- •8 Die Wortbildung als der wichtigste Weg und das produktivste Verfahren der Wortschatzerweiterung.
- •9.Wortschatzerweiterung durch Übernahme fremden Wortgutes aus anderen Sprachsystemen.
- •10.Der deutsche Wortbestand und seine Differenzierung aus soziolinguistischer und funktionaler Sicht.
- •13. Syntagmatische Beziehungen in der Lexik
- •15.Vorgeschichte der deutche sprache
- •16.Das Werden der deutschen Sprache. Die Herausbildung der deutschen Nationalität. Das Wort „deutsch“.
- •17. Althochdeutsch. Die ahd. Territorialdialekte. Die Sprachdenkmäler des Althochdeutschen. Die Existenzform der Sprache in der ahd. Zeit.
- •19.Sprachliche Einigungstendenzen in der fnhd Zeit.
- •20.Stilistische Charakteristik des deutschen Wortschatzes. Stilistisch undifferenzierte und stilistisch differenzierte Lexik
- •22.Stilistische charakteristik und stilwerte fester verbindungen
- •23. Grammatik der deutschen Sprache aus stilistischer Sicht Morphologie aus stilistischer Sicht
15.Vorgeschichte der deutche sprache
Die DS ist Staatssprache in Deutschland, Österreich, Lichtenstein und eine der offiziellen Sprachen in der Schweiz und eine der Sprachen in Luxemburg. Die wichtigste Existenzform der deutschen Gegenwartssprache ist die deutsche nationale Literatursprache. Also hat der Terminus "Hochdeutsch" zwei Bedeutungen:1)hochdeutsche Dialekte (Mitteldeutsch und Oberdeutsch); 2)Hochsprache zum Unterschied von den Mundarten und von der Umgangssprache. Sie sind eine weit verbreitete Sprachform. Heutzutage sind großlandschaftliche Umgangssprachen bzw. Ausgleichssprachen (z. B.: Obersächsisch, Berlinisch, Pfälzisch, Bairisch, Schwäbisch,Württembergisch usw.). Sie existieren parallel zur literatursprachlichen Alltagsrede. Die DS gehört zum germanischen Sprachzweig der indoeuropäischen Sprachfamilie.. Aus den germanischen Stammesdialekten bildeten sich später mehrere germanische Sprachen. Man gliedert die altgermanischen Sprachen in drei Gruppen: 1)nordgermanische (skandinavische) Sprachen (Altschwedisch,Altnorwegisch, Altisländisch); 2)westgermanische Sprachen (Altenglisch, Althochdeutsch, Altniederländisch, Altfriesisch); 3) ostgermanisch (Gotisch als Sprache bestand zum 7. Jahrhundert). Heutzutage unterscheidet man zwei Gruppen von germanischen Sprachen: nordgermanische (skandinavische Sprachen: Schwedisch, Dänisch, Norwegisch, Isländisch, Färöisch) und westgermanische Sprachen (Deutsch, Englisch, Niederländisch, Friesisch, Afrikaans).
16.Das Werden der deutschen Sprache. Die Herausbildung der deutschen Nationalität. Das Wort „deutsch“.
Deutsche Sprache ist Staatssprache in Deutschland, Österreich und Liechtenstein und ist eine der vier offiziellen Sprachen in der Schweiz und eine der Sprachen in Luxemburg. Die deutsche Sprache gehört zum germanischen Sprachzweig der indoeuropäischen Sprachfamilie. Die Geschichte der deutschen Sprache teilt man in vier Perioden ein:Das Althochdeutsche (etwa 750 bis 1050)Das Mittelhochdeutsche (etwa 1050 bis 1350)Das Frühneuhochdeutsche (etwa 1350 bis 1650)Das Neuhochdeutsche (etwa seit 1650)
Das Wort „deutsch“ bildete sich aus dem germanischen Wort „Volk heraus. Es bedeutet soviel wie „zum Volk gehörig“ und entwickelte sich zu einer Bezeichnung für die Sprache der germanischen Stämme Mitteleuropas. .
Die deutsche Nationalität ist aus den westgermanischen Großstämmen der Franken, Bayern, Alemannen, Thüringer und Sachsen hervorgegangen. Eine führende Rolle bei der Herausbildung der deutschen Nationalität spielten auf der Anfangsstufe dieses Prozesses die Franken. Unter Karl dem Großen breitet sich das Frankenreich auf das Territorium vieler europäischer Länder aus.
Der Zusammenschluß der Franken, Alemannen, Bayern, Thüringer und Sachsen im fränkischen Großreich legte den Grundstein zu ihrem Zusammenwachsen zu einer Nationalität.
