- •22. Konjunktiv і und Konjunktiv іі. Konjunktiv I
- •Настоящее время
- •Прошедшее время
- •Konjunktiv II
- •Настоящее время
- •Würde-форма
- •24. Übersetzung von Termini und Pseudotermini.
- •25. Übersetzung von Fachtexten
- •27. Neulogismen
- •26.Passiversatzformen für das Passiv mit dem Modalverb können
- •Verballhornung
- •28. Transformationen
- •29. Übersetzung von Infinitivkonstruktionen.
- •9. Проблема перекладу інфінітивів. Способи перекладу інфінітивів та інфінітивних конструкцій.
- •30 Besonderheiten von Übersetzung der Realien, Exotismen, Fremdwörtern.
- •2. Die Bildung des neuen/komplizierten Worts.
- •4. Die kontextbedingte Übersetzung.
25. Übersetzung von Fachtexten
Gruppen von Texten, die sich durch bestimmte Bündel von Merkmalen auszeichnen“ werden gemeinhin als Textsorten bezeichnet, die sich wiederum zu Textklassen und – noch gröber – zu Texttypen zusammenfassen lassen.
Fachsprache ist die Variante der Gesamtsprache, die der Erkenntnis und begrifflichen Bestimmung fachspezifischer Gegenstände sowie der Verständigung über sie dient und damit den spezifischen kommunikativen Bedürfnissen im Fach allgemein Rechnung trägt. Fachsprache ist primär an Fachleute gebunden, doch können an ihr auch fachlich Interessierte teilhaben.
Funktion
Information der Fachwelt über den aktuellen wissenschaftlichen und technischen Fortschritt und der Meinungsstreit über innovative Ideen und konkrete Forschungs- und Entwicklungsresultate • Präzision
• Eindeutigkeit
• Systematizität
Fachsprachliche Merkmale
• spezifische Morphologie
• Lexik (Fachterminologie)
• Syntax
• sprachlich-stilistische Besonderheiten
(zum Beispiel Aussageökonomie, bei der
wenig explizit erklärt wird)
• implizites Erklären - Anordnung von Informationen über ein Phänomen oder einen Begriff in einer Weise, dass sie zum Teil erst darauf bezogen werden müssen, dass sie aus dem Text nahezu ohne explizite Hinweise zu erschliessen sind.
Fachsprachliche Merkmale
• Fachtermini
• Nominalkonstruktionen
• Adjektive
• Hilfsverben
• Passiv
• Präsens
• Wenig Handlungsverben
• Abstraktionsniveau (die Formalisierung
von Sachverhalten)
• Terminusdichte
• gewisse phraseologische und syntaktische
Stilmittel
• Textaufbau
• Verwendung nicht-verbaler
Informationsträger
Wissenschaftssprache ist
• explizit
• argumentativ
• konsistent
• systematisch
• widerspruchsfrei
• ökonomisch
• nüchtern
Wissenschaftssprache hat eine klare Ausdrucksweise, die durch den wirkungsvollen Gebrauch bestimmter Stilfiguren (Metapher, Antithese, Parallelismus, rhetorische Frage, Parenthese, Inversion) unterstützt wird.
Fachtextsorten derWissenschaftssprache
• Wissenschaftlicher Zeitschriftenartikel
• wissenschaftliche Rezension
• Abstract
• Protokoll
• fachinternes Gutachten
• Kongressvortrag
• Monographie
• Fachbuch
Textebene
– logische Abfolge und Logik der Thematik
– schneller Wechsel zwischen verschiedenenPunkten
– Fehlen konkreter Beispiele, die die abstrakten Sachverhalte illustrieren
– Fehlen sprachlicher Mittel, die Kohärenz stiften könnten bei oftmals umgestellten Ursache-Wirkung- Beziehungen
– starke Differenzierung von Begriffen
– hohe Aussagedichte
Satzebene
– mehr als 2 bis 3 Nebensätze
– hohe Informationsdichte
– hohe Verallgemeinerung
– hohe Abstraktion der Inhalte
Wortebene
– hohe Anzahl an Fremd- und Fachwörtern
– unbekannte Synonyme und Homonyme
Definition Fachwort
• Das Fachwort dient der Bezeichnung von Gegenständen und fachlichen Sachverhalten, es stellt im Satz im allgemeinen den Hauptinformationsträger dar und zeichnet sich vor allem durch Merkmale wie Fachbezogenheit und der Tendenz nach durch Exaktheit, Eindeutigkeit, Begrifflichkeit und Systematizität aus (u.a. Jahr (1993: 17)).
