- •Intelligente Montage
- •Voraussetzungen
- •4 Umgangsformen
- •5 Sprichwörter und Redewendungen
- •6 Witze
- •Im Jahr 2000 zählte die Schweiz 7,2 Millionen, 1900 3,3 Millionen Einwohner. Zur ständigen Wohnbevölkerung zählen Schweizer und Ausländer, ausgenommen Kurzaufenthalter und Personen im Asylprozess.
- •Italienisch und
- •2 Klischees
- •7 Witze
- •6 Sprichwörter und Redewendungen
- •8 Kurioses
- •Luxemburg
- •Lichtenstein
Im Jahr 2000 zählte die Schweiz 7,2 Millionen, 1900 3,3 Millionen Einwohner. Zur ständigen Wohnbevölkerung zählen Schweizer und Ausländer, ausgenommen Kurzaufenthalter und Personen im Asylprozess.
Die Zahl der ständig in der Schweiz wohnhaften ausländischen Staatsangehörigen belief sich Ende 2011 auf 1'814'755 Personen, rund 48'500 mehr als Ende 2010. Dies entspricht 22,8 Prozent der gesamten ständigen Wohnbevölkerung, verglichen mit 22,4 Prozent im Jahr 2010. Im Jahr 2000 lag der Ausländeranteil bei 19,8 Prozent.
Die Schweiz gehört zusammen mit Frankreich, Italien und Österreich zu den europäischen Ländern, die ein Bevölkerungswachstum verzeichnen. Zu den Ländern mit abnehmender Bevölkerungszahl zählt beispielsweise Deutschland.
Derzeit sind 43,8 Prozent der Schweizer Wohnbevölkerung verheiratet, 43,2 Prozent ledig, 7,8 Prozent geschieden und 5,1 Prozent verwitwet. Nur 0,1 Prozent der Bevölkerung leben in eingetragener oder in aufgelöster Partnerschaft.
Schweizweit kamen 2011 auf 100 Personen im erwerbsfähigen Alter (20 bis 64 Jahre) im Durchschnitt 33 Kinder und Jugendliche sowie 28 ältere Personen (über 65).
№3 Auf Bundesebene gibt es in der Schweiz vier Amtssprachen, nämlich
Deutsch,
Französisch,
Italienisch und
Rätoromanisch.
Dabei gilt laut der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (BV) das Rätoromanische nur dann als Amtssprache, wenn es im Verkehr mit rätoromanisch sprechenden Personen gebraucht wird.[1] Diese Bürger haben somit das Recht, in ihrer Muttersprache an die Bundesverwaltung zu gelangen und auch auf Rätoromanisch eine Antwort zu erhalten.
Weil die schweizerische Bundesverwaltung vier Landessprachen anerkennt, nehmen manche mit den Verhältnissen im Land nicht vertraute Personen an, die meisten Schweizer sprächen vier Sprachen. Das ist nicht richtig: Die meisten Schweizer haben nur eine Muttersprache und beherrschen allenfalls eine oder zwei weitere Landessprachen (und Englisch) als Fremdsprachen mehr oder weniger gut. Tatsächlich viersprachig ist einzig der Bundesstaat als Institution.
Auf Kantons- und Gemeindeebene sieht es anders aus. Jeder Kanton – je nach Kanton sogar jede Gemeinde – kann selber bestimmen, welche Sprachen im Verkehr mit Kanton beziehungsweise Gemeinde als Amtssprache gelten. Die Bundesverfassung legt die Sprachgebiete der Schweiz nicht fest. Artikel 70 Absatz 2 weist den Kantonen die Kompetenz zu, ihre Amtssprachen zu bestimmen. Wer aus einem anderssprachigen Landesteil zuzieht, hat kein Recht darauf, in seiner angestammten Sprache mit den neuen Kantons- und Gemeindebehörden zu verkehren (Territorialitätsprinzip). Unter den mehrsprachigen Kantonen haben nur Bern und Wallis die Sprachgebiete räumlich festgelegt. Die Kantone Tessin und Jura definieren sich sogar als ganz zum italienischen bzw. französischen Sprachgebiet zugehörig, obwohl je eine Gemeinde eine deutschsprachige Mehrheit aufweist.
