert sich daher in seinem späteren Studium auf eine bestimmte Fachrichtung (z.B. Leichtbau, Fertigungstechnik, Textiltechnik, Schiffstechnik, Papiertechnik, Arbeitswissenschaft u.a.). Teilweise haben sich daraus eigenständige Studiengänge wie Maschinenbauinformatik, Produktion und Logistik, Verfahrenstechnik, Verarbeitungstechnik, Energietechnik, Fahrzeugtechnik, Luft- und Raumfahrttechnik, Mechatronik u. a. etabliert.
Приложение 1
