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стилистика шпори.doc
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12. Der Funktionalstil der Wissenschaft und seine Funktionen, seine Erscheinungsformen und seine Stilzüge.

Beim Stil der Wissenschaft sind jene Stilmerkmale in den Mittelpunkt zu stellen, die mit dem Wesen wissenschaftlicher Tätigkeit eng verbunden sind. Dieser Stil kann in wissenschaftlichen Publikationen aller Art, in wissenschaftlichen Vorlesungen und Vorträgen, in wissenschaftlichen Debatten gebraucht werden. Damit lässt sich sagen, dass das Merkmal des Fachsprachlichen, der Fachlichkeit, zwar nicht auf den Funktionalstil der Wissenschaft zu beschränken ist, jedoch zu den Wesensmerkmalen dieses Stiltyps gehört. Im einzelnen kann dieses Genremerkmal in spezielleren Stilqualitäten in Erscheinung treten. Zum Kernbereich gejören: - die Verwendung der fachsprachlichen Lexik und fachsprachlicher grammatischer Konstruktionen; - die sprachlich explizite Wiedergabe logischer Zusammenhänge; - die Verwendung expressiver Mittel zur logisch oder/und emotionalen Hervorhebung von Sachverhalten bei der Vermittlung und Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse; - die rationale Bezugnahme auf textergänzende nichtverbale Darstellungen wie Abhandlungen, Tabellen, Landkarten, Demonstrationsgeräte usw.

Die Wesenzüge dieses Stils: Logik, Sachbezogenheit, Genauigkeit, Exaktheit, Präzision, Klarheit, Fassbarkeit, Abstrahierung, Übersetzungskraft.

13. Der Funktionalstil des öffentlichen Verkehrs, seine Funktionen, seine Stilzüge

Grundfunktion dieses Stils ist die offizielle schriftliche und mündliche Verständigung einerseits zwischen den Staatsämtern und Behörden untereinander und andererseits zwischen öffentlichen Organisationen und dem Publikum. Ein gesunder Amtsstil ist durch folgende Wesenszüge charakterisiert: Unpersönlichkeit und Sachlichkeit, gedrängte Kürze, streng literarische Form, leichte Fassbarkeit.

Man unterscheidet folgende Erscheinungsformen des Stils der öffentlichen Rede: schriftlich-monologisch (in Dokumenten, Akten, Protokollen usw.); mündlich-monologisch (in Reden von Amtspersonen); mündlich-dialogisch (im Amtsverkehr).

Im Stil der öffentlichen Rede ist eine bestimmte funktional gefärbte Lexik mit eingeschlossen: teils sind es deutsche und fremdsprachige Termini, teils nichtterminologische Klischees, z. B. in der Rechtswissenschaft: Strafverfahren, Urteil fällen, Zeuge, das Wort entziehen, der Gerichtshof. Spezifische Prägung der funktional gefärbten Lexik äußert sich in einer gewissen Steife und Förmlichkeit.

Eine besonders wichtige Rolle im Stil des offiziellen Verkehrs spielen die Wort- und Wortgruppenklischees sowie die Satzklischees: in Anerkenung der Tatsache; zur Genehmigung vorlegen (Dokumente, Verträge, Abänderungen); gleiche Gültigkeit haben; übertragene Befugnisse; den Eingang des Schreibens bestätigen; für die Richtigkeit der Anschrift u. ä. Auch die Syntax im Stil der offiziellen Rede muss dazu beitragen, die gesellschaftlichen Funktionen dieser sprachlichen Verwendungsweise richtig zu erfüllen.Daher intensive Verwendung von unpersönlichen und unpersönlich gebrauchten Verben, von Passivkonstruktionen, von Infinitiven und Partizipien II in imperativischer Funktion: Es wird gebeten, nicht zu rauchen. – Rauchen verboten.