Als einziger Kanton der Schweiz hat der Kanton Graubünden drei Amtssprachen: Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch. Gleichzeitig ist er der einzige Kanton, in dem Rätoromanisch auf Kantonsebene Amtssprache ist. Gemäss Art. 16 des Bündner Sprachengesetzes von 2006 gelten Gemeinden, in denen mindestens 40 % der Einwohner das angestammte Idiom sprechen, als amtlich einsprachig, und Gemeinden, in denen wenigstens 20 % das angestammte Idiom sprechen, als amtlich zweisprachig.[2] Oft sind Gemeinden offiziell als romanischsprachig definiert, es dominiert aber Deutsch als Verkehrssprache. Das bedeutet, Rätoromanisch ist die Verwaltungs- und Schulsprache, im Alltag reden die Menschen trotzdem Schweizerdeutsch.
№4 Die Schweizerische Eidgenossenschaft ist seit 1848 ein Bundesstaat. Er besteht aus den 26 Kantonen mit ihren rund 2750 Gemeinden. Oberste politische Instanz ist das Volk bzw. sind die stimmberechtigten Bürgerinnen und Bürger. Zu den zentralen Elementen des politischen Systems der Schweiz zählen die Direkte Demokratie und der Föderalismus.
Direkte Demokratie
Das Schweizer Volk ist laut Bundesverfassung der Souverän des Landes, also die oberste politische Instanz. Der Souverän umfasst alle erwachsenen Personen mit Schweizer Bürgerrecht, die nicht wegen Geistesschwäche entmündigt worden sind. Ausländische Staatsangehörige haben auf Bundesebene keine politischen Rechte. Die schweizerischen Volksrechte unterstellen alle Verfassungsänderungen sowie wichtige Gesetzesentscheide des eidgenössischen Parlaments der Volksabstimmung durch das Referendum und geben dem Souverän zudem die Gelegenheit, eigene Vorschläge im Rahmen der Volksinitiative zur Abstimmung zu bringen. Kantone und Gemeinden kennen vergleichbare Regelungen der Volksrechte.
Föderalismus
Der staatliche Aufbau der Schweiz ist föderalistisch: Die Zuständigkeiten sind zwischen Gesamtstaat (Bund) und Gliedstaaten (Kantonen) aufgeteilt, und über diese Aufteilung entscheiden Bund und Kantone nach dem Mehrheitsprinzip und gemeinsam. Die entscheidenden Gewalten (Exekutive, Legislative, Judikative) sind sowohl im Gesamtstaat als auch in den Gliedstaaten vorhanden, und ihre Existenz ist verfassungsrechtlich geschützt. Die Schweiz gliedert sich in die drei staatlichen Ebenen Bund, Kantone und Gemeinden.
Bund
Der Bund ist die schweizerische Bezeichnung für den Staat. Der andere häufig gebrauchte Ausdruck dafür ist die Eidgenossenschaft. Die Verfassung weist dem Bund bestimmte Kompetenzen zu; für die übrigen staatlichen Aufgaben sind die Kantone zuständig.
Kantone
Die Schweiz besteht aus 26 Kantonen – häufig auch Stände genannt. Sie sind die ursprünglichen Staaten, die sich 1848 zum Bund zusammengeschlossen haben.
Gemeinden
Alle Kantone sind in politische Gemeinden gegliedert. Neben den Aufgaben, die ihnen vom Bund und von den Kantonen zugewiesen sind, nehmen die Gemeinden auch eigene Befugnisse wahr.
№5 Die Schweizer Wirtschaft stützt sich auf hochqualifizierte Arbeit und gut ausgebildete Arbeitskräfte. Wichtige Bereiche sind die Mikrotechnik, die Hochtechnologie, die Biotechnologie, die Pharmaindustrie sowie das Know-how im Banken- und Versicherungswesen.
In der Schweiz arbeiten insgesamt am meisten Erwerbstätige in kleineren und mittleren Betrieben (KMU), die für die Wirtschaft des Landes eine enorm wichtige Rolle spielen.
Die Zeiten des unbeschränkten Wirtschaftswachstums sind jedoch auch in der Schweiz vorbei, und die Angst vor der Arbeitslosigkeit gehört seit mehreren Jahren zu den Hauptsorgen der Schweizer Bevölkerung.
