- •Vorwort
- •Thema: sitten und bräuche deutschlands
- •Text 1. Feste und Bräuche
- •Text 2. Deutsche Feste
- •Fasching – Fastnacht – Karneval
- •Oktoberfest
- •Konfirmation und Jugendweihe
- •Regionale Feste
- •Text 3. Weihnachten
- •Die Weihnachtsgeschichte Gottes Sohn kommt in die Welt
- •Text 4. Das Weihnachtsfest in seinen vielfältigen Funktionen und Aspekten
- •Text 5. Karneval
- •Text 6. Übersicht der Osterbräuche
- •Text 7. Hochzeitsbräuche
- •Das Standesamt kann warten
- •Text 8. Nichteheliche Lebensgemeinschaft
- •Thema: religionen in deutschland
- •Text 1. Kirchen und Religionsgemeinschaften
- •Text 2. Religion und Kirchen in Deutschland
- •Text 3. Lernen mit Jesus
- •Text 4. Konfession Nebensache?
- •Religionen für ein Europa ohne Rassismus (Auszug)
- •Thema: bildungswesen in deutschland
- •Teil I schulwesen in deutschland
- •Text 1. Schultypen in Deutschland
- •Text 2. Bildungswesen in Deutschland
- •Text 3. Was ist pisa-e? Daten, Fakten und Hintergründe zum Schulvergleichstest
- •Von Jeanette Otto
- •Text 4. Wo steht Deutschland im internationalen Bildungsvergleich?
- •Von Jürgen Baumert
- •Text 5. Wir sind schlauer! Freude in Großbritannien, Frust in Luxemburg, Gelassenheit in Japan – wie die Welt auf den Schultest reagiert
- •Von Georg Blume, Thomas Kleine-Brockhoff & Ivo Marusczyk
- •Text 6. Смотришь в книгу, видишь... Что?
- •Text 7. Der pisa-Schock hat die Bildungspolitiker aufgescheucht.
- •Text 8. Waldorfschulen
- •Text 9. Handyklingeln im us-Unterricht...
- •Text 10. Школьники получат 12 лет
- •Teil II berufsausbildung
- •Text 1. Berufsausbildung
- •Text 2. Lehre nach der Schule
- •Text 3. Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt
- •Teil III hochschulen
- •Text 1. Hochschulen
- •Text 2. Typen der Hochschulen in Deutschland
- •Text 3. Das deutsche Bildungssystem ist überfordert – wir brauchen nationale Bildungsstandards
- •Text 4. Bologna-Reform: Auf dem Weg zum Europäischen Hochschulraum
- •Text 5 Bologna-Reform: Wogegen protestierten die Studenten?
- •Text 6. Gestufte Studiengänge in Deutschland
- •Text 7. Erst pauken, dann Party
- •Thema: jugendkulturen in deutschland
- •Text 1: Deutsche Jugend – eine pragmatische Generation…
- •Text 2. Jugendszene ist wie ein Überraschungsei
- •Test 3: Jugendszenen – kurzer Überblick
- •Text 4: Jugendsprache – rasanter Wandel
- •Text 5: Jugend heute – Sprache und Werte
- •Von Wilhelm Siemers
- •Text 6: Blogs – die neue Gedankenfreiheit
- •Quellenverzeichnis
Teil III hochschulen
Informieren Sie sich über die Hochschulbildung in Deutschland. Lesen Sie die Texte und erfüllen Sie anschließend die Aufgaben dazu.
Text 1. Hochschulen
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Eine Hochschule ist im weiteren Sinne eine zusammenfassende Bezeichnung für eine Universität, eine Fachhochschule oder eine Kunsthochschule. Im engeren Sinn bezeichnet eine Hochschule eine Einrichtung, die Forschung betreibt, wissenschaftliche Lehre (Studium) vermittelt und akademische Grade verleiht, die jedoch gegenüber einer Universität über ein eingeschränktes Studienangebot verfügt. Ein Beispiel hierfür sind technische oder medizinische Hochschulen, wenngleich zahlreiche technische Hochschulen, um ihre Gleichrangigkeit mit den althergebrachten Universitäten zu betonen, in Technische Universität umbenannt wurden, wie etwa die TU Darmstadt oder die TU München. Die einzige technische Hochschule Deutschlands, die sich noch TH nennt, ist die RWTH Aachen.