Eindeutigkeit eines Fachwortes hängt vom Fachwissen und der Kenntnis fachlicher Zusammenhänge ab.
Die Vorliebe der Fachsprachen für den Nominalstil erklärt sich aus folgenden Gründen: Substantive können mehr thematische Rollen übernehmen als das finite Verb; sie behalten dabei ihre Gestalt deutlicher erkennbar bei; Substantive sind artikelfähig, was dem Aufbau von Textkohärenz zugutekommt; Substantive sind bevorzugte Gegenstände von Definitionen und terminologischer Arbeit; zusammengesetzte, teils sehr umfangreiche Ausdrücke lassen sich schwer in finite Formen bringen (z.B.: Außenrundschleifen); Substantive sind im Satz verschiebbarer als Verben und können daher die Thema-Rema-Gliederung besser zum Ausdruck bringen. Damit hängt die Betonbarkeit zusammen. Das alles kommt den Bedürfnissen der einzelnen Fächer entgegen.
Das Vorherrschen substantivischer Termini, die Verwendung vieler Streckformen (Funktionsverbfügungen) sind auch Hauptmerkmale der lexikalischen Ebene der Fachtexte. Sie streben danach, die in Verb vorhandene Tätigkeit in ein Substantiv zu überführen, also Tätigkeiten und Prozesse nicht durch Verben, sondern hauptsächlich durch Substantive wiederzugeben. Dabei gehen Nebensätze verloren, statt der Satzgefüge erscheinen vielgliedrige Einfachsätze [6, S. 71].
Die Flexionsbesonderheiten bleiben sporadisch. Sie sind in den Fachtexten auch oft vorzufinden: ungewohnte Plurale von allgemeinsprachlichen Singulariatantum (besonders bei Stoffnamen zur Wiedergabe von Sorten und Arten): Sände, Wässer, Drücke; Singulare von allgemeinsprachlichen Pluraliatantum (selten): das Elter; abweichende Pluralformen: Dorne (gegenüber Dornen); abweichendes Genus: das Teil, das Filter (allerdings auch in der Allgemeinsprache einzutreffen, teils regional); schwache Konjugation von allgemeinsprachlich starken Verben: sendete(Rundfunk), saugte (Staub). Kurios ist diese häufige Pluralbildung: Datenbänken, Samenbänke (statt -banken).
Die Syntax, die gegenwärtig in der Fachsprachenforschung besondere Beachtung findet, bedingt auch die Spezifika der Fachtexte. Noch auf ein Merkmal muss unbedingt hingewiesen werden.
In den Grundpositionen des Satzes im Fachtext erscheinen regelmäßig Substantive, besonders ihre bestimmten Typen: die deverbativensuffixlosen und abgeleiteten Wörter auf -ung, die adjektivischen auf -keit, -heit, substantivierte Infinitive und andere gruppensetzende Wörter, d.h. solche Substantive, die imstande sind, erweiterte Gruppen um sich zu entfalten. Weit ausgebaute Substantivgruppen sind Träger eines stark komprimierten Inhalts, z.B.: die Bewertung der Leistungen auf der Grundlage der gültigen Prüfungsordnung usw. So entstehen umfangreiche Wortgruppen, dabei viele besondere wie substantivische Blockbildungen und Genitivketten, die sehr stark den Inhalt komprimieren.
Der Satz im Fachtext strebt danach, die im Verb vorhandene Tätigkeit in ein Substantiv zu überführen, Tätigkeiten und Prozesse nicht durch Verben sondern hauptsächlich durch Substantive wiederzugeben. Dabei gehen Nebensätze verloren, statt der Satzgefüge erscheinen vielgliedrige Einfachsätze. Ein solcher Einfachsatz enthält bei einer finiten Verbform viele substantivische Glieder mit stark konzentriertem Inhalt. Vom kommunikativen Standpunkt aus besteht die Spezifik des Satzes in Fachtexten darin, dass der Mitteilende bestrebt ist, eine ganze Reihe von Sachverhalten mit einem Mal, d.h. simultan auszudrücken, in einem erweiterten Einfachsatz mit nur einer finiten Verbform. So entstehen Sätze mit der linearen Struktur. Die lineare Struktur des Satzes kann auch als ein wesentliches Merkmal der Fachtexte gelten. So ist es zu sehen, dass es in der Syntax der Fachsprachen evidente Spezifika gibt.