№6Bildung und Wissenschaft
Die Schweizer Bildung und Forschung geniesst weltweit einen guten Ruf. Um dies aufrecht zu erhalten, wird viel investiert:
2006 investiert die öffentliche Hand in der Schweiz für Bildungszwecke gesamthaft 26,8 Milliarden. Im internationalen Vergleich von 2005 beträgt der Anteil der Bildungsausgaben am BIP 5,7%. Das liegt über dem OECD-Durchschnitt von 5,4% und unter dem Spitzenreiter Dänemark mit 8,3% des BIP. Deutlich besser schneidet die Schweiz ab, wenn man die Ausgaben pro Einwohner betrachtet.
Zu den öffentlichen Ausgaben für Bildung kommen private hinzu. So finanzieren die Betriebe die Berufsbildung im Jahr 2005 mit 2,6 Milliarden.
Die internationale PISA-Erhebung, die 2006 stattfand, hat gezeigt, dass die 15-Jährigen in der Schweiz gute Ergebnisse in allen Testbereichen (Naturwissenschaften, Mathematik und Lesen) erzielt haben. Darüber hinaus liegen die Ergebnisse über dem OECD-Durchschnitt.
Der Bologna-Prozess hat die Hochschullandschaft grundlegend verändert. Er bedeutet, dass zwei neue Studiengänge den langen ersten Studiengang bis zum Lizentiat oder Diplom ersetzen: der Bachelor-Studiengang (Regeldauer 3 Jahre) und der darauf aufbauende Master-Studiengang (Dauer: 1–2 Jahre).
Bei den Forschungs- und Entwicklungs-(F+E-)Ausgaben pro Kopf der Bevölkerung (kaufkraftbereinigt) erreicht die Schweiz 2004 einen Spitzenplatz unter den OECD-Ländern: Mehr geben nur Schweden, Luxemburg, Finnland und die USA aus. Die gesamten Ausgaben für F+E sind in der Schweiz von 8,3 Milliarden Franken im Jahr 1989 auf 13,1 Milliarden Franken im Jahr 2004 gestiegen.
In der F+E der Privatwirtschaft arbeiteten 2004 in der Schweiz gut 33 085 Personen (Vollzeitäquivalente). Die Privatwirtschaft finanziert auch den grössten Teil der gesamten F+E-Aktivitäten, nämlich 69,7%. F+E gibt es vor allem in den Branchen Pharma, Maschinen sowie Forschung und Entwicklung. In der Regel handelt es sich dabei um grössere Unternehmen. Am meisten gibt die Pharmabranche aus: 3,6 Milliarden Franken – mehr als die Summe der F+E-Ausgaben aller Hochschulen und Forschungsanstalten der ETH (3 Milliarden Franken).
Patente sind ein wichtiges Mass für den Output des Wissenschafts- und Technologiesystems. Die Zahl der Patentanmeldungen in einem Land ist allerdings weniger aussagekräftig als die der sogenannten Patentfamilien; eine Familie umfasst alle Patente, die bei verschiedenen Ländern zum Schutze einer und derselben Erfindung angemeldet worden sind. Die hier vorgestellte triadische Patentfamilie umfasst Patente, die sowohl beim Europäischen Patentamt (EPA) und beim japanischen Patentamt (JPO) angemeldet als auch vom «US Patent & Trademark Office» (USPTO) erteilt worden sind. Die Schweiz ist in der triadischen Patentfamilie mit einem Anteil von 1,6% gut vertreten (2005).
№7Das Soziale Netz in der Schweiz - ein Märchen
SOZIALSTAAT SCHWEIZ - DURCH DIE MASCHEN GEFALLEN
Der Sozialstaat Schweiz - oder das Märchen vom funktionierenden sozialen Netz. Erfahrungsbericht eines Betroffenen, der wie viele durch die Maschen gefallen ist:
1. IV-Renten: Soll mir jemand plausibel ein Budget erstellen wie man in der teuren Schweiz mit einer 50% IV-Rente (877.-) und Fr. 1250.- Arbeitslosengeld überleben soll, das in 6 Monaten wegfällt, da von der ALV ausgesteuert? Mit
43 Jahren will dich kein Arbeitgeber mehr..(weil ich zu teuer bin ?!) der Staat will also unbedingt, dass ich in 6 Monaten gezwungermassen aufs Sozialamt gehen muss..