Man unterscheidet staatliche und nichtstaatliche Hochschulen. Nichtstaatliche Hochschulen werden von Kirchen, Gemeinden aber auch von Stiftungen und in neuerer Zeit auch von Privatunternehmen getragen. Die rechtliche Stellung von Hochschulen wird durch das Hochschulrecht geregelt, welches Länderkompetenz ist. Der Bund hat jedoch eine Rahmenkompetenz und übt diese im Hochschulrahmengesetz aus.
Eine Hochschule besteht im Wesentlichen aus Fakultäten, der Hochschulleitung aus Rektorat/Präsidium, Kanzler; der Zentralen Hochschulverwaltung, Akademischer Senat... sowie Zentralen Service-Einrichtungen der Hochschule (Hochschul-Bibliothek, Rechenzentrum, Zentrale Studienberatung, Career Service, Akademisches Auslandsamt...).
Die an einer Hochschule eingeschriebenen Studierenden bilden die Studierendenschaft, ihre Selbstverwaltung und Interessenvertretung wird dabei in den meisten Bundesländern als verfasste Studierendenschaft bezeichnet.
Für den Betrieb von Mensen und Wohnheimen, für BAföG-Verwaltung und für weitere Angebote im Umfeld einer Hochschule sind die Studentenwerke zuständig. Die Volkshochschulen sind keine Hochschulen.
Eine Besonderheit sind die Pädagogischen Hochschulen. Sie wurden in den 1960er Jahren in den meisten deutschen Bundesländern in Universitäten eingegliedert, um die Lehrerbildung zu verwissenschaftlichen. Lediglich in Baden–Württemberg sowie – nach 1990 – in Sachsen haben sich Pädagogische Hochschulen gehalten, auch wenn die Forderung nach ihrer Integration in Universitäten nie verstummt sind. Erst Ende der 1990er Jahre erhielten die Pädagogischen Hochschulen ein (eingeschränktes) Habilitationsrecht, woran man die Problematik ihres wissenschaftlichen Standortes bereits erkennen kann.
(http:/de.wikipedi.org/wiki/)
Informieren Sie sich über die deutschen Hochschulen. Die Wortschatzerläuterungen helfen Ihnen dabei. Machen Sie anschließend die Aufgaben zum Text.
Text 2. Typen der Hochschulen in Deutschland
gekürzt, aus „Tatsachen über Deutschland“
Universitäten
Die meisten Studierenden besuchen immer noch die Universitäten und ihnen gleichgestellte Hochschulen, bei denen das Studium mit einer Diplom-, Magister- oder Staatsprüfung abgeschlossen wird. Seit 1998 werden an ihnen verstärkt auch Bachelor- und Masterabschlüsse angeboten. Anschließend ist eine weitere Qualifizierung bis zur Doktorprüfung (Promotion) oder bis zum Abschluss eines Graduiertenstudiums möglich. Einige Studiengänge haben nur die Magister- oder Doktorprüfung als Abschluss. Zur besseren internationalen Anerkennung von Studienleistungen und Abschlüssen in Deutschland wurde gesetzlich die Einführung eines Leistungspunktsystems ermöglicht.
Fachhochschulen
Als zweite Säule des deutschen Hochschulsystems vermitteln die Fachhochschulen vor allem in den Bereichen Ingenieurwesen, Informatik, Wirtschaft, Sozialwesen, Design und Gesundheit eine praxisbezogene Ausbildung, die mit einer Diplomprüfung abschließt. Seit 1998 können auch hier Bachelor- und Master-Studiengänge eingerichtet werden. Jeder vierte Studierende wählt heute diesen Hochschultyp, der sich auch durch eine kürzere Studiendauer und eine stärkere Strukturierung des Studiums auszeichnet.
Fernuniversität
1974 wurde die Fernuniversität Hagen als einzige Fernuniversität im deutschsprachigen Raum gegründet. Die Studierenden werden in regionalen Studienzentren – einige davon auch im deutschsprachigen Ausland sowie in den mittel- und osteuropäischen Staaten – betreut. Die Studienangebote der Fernuniversität in Hagen richten sich insbesondere an Studenten, die nicht an einer Präsenzuniversität studieren können. Rund 80 Prozent der in Hagen immatrikulierten Studierenden ist gleichzeitig berufstätig.
