- •Teil I. Texte und Aufgaben zum Unterricht.
- •Die europäische zentralbank
- •I. Welche Verben stecken in folgenden Substantiven? Wie heißen sie auf Russisch?
- •II. Schreiben Sie aus zwei ersten Texten alle Sätze mit Passivformen heraus. Erklären Sie den Gebrauch der entsprechenden Passivformen.
- •III. Wandeln Sie folgende Sätze ins Passiv um.
- •IV. Beantworten Sie die Fragen.
- •V. Beanrworten Sie die Fragen.
- •I. Nennen Sie Anfangsformen der Bestandteile der folgenden Adjektive und übersetzen Sie die Adjektive ins Russische.
- •II. Sagen Sie die Sätze auf Deutsch.
- •IV. Stellen Sie Fragen zu den unterstrichenen Wortgruppen.
- •I. Besprechen Sie in Form eines Rundtischgesprächs folgende Themen:
- •I. Finden Sie im Text „Preisstabiltät“ zusammengesetzte Substantive und erklären Sie, wie sie gebildet sind.
- •II. Ergänzen Sie aus dem Schüttelkasten.
- •III. Setzen Sie, wo es nögig ist, den Partikel -zu-.
- •IV. Beantworten Sie die Fragen.
- •V. Finden Sie im Text „Preisstabilität“ alle Sätze mit Infinitiven oder Infinitivgruppen und erklären Sie ihren Gebrauch.
- •VI. Finden Sie in demselben Text alle Partizipien und bestimmen Sie ihre Rolle im Satz.
- •Inflationsursachen aus kürzerfristiger Perspektive
- •I. Finden Sie im Text deutsche Äquivalente.
- •II. Bilden Sie aus zwei einfachen Sätzen eine Satzgefüge.
- •III. Wandeln Sie die Passiv-Sätze in Aktiv um. Beachten Sie die Zeitformen.
- •IV. Finden Sie in den nächsten Sätzen Partizipien, bestimmen Sie ihre Rolle im Satz und übersetzen Sie diese Sätze ins Russische.
- •V. Beantworten Sie die Fragen.
- •I. Definieren Sie folgende Begriffe
- •II. Diskutieren Sie über die geldpolitische Strategie der Nationalbank der Republik Belarus.
- •I. Finden Sie im Text „Geldpolitische Instrumente“ alle Feminina und erklären Sie, wie sie gebildet wurden.
- •III. Formulierem Sie den Hauptgedanken jedes Absatzes.
- •IV. Ergänzen Sie die Sätze.
- •V. Schreiben Sie die Endungen der Adjektive auf.
- •VI. Bilden Sie Dialoge zu den Texten „Kommunikation“, „Monetäre und Finanzielle Statistiken“. Aufgaben zum Thema „Geldpolitik“
- •I. Definieren Sie folgende Begriffe.
- •II. Führen Sie eine Pressekonferenz zum Thema „Geldpolitik der ezb und der nb der Republik Belarus“ durch.
- •Vorteile der ewu
- •Risiken der ewu
- •Konvergenzkriterien
- •Stabilitäts- und Wachstumspakt
- •I. Übersetzen Sie folgende Wortgruppen und bilden Sie damit die Sätze.
- •II. Ergänzen Sie die Konjunktionen.
- •IV. Übersetzen Sie folgende Sätze ins Russische und erklären Sie die Bildung und den Gebrauch des Konjunktivs.
- •V. Beantworten Sie die Fragen.
- •Aufgaben zum Thema „Vorteile und Risiken der ewu“
- •I. Besprechen Sie mit Ihrem Ansprechspartner die Vorteile und Risiken der ewu. Versuchen Sie über die Währung im gus-Raum zu sprechen.
- •Teil II. Texte für autonomes Lernen.
- •Geld, das man nicht sehen kann
- •Verfügung mittels Überweisung
- •Geldpolitisches Instrumentarium
- •Verfahrensweise bei Tendergeschäften: Mengen- und Zinstender
- •Internationalisierung der Finanzmärkte
- •Vorteile internationaler Finanzmärkte
- •Geschichtlicher Abriss der deutschen Notenbank.
- •Die Deutsche Bundesbank als Teil des eszb: ein wichtiger und erfahrener Partner.
- •Die Umsetzung der europäischen Geldpolitik in Deutschland: Dafür trägt die Bundesbank die Verantwortung.
- •Organisation des bargeldlosen Zahlungsverkehrs: Die Bundesbank schafft die Verbindungen.
- •Verwaltung der Währungsreserven: Gold und Devisen schaffen Vertrauen.
