- •Das klima
- •Die bevölkerung
- •Die saatsordnung und die nationalen symbole der ukraine
- •Die wirtschaft der ukraine
- •Die landwirtschaft der ukraine
- •Umweltschutz in der ukraine
- •Die ukrainisch – deutschen beziehungen
- •Самостійна робота eine episode aus der geschichte der ukraine die ukrainische befreiungsbewegung unter bogdan chmelnizkyj
- •Feiertage in der ukraine das neujahr
- •Weihnachten
- •Das bildungssystem in der ukraine
- •Der tag des sieges
Das bildungssystem in der ukraine
Jedes Kind zwischen 6 und 15 Jahren muß in die Schule gehen. In der Grundschule lernen die Kinder lesen, schreiben, rechnen, zeichnen, singen, tanzen, turnen und viele nützliche Sachen machen.
Nach der Grundschule kommen die Schüler in die Schule der zweiten Stufe. Die Schule vermittelt in sieben Jahren (von der fünften bis zur elften Klasse) eine erweiterte allgemeine Bildung und ein vertieftes Grundwissen. Das Unterrichtsangebot besteht aus den traditionellen allgemeinbildenden Fächern. Eine Pflichtfremdsprache (Englisch, Deutsch oder Französisch) wird ab Klasse 5 unterrichtet.
In der allgemeinbildenden Schule werden Ukrainisch, Mathematik, Literatur, Erdkunde, Geschichte, Physik, Chemie, Biologie, Russisch, eine Fremdsprache, Sport, Musik, Ethik, bildende Kunst und Werken unterrichtet. Jedes Fach hat seine Ziele und Aufgaben. Es gibt zusätzliche Arbeitsgemeinschaften, die die Schüler nach ihren Interessen besuchen können.
Das Reifezeugnis bekommen die Schüler der elften Klasse. Es berechtigt zum Studium an einer wissenschaftlichen Hochschule. Es gibt viel mehr Abiturienten als Studienplätze, darum müssen die Absolventen Aufnahmeprüfungen ablegen. Die Abiturienten können auch auf die Berufsschule, Fachschule gehen.
Jetzt gibt es in der Ukraine verschiedene Schultypen, zum Beispiel Lyzeen, Gymnasien. Das Gymnasium umfußt sieben Schuljahre (Klasse 5-11) und schließt mit dem Reifezeugnis ab. Das Gymnasium kann entweder eine hymanitäre oder naturwissenschaftliche Richtung haben. Die Schüler haben die Möglichkeit zusätzlich mehr Fremdsprachen oder naturwissenschaftliche Fächer zu studieren. Das Lyzeum umfaßt die Klassen 8-11 und die Schüler haben die Möglichkeit einige Fächer erweitert zu studieren. Nach der Absolvierung der Schule können die Absolventen wählen, welchen Beruf sie ergreifen wollen. Sie setzen ihre Ausbildung an den Hochschulen, Universitäten, Akademien fort.
Feiertage in der ukraine das neujahr
Der Jahreswechsel wird in der Ukraine laut und lustig gefeiert.
Kurz vor dem Fest schmückt man den Tannenbaum. Das machen meistens die Kinder, es bringt ihnen viel Freude. Zu Silvester geht man oft aus oder feiert eine Party zu Hause. Gäste werden eingeladen oder man besucht gemeinsam einen Silvesterball. Um Mitternacht, wenn das alte Jahr zu Ende geht und das kommende Jahr beginnt, füllt man die Gläser mit Sekt, prostet sich zu und wünscht sich "Ein gutes neues Jahr!" Sekt ist ein typisches Silvestergetränk. Dann geht man hinaus auf die Straße, wo viele Feuerwerke veranstaltet werden. Das Silvesterfeuerwerk soll das Neujahr "begrüßen".
Für die Kinder ist Neujahr das wichtigste Fest des Jahres – schon wegen der Geschenke. Die liegen meistens unter dem Tannenbaum. Manchmal bringt sie der Weihnachtsmann persönlich.