Neben der Fernuniversität Hagen bieten private Fern-Fachhochschulen bundesweit Angebote im Fernstudium an. Auch die Präsenzhochschulen engagieren sich zunehmend im Fernstudium. Rechnervernetzung und Multimedia eröffnen dem Fernstudium heute vielfältige neue Möglichkeiten zur Gestaltung moderner und bedarfsgerechter Studienangebote. In diesem Zusammenhang sind in mehreren Ländern Verbünde entstanden, die virtuelle Studienmöglichkeiten anbieten.
Entwicklung der Hochschulen
Die Bildungspolitik hat die Hochschule weiten Bevölkerungsschichten geöffnet. Im Wintersemester 1952/53 kamen zum Beispiel vier Prozent aller Studienanfänger aus Familien mit geringer Bildungstradition und niedrigem Einkommen, heute sind es rund 13 Prozent. 1952 war ein Fünftel aller Studierenden Frauen. Heute sind es über 47 Prozent.
Derzeit sind rund 1,9 Millionen Studierende an deutschen Hochschulen eingeschrieben.
Zulassung
Der gewaltige Andrang zu den Hochschulen hat trotz aller Ausbaumaßnahmen dazu geführt, dass für einen Teil der Fächer bundesweite Zulassungsbeschränkungen (Numerus clausus) eingeführt werden mussten, da die Studienplatzkapazität nicht ausreicht. In der Regel entscheiden die Durchschnittsnoten des Abiturzeugnisses und die Wartezeit über die Zulassung. Ein Teil der Studienplätze in den bundesweit zulassungsbeschränkten Studiengängen wird in Auswahlverfahren der Hochschulen vergeben. Danach sind für die Zulassung neben der Durchschnittsnote des Abiturzeugnisses und der Wartezeit unter anderem Auswahlgespräche maßgeblich.
Studienfachwahl
Die Wahl des Studienfachs wird wesentlich auch durch die Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt beeinflusst. Seit etwa dreißig Jahren ungebrochen ist der Zulauf zu den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, die von einem knappen Drittel aller Studierenden frequentiert werden. Danach kommen mit einem knappen Viertel die Sprach und Kulturwissenschaften, mit jeweils einem Sechstel die Ingenieurwissenschaften sowie die Mathematik und die Naturwissenschaften und schließlich die Humanmedizin.
Studentinnen bevorzugen vor allem die Fächer der Sprach- und Kulturwissenschaften, während sich Studenten stärker den technischen Disziplinen und Naturwissenschaften zuwenden. Ähnlich stark ist bei beiden Geschlechtern das Interesse an den wirtschaftswissenschaftlichen Fächern.
Studiendauer
Das Studium an einer Hochschule ist in einem Studiengang organisiert, dessen inhaltlichen und formalen Ablauf eine Studienordnung regelt. Die Studiendauer umfasst danach an den Universitäten und gleichgestellten Hochschulen in der Regel mindestens vier, an den Fachhochschulen mindestens drei Jahre (Regelstudienzeiten).
Gegenwärtig verbringt ein Student an der Universität bis zum Abschluss durchschnittlich zwölf Semester, also sechs Jahre. An der Fachhochschule sind es knapp zehn Semester. Das ist im internationalen Vergleich zu lang. Zur Verkürzung der Studienzeiten sollten vor allem die Reform der Ausbildungsförderung im Jahre 2001 und die Modernisierung des Studiums beitragen.
Lehrende
Etwa 32% von an den deutschen Hochschulen Beschäftigen gehören zum hauptberuflichen wissenschaftlichen und künstlerischen Personal. Ca. 8% davon waren Professoren. Die Gruppe der nebenberuflich Tätigen setzt sich aus Lehrbeauftragten, wissenschaftlichen Hilfskräften und Gastprofessoren zusammen.
Das hauptberufliche wissenschaftliche und künstlerische Personal besteht aus den Hochschullehrern (Professoren und Juniorprofessoren), den wissenschaftlichen und künstlerischen Mitarbeitern sowie den Lehrkräften für besondere Aufgaben. Die Hochschullehrer nehmen ihre Aufgaben in Forschung, Lehre und Weiterbildung selbstständig wahr. Dazu gehören die Abhaltung von Lehrveranstaltungen und Prüfungen, die Durchführung von Forschungsprojekten und die Beteiligung an Studienreform und -beratung sowie an der Verwaltung der Hochschule.