- •Inhaltsverzeichnis
- •Quellenverzeichnis
Geldpolitisches Instrumentarium
Offenmarktpolitik und bilaterale Geschäfte
Im Zentrum der Geldmarktsteuerung steht dabei die Offenmarktpolitik. So wird der Kauf und Verkauf von Wertpapieren durch die Zentralbank für eigene Rechnung „am offenen Markt“ bezeichnet. Bei diesem Geschäft stehen nicht — wie bei den ständigen Fazilitäten — die bilateralen Beziehungen zwischen der Notenbank und einzelnen Banken im Vordergrund. Vielmehr wendet sich die Notenbank unmittelbar an den „anonymen Markt“. Offenmarktpolitik ist ein typisches Geldmarktinstrument. Der Handel kann mit kurz- und langlaufenden Wertpapieren betrieben werden. Der Kauf von Wertpapieren ist sowohl bei Banken als auch bei Nichtbanken möglich. Dabei kann die Notenbank Wertpapiere „endgültig“ (outright) oder nur für eine bestimmte Zeit ankaufen (bzw. verkaufen). Im zweiten Fall muss sich z. B. die verkaufende Bank verpflichten, die Papiere nach einer bestimmten Zeit (z. B. nach einer Woche) wieder zurückzukaufen. Ein Offenmarktgeschäft mit Ruckkaufvereinbarung nennt man auch ein Pensionsgeschäft, weil das Wertpapier für eine kurze Zeitspanne gewissermaßen „in Pension“ gegeben wird, bevor man es wieder zurücknimmt. Gegenüber einem „endgültigen“ Ankauf von längerfristigen Wertpapieren haben Wertpapierpensionsgeschäfte den Vorteil, dass damit den Kreditinstituten nur für einen begrenzten Zeitraum Zentralbankguthaben zur Verfügung gestellt werden. Das Volumen der Liquiditätsbereitstellung kann also sehr flexibel variiert werden. Außerdem haben Wertpapierpensionsgeschäfte keinen Einfluss auf die Wertpapierkurse (im Gegensatz zu „definitiven“ An- und Verkäufen etwa von öffentlichen Anleihen am Rentenmarkt). Schließlich geht bei ihnen die Initiative immer von der Zentralbank aus und nicht — wie im Rahmen von festen Refinanzierungslinien wie der Spitzenrefinanzierungsfazilität — von den Banken.
Notenbankfähige Sicherheiten
Für alle Kreditgeschäfte des Eurosystems (d. h. liquiditätszuführende geldpolitische Geschäfte und Innertageskredite) sind ausreichende Sicherheiten zu stellen (Artikel 18.1 der ESZB-Satzung). Das Eurosystem akzeptiert ein breites Spektrum von Sicherheiten für seine Operationen. Es hat ein einheitliches Verzeichnis notenbankfähiger Sicherheiten geschaffen, die für sämtliche Kreditgeschäfte des Eurosystems verwendet werden können (,‚einheitliches Sicherheitenverzeichnis“). Zum 1. Januar 2007 ersetzte dieses Verzeichnis das aus zwei Kategorien bestehende Verzeichnis, das seit Beginn der Wirtschafts- und Wahrungsunion existiert hatte. Das einheitliche Sicherheitenverzeichnis umfasst marktfähige und nicht marktfähige Sicherheiten, die die vom Eurosystem festgelegten einheitlichen und im gesamten Euro-Währungsgebiet geltenden Zulassungskriterien erfüllen. Hinsichtlich der Qualität der Sicherheiten und ihrer Zulassung zu den verschiedenen Arten von geldpolitischen Geschäften des Eurosystems gibt es zwischen marktfähigen und nicht marktfähigen Sicherheiten keine Unterschiede, sieht man einmal davon ab, dass das Eurosystem bei endgültigen Käufen bzw. Verkäufen keine nicht marktfähigen Sicherheiten verwendet. Alle notenbankfähigen Sicherheiten können über das Korrespondenzzentralbank-Modell und — im Fall von marktfähigen Sicherheiten — über zugelassene Verbindungen zwischen Wertpapierabwicklungssystemen der EU auch grenzüberschreitend genutzt werden.
Hauptrefinanzierungsgeschäft
Das Eurosystem stellt Zentralbankgeld vornehmlich über befristete Transaktionen zur Verfügung. Dabei handelt es sich entweder um Wertpapierpensionsgeschäfte oder - wie im Fall Deutschlands - um eine mit Wertpapieren besicherte Kreditvergabe der Notenbank an die Kreditinstitute, bei der die Zentralbank notenbankfähige Aktiva zum Pfand hereinnimmt, anstatt sie anzukaufen. Wirtschaftlich besteht hier freilich kein Unterschied. Mit Hilfe der befristeten Transaktionen steuert das Eurosystem die Zinsen und die Liquidität am Geldmarkt und gibt Signale über seinen geldpolitischen Kurs. Dabei stehen die wöchentlich im Ausschreibungswege durchgeführten siebentägigen Hauptrefinanzierungsgeschäfte im Mittelpunkt. Über sie werden rund drei Viertel des Refinanzierungsvolumens der Banken bereitgestellt.
Längerfristige Refinanzierungsgeschäfte
Daneben wird zusätzlich einmal im Monat ein Refinanzierungsgeschäft mit einer Laufzeit von drei Monaten angeboten — der sogenannte Basistender. Er ermöglicht den Banken — besonders denen in Deutschland - eine etwas längerfristige Zentralbankgeldversorgung und trägt so zur Planungssicherheit und zur Verstetigung des Geldmarkts bei. Ende 2006 wurde er volumenmäßig erneut aufgestockt und beträgt nun 50 Milliarden €.