Jedoch ich will dies nicht! Ich will ja mindestens meine 50% arbeiten denn ich bin ja nicht einmal dumm und kann fast 6 Sprachen. War selbständig usw..Intressenten können sich noch so gerne an mich wenden, trotz meiner Krankheit arbeite ich gern und bin immer pünktlich. Denn ich möchte um keinen Preis auf der Welt auf's Sozalamt gehen (trotzdem dass mein Menu-Plan aus Kortoffel - Spagetti -Reis, Leber (in Aktion 0.106 Kg. für 0.40-Fr. & auch in Aktion: Servelat Fr. 8.40/ Kg. - ca 8 Cervelat, aber muss immer aufpassen damit ich keine Labensmittelvergiftung kriege! Ist mir auch schon passiert! Schade hat nicht funktioniert! Denn aufgepasst, im ZGB steht, sogar Selbstmord ist strafbar! OK..ich wollt mich nicht umbringen, jedoch ...?? nun gut?!
Was passiert in 6 Monaten? Denn ich weiss trotz meinen Anstrengengungen langsam aber sicher, spätestens in 6 Monaten nicht mehr weiter... und dann... Sozialamt oder Selbstmord... für mich... lieber das Zweite... trotzdem das ich das Leben lang Arbeitslosenbeiträge einbezahlt habe.
2. In meiner Hilflosikeit hatte ich einen Job in der Aspest-Reinigung-Entsorgung angenommen. Nun der Job war sehr hart für wenig Stundenlohn (brutto ca. sFr. 22.- - alles dokumentierbar) 10-14 Std. am Tag, das alles ist jedoch eine Riesenschweinerei: denn der Abeitgeber muss nach 10 Jahren nicht mehr für gesundheitliche Folgeschäden haften (erst nach 10 jahren kann eine Asterose / Aspest-Krebs nach-gewiesen werden). Super, dann kann ich ja mein Testament schreiben.
3. Zurück zur IV; mit einer halben IV-Rente habe kein Anspruch auf Ergänzungsleistungen nach dem heute geltenden Recht (aus diesem Grund muss ich Radio- & Fernsehgebüren bezahlen). Mein Gott, was ist denn das für eine Logik? Diejenigen die Ergänzungsleistungen erhalten, haben Ende Monat mehr Geld und als Zusatzbelohnung, müssen Sie keine Radio und Fernsehgebühren entrichten.
Frage: Was ist und macht die Politik? Nur wer selber nicht IV-Rentenabhängig ist, denkt, dass die IV-Gesetzte in Ordnung sind! Und sollte Gott danken, dass er die Invalidenversicherung in der Schweiz nie beanspruchen muss.
№8 Sitten und Bräuche
In der Gemeinschaft gewachsene und überlieferte Lebens- und Arbeitsformen geben Aufschlüsse über Mentalität und Kultur, Sprache, Wesenszüge und Eigenarten und Zusammenleben seiner Bewohner.
Betrachten wir die regionale Entwicklung, so spielte sich das Leben des Kötners, Häuslings oder Handwerkers früher hauptsächlich innerhalb des Kirchspiels ab. Hier wurde geboren, gearbeitet und zur letzten Ruhe gebettet. Die Menschen waren von festen Ordnungen umgeben, die unerschütterlich erschienen. "Die dörfliche Sitte war eine Macht, der sich jeder beugte". Einiges ist in alter Form überliefert. Mit dem Wandel des gesellschaftlichen Lebens und Arbeitens hat sich auch die Ausgestaltung der noch überlieferten Sitten und Gebräuche verändert.
№ 1 Österreich
Österreich ist ein Binnenstaat . Es grenzt im Nordwesten an Deutschland, im Nordosten an die Tschechische und Slowakische Republik, im Osten an Ungarn, im Süden an Slowenien und Italien, im Südwesten an die Schweiz und Liechtenstein.
Rund 8 Millionen Menschen bewohnen eine Fläche von 83 850 km2.
Die Österreicher bilden eine eigenständige Nation. Sehr beliebt sind hier verschiedene Dialekte. Kleine nationale Minderheiten sind Slowenen , Kroaten , Ungarn , Tschechen und Slowaken.
Österreich besteht aus neun Bundesländern: Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg, Kärnten, Steiermark, Burgenland und Wien als Hauptstadt und Bundesland zugleich . Das Land ist sehr gebirgig . Der Höchste Berg ist Großglockner (3.780m). Die Hochalpen und das Alpenvorland, das wechselvolle Donauland, die zahlreichen Seen und Flüsse sowie auch ausgedehnte Wälder bestimmen den Charakter des Landes. Österreich ist reich nicht nur an Naturschönheiten und Sehenswürdigkeiten, sondern es bietet den Touristen auch die besten Dienstleistungen . Der Fremdenverkehr spielt in der Wirtschaft eine wichtige Rolle.
