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стилистика шпори.doc
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10. Der Funktionalstil der Presse und Publizistik, seine Erscheinungsformen, seine Funktionen und seine Stilzüge.

Funktionalstil der Massenmedien (der Presse und Publizistik) wird Stil der Agitation genannt. Der Pressestil informiert die Massen über aktuelle Ereignisse in der Politik, im Gesellschaftsleben, in der Welt überhaupt; zugleich gehört es zu seiner Aufgabe, den Leser im Sinne einer bestimmten politischen und ideologischen Einstellung zu beeinflussen und zu erziehen.

Extralinguistische Züge des Stils können folgenderweise bestimmt werden: eine deutliche ideologischßpolitische Orientierung; die Aktualität der Thematik, d.h. die Beleuchtung der ereignisse des Tages; der unmittelbare Appell an den Leser. Streben nach Objektivität und die Konkretheit.

Linguistische Züge. Die Eigenart der lexikalischen Seite bewirkt folgende Erscheinungen: viele Realienbezeichnungen; gesellschaftlichßpolitische Termini, darunter viele Fremdwörter, hauptsächlich Internationalismen, Neuwörter.

Stilzüge des Stils der Massenmedien:

- Emotionalität und Sachlichkeit;

- Annährug an Stil der schönen Literatur oder des öffentlichen Verkehrs (Kommentar, Chronik, Berichte);

- Allgemeinverständlichkeit.

Monologische Textsorten des Stils sind Zeitungs- und Zeitschriftenpublizistik. Die Zeitung umfasst Artikel, Berichte, Kommentare, Nachricht, Überblick, Rezension, Reportage.

Funktionen – informative und agitatorisch-propagandistische ( aus der letzten Funktion ergibt sich auch eine emotional-expressive Funktion – im Text wird die Meinung des Autors explizit zum Ausdruck gbracht).

11. Der Funktionalstil der schönen Literatur

Die gesellschaftliche Spezifik dieses Stils kann nicht eindeutig bestimmt werden, weil es sich um einen Verwendungsbereich der Sprache handelt, der alle Sphären des Lebens umfasst. Der Stil bleibt deshalb ein Objekt der Diskussionen in der Stilistik. Dieser Stil wird durch die Verbindung von kommunikativen und ästhetischen Faktoren in einem so hohen Grade gekennzeichnet.

Im Großen und Ganzen kann man die soziale Funktion des Stils folgenderweise bestimmen: die schöne Literatur ist dazu verpflichtet, die Wirklichkeit in künstlerischer Form widerzuspiegeln und dabei zu den wichtigsten Fragen des Lebens entschieden Stellung zu nehmen.

Die linguistische Spezifik des Stils der schönen Literatur ist es vor allem, dass in ihm sämtliche Elemente anderer Funktionalstile Gebrauch finden, dass sie herangezogen werden, um die Textgestaltung reich und variabel zu machen. Dem Leser werden verschiedene Erscheinungen des gesellschaftlichen Lebens, seine Konflikte und Widersprüche ins Bewusstsein gehoben, wofür der gesamte Reichtum einer Nationalsprache als Baumaterial dienen soll. Daraus erklärt sich, warum im Stil der schönen Literatur alle Mittel des Ausdrucks vorhanden sein können.

Als ein spezifisches Merkmal des Stils gilt die Bildkraft, mit der die Begriffe Bildhaftigkeit und Bildlichkeit verbunden sind. Im Rahmen dieses Stils verwendet man alle stilistischen Mittel.

Die Texte der schönen Literatur können abhängig von ihrer Thematik, von der Absicht des Verfassers, vom konkreten Inhalt einzelner Textstellen im Nominal- und Verbalstil verfasst sein, dann im Substantiv-, Adjektiv- oder Verbstil dargestellt werden.

Innerhalb des Stils sind 3 historischen Grundformen der Dichtung von Bedeutung: Epos, Lyrik und Drama. Dementsprechend unterscheidet man solche liter. Genres, wie Roman, Erzählung, Kurzgeschichte, Novelle, Parabel, Essay, Märchen, Anekdote.