Wenn man die grammatische Seite der Fachtexte näher betrachtet, so erkennt man deutlich die Tendenz zur Nominalisierung. Sie wird in diesen Texten auch durch folgende syntaktische Besonderheiten gekennzeichnet: zahlreiche Substantivgruppen mit der Tendenz zur Blockbildung; Gebrauch von Passivsätzen (vorwiegend zweigliedriger Struktur) in Dienst der Unpersönlichkeit, d.h. zum Ausdruck der Prozesse unabhängig von ihrem Urheber. Der unpersönliche Charakter der Mitteilungen ist für diese Texte im Allgemeinen ein charakteristisches Merkmal. Als Satztyp dominiert der Vorgangssatz; er tritt als Hauptform der Wiedergabe verschiedener Prozesse auf. Der Aussagesatz ist dominierend als kommunikativer Satztyp.
Es besteht gegenwärtig das Desiderat, den Fachtext als Forschungsgegenstand der Fachsprachenlinguistik noch mehr in den Vordergrund zu stellen. Betrachtet man die Klassifikation von Fachtextsorten und die Analyse der Fachtextstruktur als die beiden dringlichsten Aufgaben, so ist die getrennte Erledigung dieser beiden Aufgaben die Bedingung dafür, sie miteinander in Beziehung zu setzen. Die sprachlichen Untersuchungen sind hier aufgerufen, andere Spezifika der Fachtexte nachzuweisen [7].
Die weitere Forschung wird nicht nur unsere Kenntnis über die hier skizzierten Mittel vermehren sondern auch ihren funktionalen Sinn herauszufinden suchen, etwa auf dem Wege der Einordnung in eine Konzeption von „Fachlichkeit“, wie sie in unserem Referat angedeutet worden ist.
Angesichts der fortschreitenden Globalisierung steigt der Bedarf an sprach- und kulturübergreifender Fachkommunikation stetig an. Expansion, neue Wirtschaftsbeziehungen und neue Absatzwege sind nur einige Punkte, die deutsche Unternehmen dazu bewegen, ihre Fachtexte und firmeneigenen Terminologien in andere Sprachen zu übertragen. Doch was sind Fachtexte eigentlich und warum sind sie so schwer zu übersetzen?
Was sind Fachsprachen?
Fachsprachen dienen als Verständigungsinstrument für Fachleute und werden in der Regel zum Festhalten von Beobachtungen, zum Aufstellen von Hypothesen und zur Entwicklung von Theorien verwendet. Sie zeichnen sich besonders durch Präzision, Exaktheit und eine einfachere Handhabung eines spezifischen Bereichs aus und optimieren die Verständigung durch einen besonderen Wortschatz.
Was sind Terminologien?
Als Terminologie bezeichnet man die sprach- und kulturspezifische Gesamtheit der Begriffe und Bezeichnungen innerhalb eines bestimmten Fachgebietes. Für eine reibungslose Kommunikation in mehreren Sprachen sind fest definierte Terminologien besonders wichtig, damit stets alle Beteiligten vom Gleichen sprechen.
Was sind also Fachtexte?
Fachtexte zeichnen sich durch die Verwendung von Fachsprache und der spezifischen Terminologie aus, die für einen Fachgebiet spezifisch sind. Sie weisen oft spezielle Strukturen auf, wie etwa den von der Norm geregelten Aufbau eines Beipackzettels für Medikamente. Weiterhin variieren diese sprachlichen und strukturellen Eigenheiten der Fachtexte in verschiedenen Sprach- und Kulturräumen.
Warum ist die Übersetzung von Fachtexten so schwierig?
Wer Fachtexte übersetzen will, muss verstehen, worum es in den Texten geht. Das reine Ersetzen der Vokabeln durch Vokabeln einer anderen Sprache reicht bei weitem nicht aus, um einen qualifizierten Text in eine andere Sprache zu übertragen. Eine hochwertige Übersetzung eines Fachtextes verlangt ausgeprägte analytische Fähigkeiten und die Bereitschaft, sich fachlich und terminologisch in ein neues Sachgebiet einzuarbeiten. Ohne eine spezielle Fachkompetenz kann es dem Übersetzer kaum gelingen, eine sprachlich und fachlich überzeugende Übersetzung eines Textes zu liefern. Weiterhin ist kulturspezifisches Wissen zur inhaltlich und fachlich korrekten Textproduktion erforderlich, da weder ungenaue Formulierungen noch Doppeldeutigkeiten geduldet werden.
Aus diesem Grund werden Fachtexte bei Tradumax nur von qualifizierten ÜbersetzerInnen übersetzt, die neben einer langjährige Berufserfahrung auch Branchen- und Fachkompetenz aufweisen. Sie sind sprachlich, interkulturell und fachlich-technisch auf hohem Niveau und weisen stets ausreichend Kenntnisse in Ausgangs- und Zielsprache auf, um Ihre Fachtexte auf hohem Niveau übersetzen zu können.
