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Уч. пособие 2012г..doc
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Lektion 4. Lerne was, so kannst du was.

WORTSCHATZ ZUM THEMA: MEINE FREIZEIT UND MEIN HOBBY

die Ausnahme =, -n

das Rätsel -s, =

die Auskunft =, Auskünfte

das Abenteuer -s, =.

die Beschäftigung =, -en

die Ausstellung =, -en

anbieten (0,0)

lösen (te,t)

geduldig

spannend

lehrreich

im Gegenteil

in der Regel

zur Verfügung stehen

исключение

загадка

справка

приключение

занятие

выставка

предлагать

здесь: разгадывать (загадку)

терпеливо

увлекательно

поучительно

наоборот, напротив

как правило, обыкновенно

быть в распоряжении

TEXT: MEINE FREIZEIT UND MEIN HOBBY

Freizeit ist für alle Menschen etwas Schönes. Da mache ich keine Ausnahme, im Gegenteil. Mir steht in der Regel mehr Freizeit zur Verfügung. Ich bin noch sehr jung, ich bin noch nicht verheiratet. Ich habe besonders viel Freizeit.

Wie verbringe ich meine Freizeit? Was tue ich in meiner Freizeit am liebsten?

Ich höre sehr gern viel Radio und sehe oft fern. Das ist für mich das Wichtigste und steht bei mir an erster Stelle. Ich schalte das Radio ein, wenn die Uni oder die Arbeit zu Ende ist, und schalte es erst wieder aus, wenn ich ins Bett gehe. Für meine Familie und meine Nachbarn ist das nicht immer eine Freude, denn meistens ist die Musik zu laut. Aber was kommt an zweiter Stelle? Ich lese sehr gern. Ich gehe sehr oft in unsere Bibliothek. Natürlich habe ich auch selbst Bücher zu Hause.

Ich treffe mich gern mit Freunden und treibe viel Sport.

An vierter Stelle steht der Kinobesuch, danach kommt der Be­such von Theatern und Konzerten.

Für mich spielen Reisen auch eine grosse Rolle. Ich will immer etwas Neues kennenlernen, will etwas erleben, am liebsten mit anderen Jugendlichen zusammen.

Das Reisebüro bietet uns Reisen in viele Gegenden der Republik Kasachstan und ins Ausland an.

Ich bin Philatelist. Ich sammle Briefmarken gern. Die Methoden des Briefmarkensammelns sind heute sehr verschieden: der eine sam­melt nach Ländern, der andere nach Motiven, ein dritter nach einem bestimmten Thema.

Zu meinen Motivsammlungen gehören der Sport, die Vogelwelt, weltberühmte Menschen.

Stundenlang sitze ich manchmal mit Lupe und Pinzette geduldig über einer Marke, die für mich immer ein Rätsel ist. Wenn ich das Rätsel gelöst habe, finde ich den richtigen Platz für diese Marke in meinem Briefmarkenalbum.

Das Sammeln von Briefmarken ist sehr lehrreich. Briefmarken geben Auskunft über Land und Leute, über Künstler und Wissenschaftler. Sie «unterrichten kostenlos» in Literatur, Geographie und Weltgeschichte.

Aufgabe 1. Beantworten Sie die folgenden Fragen:

  1. Wie verbringen Sie Ihre Freizeit?

  2. Was tun Sie in Ihrer Freizeit am liebsten?

  3. Was steht bei Ihnen an 1. Stelle?

  1. Lesen Sie gern? Welche Klassiker der kasachischen, russischen und deutschen Literatur können Sie nennen?

  1. Treffen Sie sich mit Ihren Freunden?

  1. Treiben Sie gern Sport? Für welche Sportart interessieren Sie sich am meisten?

  1. Tanzen Sie gern?

  1. Gehen Sie oft ins Kino? Welchen Film haben Sie sich vor kurzem angesehen?

  1. Besuchen Sie gern das Theater?

  2. Welches Theaterstück hat auf Sie einen grossen Eindruck gemacht?

  3. Welche Rolle spielen Reisen für Sie?

  4. Sind Sie Briefmarkensammler?

  5. Worüber geben uns die Briefmarken Auskunft?

Aufgabe 2. Geben Sie den Inhalt des Textes auf Deutsch wieder:

Aufgabe 3. Stellen Sie einen Mini-Dialog zum Thema "Am Wochenende" zusammen. Die linke Kolonne gebrauchen Sie für Fragen, die rechte Kolonne – für Antworten:

