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Interpersonale Rollen: Repräsentant, Vorgesetzter, Vernetzer

Informationale Rollen: Radarschirm, Sender, Sprecher

Entscheidungsrollen: Innovator, Störungsregler, Ressourcenzuteiler, Verwalter.

4.17. Nach einer anderen Interpretation muss ein Manager

    • Probleme im Zusammenhang erkennen, Lösungsansätze finden, Pozesse koordinieren und ganzheitlich denken können /konzeptionelle Kompetenz/

    • Sachkenntnis und Fähigkeit haben, theoretisches Wissen und Methoden auf den konkreten Einzelfall anzuwenden können /technische Kompetenz/

    • Mit anderen Menschen effektiv zusammenarbeiten können, sowohl als Leiter als auch als Mitglied einer Gruppe /soziale Kompetenz/.

4.18. Bringen Sie die Wörter und ihre Bedeutungen in die richtige Reihenfolge.

1. Planen

a. Leitender Angestellte eines Unternehmens

2. Entscheiden

b. Traditionelle Managementfunktion

3. Top Management

c. Eine der wichtigsten Mangementaufgaben, u.a. Gruppen und Einzelne zu zielorientiertem Handeln zu veranlassen

4. Manager

d. Mittlere Führungsebene

5. Führen

e. Oberste Führungsebene

6. Middle Management

f. Fähigkeiten eines Managers, mit seinen Mitarbeitern effektiv zusammenzuarbeiten

7. Soziale

Kompetenz

g. Fähigkeit eines Managers, Probleme im Zusammenhang zu erkennen, ganzheitlich zu denken

8. Konzeptionelle Qualifikation

h. Traditionelle Managerfunktion zwischen Planen und Kontrollieren

9. Lower Management

i. Untere Führungsebene

10. Kontrollieren

j. Traditionelle Managementfunktion, die am Ende der durch den Manager eingeleitete Prozesse steht und Daten für neue Entscheidungen liefert

4.19. Formulieren Sie bitte Ihre Vorstellungen über die Arbeit eines Managers.

4.20. Die Zeitschtift "MangerSeminare" verrät, was die wirklich entscheidenden, zugleich meist unterschätzten Faktoren erfolgreichen Managements ist. Lesen Sie bitte die folgende Information und sagen Sie, was für Sie sogar schon jetzt von Bedeutung ist, und welche Eigenschaften nicht nur für einen Führer, sondern auch für einen beliebigen Menschen in seinem Verkehr mit den Kollegen wichtig sind

10 Erfolgsregeln für Spitzen-Manager

Was echte Führer auszeichnet:

1. Sie sind auf die Aufgabe konzentriert

Echte Führer orientieren sich nicht an ihren persönlichen Bedürfnissen, sondern – manchmal bis zur Besessenheit – auf die Aufgabe. Sie sind getrieben von Fragen wie: Was kann ich tun? Wo und wie kann ich eine Veränderung bewirken? Belohnungen sind für sie dabei sukundär. Im Zweifel opfern sie um der Sache willen sogar ihre Karriere. Denn sie akzeptieren, dass ihre eigene Person, relativ zur Aufgabe gesehen, bedeutungslos ist.

2. Sie zwingen sich, zuzuhören

Wahre Führer sind zwar per se (lat. само собой) ungeduldig – sie bringen aber die Disziplin auf, anderen aufmerksam und geduldig zuzuhören. Dies nicht zuletzt deshalb, weil sie wissen, dass sie andernfalls das Vertrauen ihrer Mitarbeiter, Vorgesetzten und Kollegen verlieren.

3. Sie arbeiten daran, sich verständlich zu machen

Sehr gute Manager wissen, dass ihre Sicht der Dinge nicht automatisch die Sicht der anderen ist. Daher wiederholen sie für sie wichtige Botschaften mit Beharrlichkeit, mitunter sogar mit an Sturheit grenzender Regelmäßigkeit, immer wieder auf Neue. Sie benutzen eine einfache bildhafte Sprache und leben ihre Überzeugungen vor.

4. Sie verzichten auf Alibis und Ausreden

Wenn große Führungspersonen einmal scheitern, vertuschen sie dies nicht und taktieren auch nicht. Sie errichten keine Sündeböcke und erfinden keine Ausflüchte, sondern gestehen ihre Fehler.

5. Sie geben ihr Bestes aber nicht ihr Leben

Spitzen-Manager streben nach Perfektion. Sie fordern von sich und den Menschen größte Leistung und höchte Maßstäbe. Ihr Leben geben sie jedoch nur dann für die Organisation her, wenn sie dazu gezwungen werden.

6. Sie stehlen Mitarbeitern nicht den Erfolg

Ausgezeichnete Manager wissen, was ihre Mitarbeiter leisten, und sie anerkennen das. Sie schmücken sich nicht mit fremden Federn und denken "wir" statt "ich". Der Erfolg in der Sache ist ihnen wichtiger als der Erfolg in der Person.

7. Sie haben keine Angst vor starken Leuten

Echte Führer tun alles, um beste Kräfte anzuziehen und zu fördern. Sie gehen u.U.(unter Umständen) hart gegen Versuche vor, ihre Autorität in Frage zu stellen und zu unterminieren – aber sie eleminieren nicht die starken Leute aus purer Angst um ihre eigene Stellung.

8. Sie akzeptieren Verschiedenartigkeit

Wahrhaft grossen Managern geht es darum, dass Leistungen und Ergebnisse erbracht werden. Wie die Menschen sind, die dies tun, darauf kommt es nicht an. Sie orientieren sich an dem, was die Menschen können, und sind tolerant gegenüber ihren Schwächen.

9. Sie überzeugen, statt zu begeistern

Wirkliche Führung ist gefordert, wenn es um schwierige Situationen geht, wenn harte Opfer verlangende, unpopuläre, richtige Entscheidungen getroffen werden müssen. Hier müssen Manager überzeugen – Begeisterung ist in diesen Situationen fast immer kontraproduktiv.

10. Sie sind Realisten

Die besten Manager haben eine Vision oder Mission – aber sie wollen nicht den Himmel auf Erden schaffen. Sie konzentrieren sich darauf, die Hölle zu vermeiden. Denn sie sind Realisten, die um menschliche Eigenschaften und Schwächen wissen und die sich daher auf das konzentrieren, was gemeinsam mit den Menschen tatsächlich erreichbar ist.

4.21. Ausgehend von der obenangeführten Information bestimmen Sie, ob folgende Eigenschaften und Fähigkeiten einer Führungskraft positiv oder negativ sind, kommentieren Sie Ihre Entscheidungen

  • Die Mitarbeiter an der Richtigkeit der Entscheidung nicht zu begeistern sondern überzeugen

  • Keine Angst vor starken Leuten haben

  • Nur reale Ziele setzen

  • Tolerant zu verschiedenen Menschen und ihren Eigenschaften sein

  • Geduldig bei den Erörterungen und Überzeugungen sein

  • Vertrauen seiner Mitarbeiter und Vorgesetzten verlieren

  • Dasselbe immer wieder wiederholen

  • Orientierung auf eigene persönliche Bedürfnisse

  • Seine Mission immer wieder hervorheben

  • Belohnung zum Hauptziel setzen

  • Seine Fehler verschweigen

  • Die Erfolge der Mitarbeiter anerkennen