Österreich ist ziemlich reich an Rohstoffen. Es werden Erdöl und Erdgas , Braunkohle, Eisenerz , Salz, Kaolin, Quarz , und Magnesit gefördert . Eine wichtige Energiequelle ist die Wasserkraft und als Rohstofflienferant hat auch der Wald eine große Bedeutung . Der Wald bedeckt 40% des Bodens .
Die Republik Österreich ist nach dem 1. Weltkrieg, nach dem Zerfall der Österreichisch-ungarischen Monarchie, entstanden. Im März 1938 verlor Österreich seine Selbstständigkeit und wurde als Ostmark dem faschistischen Deutschland angegliedert . 1945 wurde die Republik befreit . Nach zehnjähriger Besetzung durch die vier Großmächte erlangte Österreich 1955 seine volle Souveränität wieder. In demselben Jahr beschloss das Österreichische Parlament das Gesetz über die immerwährende Neutralität Österreichs.
In den Nachkriegsjahren wurde etwa ein Fünftel der Industrieproduktion verstaatlicht , ziemlich hoch ist der Anteil des ausländischen Kapitals: etwa ein Viertel aller Firmen gehört dem deutschen und amerikanischen Kapital.
№2 Bevölkerung
Die Bevölkerungsstatistik liefert Ergebnisse über Zahl und Struktur (Alter, Geschlecht, Staatsangehörigkeit) der österreichischen Bevölkerung. Dazu kommen Statistiken zu den einzelnen Komponenten, welche die Größe und Struktur der Bevölkerung laufend verändern, also über Geburten, Sterbefälle und Wanderungen (Migration). Daten über Einbürgerungen sowie über Eheschließungen und Scheidungen ergänzen das System der Bevölkerungsstatistik. Die genannten Statistiken sind in jedem Fall auf Ebene der Bundesländer verfügbar, meist auch für kleinere Verwaltungseinheiten (NUTS-3, Politische Bezirke, Gemeinden).
Aufgabe der Bevölkerungsstatistik ist es weiters, auf Grundlage dieser Daten Maßzahlen und Indikatoren zu berechnen, die weiterführende Interpretationen und demographische Analysen erlauben. Beispiele für solche Maßzahlen sind etwa die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau, die Scheidungsrate oder die Lebenserwartung, die sich aus der Berechnung von Sterbetafeln ergibt.
Neben den personenbezogenen Statistiken umfasst die Bevölkerungsstatistik auch Daten zu Haushalten und Familien, also über die Häufigkeit von Einpersonenhaushalten, bestimmter Familienformen etc. Eine Sonderstellung nimmt generell die Volkszählung ein. Sie ist eine umfassende Erhebung der Bevölkerung und liefert daher nicht nur Ergebnisse zu bevölkerungsstatistischen Sachverhalten im engeren Sinn sondern auch über viele sozial-, bildungs- und erwerbsstatistische Themen.
Einen wesentlichen Bestandteil des bevölkerungsstatistischen Systems bilden schließlich Prognosen. Neben regional differenzierten Bevölkerungsprognosen zählen dazu auch Haushalts- und Familienprognosen sowie Prognosen über die Zahl der Erwerbspersonen.
№3 Etwa 88 Prozent der österreichischen Bevölkerung haben Deutsch als Muttersprache. Deutsch ist in Artikel 8 der österreichischen Bundesverfassung als offizielle Staatssprache festgeschrieben, wobei auch die bodenständigen Minderheitssprachen in Österreich in der Bundesverfassung anerkannt sind:
Artikel 8 Bundesverfassungsgesetz (B-VG)
(1) Die deutsche Sprache ist, unbeschadet der den sprachlichen Minderheiten bundesgesetzlich eingeräumten Rechte, die Staatssprache der Republik.
(2) Die Republik (Bund, Länder und Gemeinden) bekennt sich zu ihrer gewachsenen sprachlichen und kulturellen Vielfalt, die in den autochthonen Volksgruppen zum Ausdruck kommt. Sprache und Kultur, Bestand und Erhaltung dieser Volksgruppen sind zu achten, zu sichern und zu fördern.