Lange Zeit spielten die Lehrstuhlinhaber (Ordinarien) an den Hochschulen die entscheidende Rolle. Sie verwalteten die öffentlichen Mittel ihres Lehrstuhls, sowie die für einzelne Forschungsvorhaben zur Verfügung stehenden öffentlichen und privaten Mittel.
Innerhalb dieser Struktur konnten sich Nachwuchswissenschaftler oft nicht genügend nach außen profilieren und mussten sehr lange auf eine Berufung an einen Lehrstuhl warten. Durch die Schaffung der Juniorprofessur wurde der Zugang zu einer lebenslangen Professur reformiert. Die Nachwuchskräfte bekommen früher Selbstständigkeit und Eigenverantwortung und können sich insgesamt schneller qualifizieren.
Neben der Juniorprofessur eröffnet beispielsweise auch eine erfolgreiche Tätigkeit in der Wirtschaft oder einem anderen gesellschaftlichen Bereich im In- und Ausland den Weg zu einer Professur in Deutschland.
Finanzierung des Studiums
Studierende haben einen Rechtsanspruch auf staatliche Ausbildungsförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG), wenn ihnen die für den Lebensunterhalt und die Ausbildung notwendigen Mittel anderweitig, das heißt vorrangig aus dem Einkommen der Eltern, nicht zur Verfügung stehen. Während der Förderungshöchstdauer, die der je nach Studienfach festgelegten Regelstudienzeit entspricht, wird die Hälfte des Förderungsbetrags als Zuschuss gewährt. Die andere Hälfte ist ein zinsloses Darlehen, das in der Regel fünf Jahre nach Ende der Förderungshöchstdauer ratenweise zurückzuzahlen ist.
Die große Mehrheit der Studierenden (86 Prozent) wird vom Elternhaus finanziell unterstützt. Knapp zwei Drittel der Studierenden bestreiten Teile ihrer Lebenshaltungskosten mit eigenem Verdienst neben dem Studium – für immerhin fünf Prozent ist dies die alleinige Finanzierungsquelle. Die Förderung nach dem BAföG wird von knapp 25 Prozent der (dem Grunde nach BAföG-berechtigten) Studierenden in Anspruch genommen. Rund 0,7 Prozent der Studierenden erhalten aufgrund herausragender Leistungen Stipendien eines der elf Begabtenförderungswerke in Deutschland.
Mit dem Ausbildungsförderungsreformgesetz wurde die staatliche Ausbildungsförderung auf eine neue Grundlage gestellt, die die Chancengleichheit für eine qualifizierte Ausbildung für junge Leute aus einkommensschwachen Familien sichert.
Für Ausbildungsförderung sind die zur Landesverwaltung gehörenden Ämter zuständig. Im Hochschulbereich nehmen diese Aufgabe überwiegend die Studentenwerke wahr. Sie sind für die wirtschaftliche, soziale, gesundheitliche und kulturelle Förderung der Studierenden an den Hochschulen zuständig. Die örtlichen Studentenwerke sind überregional im Deutschen Studentenwerk (DSW) zusammengeschlossen. Als neue Leistung für ausländische Studienbewerber stellen die Studentenwerke an mehr als hundert Hochschulen Servicepakete zur Verfügung, die zu einem attraktiven Gesamtpreis Wohnung, Verpflegung sowie soziale Hilfen und Betreuungsangebote umfassen.
