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4. Aufgaben nach dem Lesen

4.1 Lesen Sie die folgenden ethnischen Witze. Besprechen Sie diese Witze mit Ihrem/r Nachbar/in.

  • Ein Deutscher ist ein Gelehrter über alles. Zwei Deutsche sind ein Gesangverein. Drei Deutsche sind eine Armee, sie marschieren immer.

  • Ein Österreicher ist ein Feinschmecker. Zwei Österreicher sind eine Heurigenpartie. Drei Österreicher gibt es nicht, da ist immer ein Fremder dabei.

  • Ein Schweizer ist ein Eidgenosse. Zwei Schweizer sind ein Bankgeheimnis. Drei Schweizer sind Uhrenschmuggler.

4.2 Klischee und Wirklichkeit. Lesen Sie den Text. Wie können Sie die im Text enthaltene Information kommentieren?

Auf eine Umfrage im Jahre 1969 antworteten Befragte fast aller Nationalitäten:

Die Deutsche sind gute Arbeiter

tüchtige Arbeiter

ein hart arbeitendes Volk.

Im Jahre 1989 ergab das Institut der deutschen Wirtschaft bekannt: Metallarbeiter in der Bundesrepublik arbeiten am allerwenigsten. Die Japaner waren also am fleißigsten. Sie arbeiten 505 Stunden mehr im Jahr als die Deutschen. Die Dänen arbeiteten fast so wenig (oder fast so viel) wie die Deutschen, die Österreicher immerhin 57 Stunden mehr. Und alle anderen waren wesentlich fleißiger und hatten weniger Urlaub.

Kennen Sie diesen alten deutschen Witz?

A: Im Jahr 2000 wird nur noch donnerstags gearbeitet.

B: So? Jeden Donnerstag?

Sprechen

1. Glauben Sie, dass alle Ukrainerinnen und Ukrainer ein Deutschlandbild haben? Beschreiben Sie die Deutschen aus der Perspektive einer Ukrainerin/eines Ukrainers.

Lesen 4

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1. Lesen Sie die Überschrift und den Vorspann des Textes. Entwickeln Sie daraus eine Hypothese, wovon der Text wahrscheinlich handelt.

2. Lesen Sie nun den Text einmal ganz durch. Besprechen Sie anschließend, ob Ihre Hypothese so richtig war oder ob sie korrigiert werden muss.

3. Lesen Sie den Text nun selektiv. Der niederländische Journalist Philippe Remarque, der hier zur Wort kommt, äußert sich ausführlich zum Leben in Deutschland – manchmal im Unterschied zum Leben in den Niederlanden.

Nachfolgend sehen Sie die Tabelle. In der rechten Rubrik sind Inhalte zusammengetragen worden, die sich auf die Äußerungen von Philippe Remarque über das Leben in den Niederlanden beziehen. Markieren Sie beim ersten Lesen zunächst alle Textstellen, in denen Sie diese Aussagen wiederfinden. Lesen Sie den Text noch einmal. Konzentrieren Sie sich darauf, was der Journalist zu den gleichen Fragestellungen über das Leben in Deutschland sagt. Notieren Sie Philippe Remarques Aussagen in Stichworten in der Tabelle links.

Was Philippe Remarque zum Leben in Deutschland sagt

Was Philippe Remarque zum Leben in den Niederlanden sagt

die Reserviertheit der Niederländer

das Gejammer des Taxifahrers und Housemusik aus dem Autoradio

das geschnittene Brot vom Vortag und die Zeitung auf der Türmatte

zehn Minuten Werbung sogar beim Frühstücksfernsehen, viel Lärm und pseudo-witzige Kommentare im Rundfunk

die Kinderkrippen oft sehr teuer, die Eltern verzichten auf das Angebot

die Niederlande ist ein kleines Land

gefährlich, in der Nacht am Hauptbahnhof in Amsterdam anzukommen

der Chef heißt Jasper, trägt keine Krawatte, Hierarchie versteckt, die Wichtigtuerei nicht geliebt

die niederländische Warteliste für die Patienten

in den Niederlanden bekannter Spruch „Bei uns ist alles besser“

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