In Österreich werden zusätzlich zur Standardsprache des Hochdeutschen mehrere oberdeutsche Dialekte (mittel- und südbairisch sowie alemannische Dialekte in Westösterreich) gesprochen. Da die österreichische Staatsgrenze keine historische gewachsene Sprachgrenze ist, haben die in Österreich gesprochenen süddeutschen Dialekte viele sprachliche Eigenheiten mit den Mundarten in Bayern, Baden-Württemberg und der Ostschweiz gemeinsam (siehe hierzu auch deutsches Dialektkontinuum).
Durch die Einbeziehung anderer Sprachräume in das Staatsgebilde des Habsburger Vielvölkerreich sind zahlreiche Lehnwörter und Redewendungen aus dem Tschechischen, Ungarischen, Italienischen, Jiddischen, Südslawischen usw. in die deutsche Sprache übernommen worden, teilweise in verballhornter Form.
In Ostösterreich besteht ein fließender Übergang zwischen Dialekt und Hochsprache, d. h. der Dialekt wird nicht streng auf informelle Situationen beschränkt. Der dialektale Wortschatz ist erfasst und beschrieben im Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich. Zur ausführlichen Darstellung der bairischen Mundarten in Österreich siehe den Hauptartikel Bairische Sprache.
Im Gegensatz zum übrigen Österreich werden in Vorarlberg und in Teilen des Tiroler Außerfern alemannische Dialekte gesprochen. Der Wortschatz der Vorarlberger Mundarten ist im Vorarlbergischen Wörterbuch beschrieben, die Sprachgeographie der Mundarten in Vorarlberg und Tirol im Vorarlberger Sprachatlas.
Zusätzlich zu den vielen verschiedenen Ortsdialekten (Dialektkontinuum), die in reiner Form meist nur noch von den älteren Dorfbewohnern gesprochen werden, haben sich in den einzelnen Bundesländern regionale „Landesdialekte“ gebildet, die sich an der in der jeweiligen Landeshauptstadt gesprochenen Mundart orientieren. Die Umgangssprache in den Landeshauptstädten wiederum wird in jeweils unterschiedlichem Ausmaß von der Wiener Mundart beeinflusst. Auf diese Weise entsteht eine Vermischung von mittelbairischen und südbairischen Dialektformen mit speziellen wienerischen sowie hochsprachlichen Merkmalen.
Die unterschiedlichen Dialekte sind für einen Großteil der Bevölkerung die tägliche Umgangssprache, wobei im Sprachgebrauch älterer Menschen (wie fast überall im deutschen Sprachraum) sich meist mehr Dialektausdrücke finden, als von den nachfolgenden Generationen, vor allem in städtischem Umfeld, wahrgenommen werden. In manchen größeren Städten bildet sich deshalb meist eine Eigenart des in der Umgebung gesprochenen Dialekts aus. Dieser kommt mit durchwegs weniger Spezialausdrücken des Dialekts aus (z. B. wird „immer“ statt „ollawei“ gesagt, oder schlicht „Topf“ statt „Tügi“/„Tiegel“) und verwendet stattdessen mehr Dialektformen der gehobeneren Sprache (z. B. „hintn“ statt „dreant“ für „hinten“, oder „dawischen“/„erwischen“ statt „daglaunga“/„erlangen“ für „einen Gegenstand erreichen“). Besonders fällt die Verdrängung des urtümlichen Dialekts in und in der Umgebung von Wien auf, wo sich ein eigener „gehobener Wiener Dialekt“ entwickelt hat, der sich u. a. dadurch auszeichnet, dass der Vokal „a“ gezogen ausgesprochen wird, wie man ihn schreibt, anstatt ihn wie „å“ bzw. „o“ auszusprechen, wie ansonsten in den bairischen Dialekten üblich. Überhaupt werden Wörter viel öfter nach der Schrift ausgesprochen. Wörter wie „ich, dich, mich“, werden auch als solche gesprochen und nicht als „i, di, mi“ ein weiteres Beispiel ist, dass das „net“ durch das „nicht“ ersetzt wurde.
In letzter Zeit wird die Umgangssprache mit Wörtern aus bundesdeutschen Medien durchwirkt; so haben in allen Landesteilen bereits Wörter wie Tschüss, klasse, oder auch das Wort lecker usw. Einzug gehalten. die Tomate gilt bereits als höherwertig als die Paradeiser, die Sahne hat in Tirol den Rahm fast gänzlich verdrängt. Die Massenmedien verstärken dies durch den Einsatz von Ausdrücken wie bislang, vor Ort usw.