Wortschatzerweiterung
Ausbildung, die – образование;
praxisbezogene Ausbildung – обучение, связанное с практикой;
Auswahlgespräch, das – собеседование;
Darlehen, das – заем, ссуда;
zinsloses Darlehen – беспроцентная ссуда;
Hochschulbildung, die – высшее образование;
Bachelor- und Magisterabschluss – образование, предполагающее получение диплома бакалавра и магистра;
Fachhochschule, die – специальное высшее учебное заведение, специализированный ВУЗ;
immatrikulieren an (Dat.) – принимать, зачислять кого-л. (в высшее учебное заведение);
exmatrikulieren – отчислять из высшего учебного заведения
Numerus clausus, der = Zulassungsbeschränkung, die – количественное ограничение, процентная норма (при приеме в учебное заведение);
Lehrerkörper, der – преподавательский состав;
Akademiker/-in, der/die – выпускник/выпускница высшего учебного заведения;
Stiftung, die – учреждение, основание; фонд (пожертвование) на благотворительные цели;
Studienplatzkapazität, die – объем учебных мест (в ВУЗе);
Studentenwerk, das – общество содействия учащимся высших учебных заведений, организация взаимопомощи студентов;
Universität, die – университет;
Fernuniversität, die – заочный университет;
Präsenzuniversität, die – очный университет;
wirtschaftswissenschaftlich – экономический;
promovieren – защитить кандидатскую диссертацию, получать ученую степень кандидата каких-л. наук;
jmdn. (Akk.) zum Doktor der Rechte promovieren – присудить кому-л. ученую степень кандидата юридических наук;
habilitieren – защитить докторскую диссертацию, получать ученую степень доктора каких-л. наук;
Ordinariat, das – должность ординарного профессора; заведование кафедрой.
Aufgaben
1. Beantworten Sie die Fragen:
- Welche Studienmöglichkeiten gibt es in Deutschland?
- Welche Unterschiede gibt es zwischen einer Fachhochschule und einer Universität?
- Welche Voraussetzungen gibt es für die Zulassung an eine Hochschule oder an eine Universität in Deutschland?
- Wie lange dauert das Studium? Was bietet eine Fernuniversität an?
- Von wem wird das Studium finanziert? Womit endet gewöhnlich das Studium?
2. Stellen Sie anhand des Textes thematische Schwerpunkte zusammen und geben Sie nach diesen Schwerpunkten den Inhalt des Textes wieder.
3. Geben Sie einen Überblick über die Hochschulen Deutschlands. Benutzen Sie dabei andere Informationsquellen.
4. Übersetzen Sie ins Deutsche:
Немецкие вузы – это центры науки, культуры и искусства, чему способствуют проводимые в них научные исследования и исследовательская деятельность преподавательского состава.
Большинство немецких вузов являются государственными, они полностью финансируются государством или получают существенные государственные дотации. В государственных вузах не надо платить за учебу.
За расширение вузов и строительство новых федерация и земли отвечают совместно.
В духе Гумбольдта немецкие вузы прочно придерживаются принципа единства научных исследований и передачи знаний: студенты по возможности подключаются к осуществлению научно-исследовательских проектов.
Вузы являются важнейшими очагами научных исследований во многих областях, прежде всего в сфере естественнонаучных фундаментальных исследований и гуманитарных наук.
В результате реформ, ставших следствием студенческого движения 60-х и 70-х годов, появилась модель «группового университета», пришедшая на смену вузам, где тон задавал преподавательский состав.
В университетах и приравненных к ним вузах можно защищать кандидатские диссертации, в некоторых из них – докторские. Кандидатские диссертации нельзя защищать в специализированных вузах.
Большинство студентов по-прежнему учится в университетах и приравненных к ним вузах, где учеба заканчивается сдачей государственных экзаменов, защитой диплома или сдачей экзаменов на звание магистра.
Учеба в высшем учебном заведении заканчивается защитой диплома. С 1998 г. в ВУЗах Германии существует программа обучения, в соответствии с которой выпускникам выдаются свидетельства о присвоении звания бакалавра или магистра англо-саксонского образца.
Сегодня каждый четвертый студент выбирает такой тип вуза, где сроки учебы короче, а процесс обучения лучше структурирован.
5. Informieren Sie sich mit Hilfe der Nachschlagewerke über das System der Hochschulbildung in Russland. Vergleichen Sie das System der russischen Hochschulbildung mit dem deutschen System. Finden Sie Gemeinsames und Unterschiedliches.
Der Text „Das deutsche Bildungssystem ist überfordert – wir brauchen nationale Bildungsstandards“ stellt eine gekürzte Variante des Interviews mit Eva-Maria Paaß-Nielsen, Chief Operational Officer des Weblearning-Anbieters Teia – Teles European Internet Academy dar. Lesen Sie die Antworten, die sie auf die Fragen der Journalisten gegeben hat und versuchen Sie die Fragen, die gestellt wurden, selbst zu formulieren. Tragen Sie Ihre Variante in die Tabelle ein.
