- •8 Die Wortbildung als der wichtigste Weg und das produktivste Verfahren der Wortschatzerweiterung.
- •9.Wortschatzerweiterung durch Übernahme fremden Wortgutes aus anderen Sprachsystemen.
- •10.Der deutsche Wortbestand und seine Differenzierung aus soziolinguistischer und funktionaler Sicht.
- •13. Syntagmatische Beziehungen in der Lexik
- •15.Vorgeschichte der deutche sprache
- •16.Das Werden der deutschen Sprache. Die Herausbildung der deutschen Nationalität. Das Wort „deutsch“.
- •17. Althochdeutsch. Die ahd. Territorialdialekte. Die Sprachdenkmäler des Althochdeutschen. Die Existenzform der Sprache in der ahd. Zeit.
- •19.Sprachliche Einigungstendenzen in der fnhd Zeit.
- •20.Stilistische Charakteristik des deutschen Wortschatzes. Stilistisch undifferenzierte und stilistisch differenzierte Lexik
- •22.Stilistische charakteristik und stilwerte fester verbindungen
- •23. Grammatik der deutschen Sprache aus stilistischer Sicht Morphologie aus stilistischer Sicht
17. Althochdeutsch. Die ahd. Territorialdialekte. Die Sprachdenkmäler des Althochdeutschen. Die Existenzform der Sprache in der ahd. Zeit.
Althochdeutsch ist ein Terminus für die Bezeichnung des frühesten Deutsch. Darunter versteht man die Sprache der althochdeutschen Stämme, die das mittlere und südliche Deutschland im frühen Mittelalter bewohnt haben ( Franken, Alemannen, Bayern ).
In dieser Zeit gab es noch keine deutsche Gemeinsprache. Die einzige Existenzform der werdenen deutschen Sprache waren die Territorialdialekte. Die Entwicklung des Schrifttums ( VIII Jh.) und die Entwicklung der religiösen Übersetzungsliteratur führten zu einer tiefgreifenden Entwicklung der deutschen Sprache. Im Ahd. unterscheidet man zwei Gruppen von Territorialdialekten : Mitteldeutsch und Oberdeutsch.
. Die Grenzen der ahd. Territorialdialekte wurden von den Herzogtümern bestimmt, die gegen Ende des IX. Jahrhunderts und zu Beginn des X. Jahrhunderts im Ostfrankenreich entstanden waren und im Deutschen Reich fortbestanden.
18. Die zeitlichen Grenzen der mhd Periode. Die Mittelhochdeutschen Dialekte. Die Existenzformen der Sprache in der mhd Zeit.
Die Mittelhochdeusche Periode umfasst den Zeitraum von 1050 bis um 1350. Sie fällt mit der Epoche des vollentwickelten wurden in die heimischen Feudalismus in Deutschland zusammen. Es entwickelt sich in dieser Zeit eine neue weltliche ritterliche Kultur. Die vorherrschenden Existenzform der deutschen Sprache blieben auch in der mhd. Zeit die Territorialdialekte. Die zeitlichen Grenzen der mhd Periode. Die Literatur des Mittelhochdeutschen. Die Hauptgattungen der mhd Literatur sind: der Heldenepos, der Ritterroman, der Minnesang(ritterliche Lyrik), und der Spielmannsepos. Die Verfasser der Heldenepen sind unbekannt. Das sind 1)“Nibelungenlied“, eines der hervorragendsten mittelalterlichen deutschen Epen, das die altgermanische mythische Sage von Siegfried. Die deutsche Ritterromane sind Nachdichtungen französischer Ritterromane. Besonders bekannt sind darunter a)“Erek“ und „Iwein“ b) der Roman „Tristan und Isolde“ des Verfassers Gottfried von Strassburg.
19.Sprachliche Einigungstendenzen in der fnhd Zeit.
Bereits in der fnhd Zeit wirkten sprachliche Einigungstendenzen, die über den Rahmen einzelner sprachlicher Landschaften hinausreichen. Eine davon ist die Tendenz zur sog. die Einigungstendenzen kommen in der fnhd Breite. Volksmassen beteiligten sich aktiv am ideologischen Streit um religiös-politische Probleme. Das ganze Land wurde von religiös-politische Pamphleten, Agitationsschritten, satirischen Schriften, Aufrufen, politischen und agitorischen Flugschriften in Prosa, Versen und in Form von Dialogen überflutet(переполнены). Die Verbreitung der Sprache Luther in der fnhd Zeit die ostmitteldeutsche Variante der Literatursprache, wie sie in den Werken Luthers ausgebaut und fixiert war, im Laufe des 16-17 Jh. der gesamte katholische Süden widersetzte sich (сопротивляться ) der Verbreitung der lutherische Sprachform. Erst in der 2. Hälfte des 18 Jh siegte die ostmitteldeutsche Literatursprache Form in Bayern, Österreich.