Zusätzlich zu diesen Entwicklungen spielt auch die Wirtschaft in Österreich eine Rolle, wo beispielsweise einzelne Markennamen zu Austriazismen wurden. So wird heute für das Klebeband zumeist der Markenname TIXO verwendet, für Knabbergebäck Soletti, Schwedenbomben für Schokoküsse, für Schnellkochtöpfe Kelomat und manchmal für Badezimmerschränke Allibert, für Putzlappen Wettex, für Orangensaft Cappy und für Apfelsaft Obi, unabhängig vom wirklichen Hersteller.
№4Staat und Politik
Dem politischen System Österreichs wurden in den vergangenen Jahrzehnten von in- und ausländischen Beobachtern wiederholt Besonderheiten attestiert. Die außergewöhnliche Stellung von zwei großen dominanten Parteien auf der einen, die vergleichsweise stark ausgeprägte Sozialpartnerschaft als gesellschaftlicher und politischer Faktor auf der anderen Seite gaben der Entwicklung der Republik lange Zeit ihr Gepräge. Eine wesentliche Konsequenz daraus stellt die bemerkenswerte politische Stabilität und Regierbarkeit des Landes dar.
Politische Veränderungen machten den achtziger Jahren auch vor Österreich nicht Halt. Im Vergleich zum Beginn des 20. Jahrhunderts, aber auch der Zweiten Republik, zeigt das „Gesicht“ des politischen Systems Österreichs am Anfang dieses Jahrhunderts merkbar veränderte Züge. Die Grundlagen des politischen Systems wurden in den nachfolgenden Abschnitten zusammengefasst.
№5 Die Wirtschaft Österreichs ist nach den Prinzipien einer Sozialen Marktwirtschaft geregelt. Seit 1995 ist Österreich Vollmitglied in der Europäischen Union. In einer Reihung nach Bruttoinlandsprodukt pro Kopf liegt Österreich (Stand 2005) weltweit an 10. Stelle, gemessen am Bruttonationaleinkommen (Stand 2004) an 21. Stelle. Im Vergleich mit dem durchschnittlichen BIP pro Kopf der EU erreicht Österreich 2005 einen Index von 123 (EU25=100).[13] An der gesamtwirtschaftlichen Leistung hat der Dienstleistungssektor einen gerundeten Anteil von 68 %, der Industrielle Sektor von 30 % und auf Land- und Forstwirtschaft entfallen 2 %. Der Tourismus spielt mit Pro-Kopf-Einnahmen von € 1.516,- (2004) in Österreich eine weltweit einzigartige Rolle.
Der jährliche Wirtschaftsbericht Österreich, der vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend koordiniert wird, bietet eine Zusammenschau der wirtschaftlichen Entwicklung, der künftigen Ziele und der vergangenen Schwerpunkte der wirtschaftspolitischen Aktivitäten der Bundesregierung. Im Wirtschaftsbericht 2012 wird den wirtschaftspolitischen Vorhaben der Regierung wiederum viel Raum gewidmet. Zentraler Aspekt des Wirtschaftsberichts 2012 ist die Stärkung des Wachstums in einem schwierigen internationalen Umfeld.
Der Wirtschaftsbericht Österreich wird vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend in Zusammenarbeit mit allen Bundesressorts, insbesondere mit dem Bundesministerium für Finanzen, erstellt. Beiträge kommen auch von Wirtschaftsforschungsinstituten, von Europäischer Kommission und OECD sowie von namhaften österreichischen Ökonomen und Ökonominnen. Die Redaktion liegt beim Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend.
Der Wirtschaftsbericht Österreich 2012 wurde am 9. Juli 2012 im Dachfoyer der Hofburg von Bundesministerin Maria Fekter, Bundesministerin Doris Bures, Bundesminister Rudolf Hundstorfer und Bundesminister Reinhold Mitterlehner präsentiert.
№6Bildung und Wissenschaft
Immer mehr Menschen - vor allem Mädchen und Frauen - den Zugang zu Bildung zu ermöglichen ist Ziel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA). Zwar konnten im Bereich Grundschule und berufliche Bildung in den letzten Jahren einige Erfolge erzielt werden. Aber noch immer können weltweit rund 70 Millionen Kinder keine Schule besuchen.