Weihnachten
Es gibt solche Feiertage, die die ganze christliche Welt, und auch die Ukraine feiert: Weihnachten und Ostern. Weihnachten ist das Fest von Christi Geburt. Die Weihnachtsfeiertage sind am 7. und 8. Januar. Es wird schon am Abend des 6. Januar, an dem Heiligen Abend, gefeiert. In den meisten Familien ist es eine feste Tradition, an diesem Tag zum Gottesdienst in die Kirche zu gehen, um "Kutja" (die Nationalspeise der Ukraine) zu weihen und zu Gott zu beten. Der Gottesdienst dauert die ganze Nacht. Dieses Fest feiert man im Familienkreis, auf dem Festtische stehen sieben, neun oder zwölf Speisen, die den Wohlstand symbolisieren.
Von alters her existiert in der Ukraine der Brauch, zu Weihnachten der Patenmutter "Kutja" zu bringen. Den Kindern schenkt man dabei Bonbons, Lebkuchen, Geld.
Am zweiten Tag des Weihnachtsfestes nach dem Gottesdienst gehen die Jugendlichen und Kinder mit einem Stern oder einer Ziege zu den Nachbarn und Verwandten und singen Weihnachtslieder ("Koljadki"), in denen sie dem Winter zum Weihnachtsfest gratulieren und Gutes wünschen.
Am Heiligen Abend versammelt sich am Festtisch die ganze Familie. Mit dem ersten Stern stellt die Mutter auf den Tisch "Kutja", der Vater zündet eine Kerze an und alle beten. Erst danach darf sich die Familie an den Tisch setzen.
Die Sitte, am Heiligen Abend die ganze Familie am Tisch zu versammeln, verbreitet sich auch auf die, die nicht mehr mit uns sind, an die wir uns aber immer erinnern. Wenn der Abend zu Ende ist, läßt man in "Kutja" einen Löffel für sie.
Der Heilige Abend, das Weihnachtsfest, bedeutet also geistige Erhabenheit, festliche Laune, Hoffnung auf das Glück und die Liebe zu den Nahestehenden.
OSTERN
Zu den beliebtesten und ältesten ukrainischen Volksfesten gehört Ostern. Ostern ist nach Weihnachten das zweitwichtigste christliche Fest. Es ist ein bewegliches" Fest. Ostern ist immer im Frühling, Ende März oder im April. Die beiden Feiertage sind der Ostersonntag und der Ostermontag. Vor Ostern gibt es die Fastenzeit, die 42 Tage lang dauert. Das heißt, daß man kein Fleisch und keinen Fisch essen darf, nur Obst, Gemüse und Brot. In der Woche vor Ostern, der "Karwoche" ist das Fasten besonders streng. Am "Karfreitag", das ist der Freitag vor Ostern, darf man überhaupt nicht essen. Zu Ostern (in der Nacht von Samstag auf Sonntag) gehen die Leute in die Kirche. Meistens gehen die Jugendlichen und Erwachsenen, ganz kleine Kinder bleiben zu Hause. Die Leute verbringen die ganze Nacht in der Kirche, weil der Gottesdienst die ganze Nacht dauert. Den Ostersonntag feiert man meistens zu Hause. Es gibt zum Mittagessen gekochtes Schweinfleisch, Eier und Osterkuchen. Zu Ostern spielen die Eier eine große Rolle. Sie gelte^ als Symbole der Erneuerung, denn aus ihnen entstand das neue Leben.
Am Samstag vor Ostern werden die Eier gefärbt und der Osterkuchen (Pasken) gebacken. Den backen meistens die Mütter. Die Ostereier und den Osterkuchen darf man erst am Ostersonntag essen, nachdem sie in der Kirche geweiht wurden.
Am zweiten Tag des Osterfestes gehen die "Leute zum Friedhof. Sie nehmen die gefärbten Eier und Osterkuchen mit und trinken dort symbolisch ein Glas Wein auf die Ehre der Verstorbenen. Sie zeigen damit, daß sie an die Verstorbenen denken.
Auf dem Land gibt es manchmal noch sehr alte Osterbräuche. Zum Beispiel das Osterwasser. Das Osterwasser holt man vor dem Sonnenaufgang aus einem Bach und trägt es nach Hause. "Wenn man sich damit wäscht, bleibt man das ganze Jahr jung, schön und gesund", – sagen die Leute.
Ostern feiert die ganze christliche Welt. Ich. finde es wichtig, daß wir schon christliche Feste offen feiern können.