Bildung & Wissenschaft
Austauschprogramme und Kooperationsabkommen nehmen eine zunehmend wichtige Rolle in der Zusammenarbeit zwischen taiwanesischen und österreichischen Universitäten, Fachhochschulen, Wissenschafts- und Forschungsinstituten ein. Bisher haben 23 österreichische Universitäten Partnerschafts- und Kooperationsabkommen mit taiwanesischen Universitäten und akademischen Institutionen abgeschlossen.
Zwischen dem Ministry of Education of Taiwan und dem Österreichischen Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur wurde am 8. September 2008 ein Memorandum of Understanding über die Zusammenarbeit der berufsbildenden Schulen abgeschlossen.
Nähere Informationen über die Kooperation zwischen Taiwan und Österreich auf dem Gebiet der Hochschulbildung finden Sie in der folgenden Publikation des Österreichischen Akademischen Austauschdienstes.
№7Das soziale Netz
In Österreich existiert ein umfangreiches System sozialer Sicherheit und sozialer Fürsorge. Das Netz liegt auf zwei Ebenen. Zum einen ist es das Versicherungsprinzip, nach dem sämtliche Erwerbstätige und weit gehend deren Angehörige bei Krankheit, Unfall, Arbeitslosigkeit, Karenz, Pension sozial abgesichert sind. Zum anderen sind es öffentliche Fürsorgeleistungen des Bundes, der Länder und Gemeinden für bedürftige Bürger, deren Existenz nicht über das Versicherungssystem gesichert ist.
Die Sozialschutzsysteme in Österreich können in folgende Bereiche aufgegliedert werden:
Sozialversicherung: Kranken-, Pensions- und Arbeitslosenversicherung Universelle Systeme: Vor allem Familienbeihilfen, Pflegevorsorge Bedarfsorientierte Leistungen: Vor allem Mindestsicherung in der Pensionsversicherung und Sozialhilfe Sondersysteme: Vor allem für Kriegsopfer Private und halbprivate Formen der sozialen Sicherung: private und nichtobligatorische Zusatzversicherungen Arbeitsrechtliche Ansprüche und Arbeitnehmerschutz: u. a. Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall Finanziert wird das Versicherungssystem über Sozialabgaben. Dazu zählen Beiträge zur Pensions-, Kranken- und Unfallversicherung, zur Arbeitslosenversicherung, der Zuschlag zur Insolvenzentgeltsicherung, der Beitrag zum Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) und der Wohnbauförderungsbeitrag. Diese Beiträge werden vom Arbeitgeber und von den Bezügen des Arbeitnehmers anteilsmäßig bezahlt.
№8 Bräuche und Sitten
1 Allgemein
2 Klischees
3 Kleidung
4 Umgangsformen
5 No-Go’s
6 Sprichwörter und Redewendungen
7 Witze
8 Kurioses
1 Allgemein
Österreich ist inzwischen sehr modern geworden, trotzdem hat man manchmal das Gefühl, dass in den ein oder anderen Stadtteilen oder Regionen die Zeit stehen geblieben ist. Sie verleihen einem nämlich das Gefühl, in der „Sissi-Zeit“ zu leben. Dies liegt daran, dass die Österreicher sehr traditionsbewusst sind. So ist es keine Seltenheit, wenn man in Österreich auch Trachten zu sehen bekommt. Auf dem ein oder anderen Wiener Opernball kommen die modernen Frauen immer mehr in edler Trachtenkleidung. So sieht man auch überall Geschäfte, die diese in allen Preisklassen herstellen. Jedoch sind es nicht nur die Frauen, die Trachtenkleidungen tragen. Auch Männer sind in Lodenjanker und Lederhosen zu sehen.
Eine weitere Besonderheit für Österreich ist der Heurige, welches ein Jungwein ist. Er wird in Heurigen-lokalen, auch bekannt unter Buschenschänken getrunken. Dazu werden deftige österreichische Gerichte serviert. So sieht man auch die jüngere Generation immer öfters in Heurigenlokalen Wein trinken.
Was die Österreicher angeht, sind diese sehr charmant und höflich, jedoch etwas zurückhaltend. Wer also ein Gespräch mit einem Österreicher führen möchte, muss diesen aus Eigeninitiative ansprechen.