  1. wie, Freizeit verbringen

  2. zu Hause bleiben

  3. wohin, am Abend gehen

  1. und Renate, das Wochenende

im Freien verbringen

  1. was, machen, Wolfgang

  2. und Sandra, wo, sich ausruhen

  1. wo, ihr, bummeln

  2. wie, im Freien, die Zeit verbringen

  3. am See bleiben, lange, du

  4. am Abend, machen, was, gestern auch ins Kino gehen, die Freizeit lustig verbringen

sehr schön;

keinesfalls!

ins Cafe gehen, tanzen, sich gut

unterhalten;

natürlich, baden, in der Sonne

liegen, am See;

Boot fahren, Sport treiben,

Fussball spielen;

Museen und Ausstellungen

besuchen, sich für Kunst

interessieren;

zu Hause bleiben;

in der Sonne liegen;

von morgen bis abend;

nein, gehen, gestern in eine

Gaststätte, tanzen, ja.

Aufgabe 4. Lesen Sie den Dialog. Stellen Sie ähnlichen Dialog zusammen, gebrauchen Sie andere Sachen für die Sammlung:

Werner: - Hallo!

Peter: - Hier Peter. Kann ich bitte Werner sprechen?

Werner: - Bin selbst am Apparat. Was gibt's?

Peter: - Ich habe eine Sondermarke eingetauscht. Sie gibt Auskunft über Röntgen und gehört in deine Serie: «Berühmte Persönlichkeiten».

Werner: - Wann ist sie herausgegeben worden?

Peter: - Das kann ich dir im Moment nicht sagen. Jedenfalls schon vor einigen Jahren.

Werner: - Und du selbst? Dich interessiert sie wohl gar nicht?

Peter: - Du weisst doch, dass ich eine neue Sammlung beginne: «Tierwelt». Einige Marken dazu hab ich schon.

Werner: - Was willst du für diese Sondermarke haben?

Peter: - Ich möchte sie gegen eine aus Afrika tauschen.

Werner: - Schön! Wenn ich in meinem Album eine afrikanische finde, rufe ich dich an.

Peter: - Danke! Auf Wiederhören!

Aufgabe 5. Lesen Sie den Dialog. Antworten Sie auf folgende Fragen:

  1. Hat Klaus viele Freunde? 2.Wie heissen sie? 3. Welche Hobbys haben sie?

Klaus: - Martin! Hast du jetzt etwas Zeit?

Martin: - Ja. Was ist denn los?

Klaus: - Alle Menschen haben heutzutage Hobbys. Das macht Freude und das ist modern. Warum haben wir kein Hobby? Kostet es viel Geld?

Martin: - Keinesfalls! Kennst du Dieter?

Klaus: - Ja!

Martin: - Am Wochenende geht er immer angeln. So ein Hobby kostet sehr wenig.

Klaus: - Warum gehen wir nicht angeln?

Martin: - Haben denn alle Freunde von dir ein Hobby? Heinz, zum Beispiel?

Klaus: - Natürlich! Er fotografiert gern.

Martin: - Und Lars? Lars ist ein Sportfreund, er besucht alle Fussballspiele. Franz sammelt Briefmarken, Rolf bastelt. Und das Zimmer von Brigite sieht wie ein Garten aus, sie hat Blumen sehr gern. Alle haben ein Hobby.

Martin: - Und du? Warum hast du kein Hobby? Du fährst oft ins Grüne, wanderst gern. Also, du bist ein Naturfreund. Du hast auch Musik gern! Nun, was sagst du jetzt?

Klaus: - Wirklich! Von heute an sammle ich Briefmarken. Und du, Martin? Was möchtest du?

Martin: - Ich weiss nicht genau. Es gibt so viele Hobbys:die Menschen angeln, wandern, sammeln Briefmarken, Schallplatten oder Bücher, basteln oder treiben Sport. So verbringen sie die Freizeit, und das macht ihnen Freude.

Aufgabe 6. Lesen Sie den Text und übersetzen Sie ins Russische:

UNSER FAMILIENHOBBY

(von Hans Fallada)

In unserer Familie hatten wir alle das gleiche Hobby. Vater und Mutter, Brüder und Schwestern - alle hatten eine grosse Vorliebe für Bücher. Als wir noch Kinder waren, hatten wir schon ein kleines Regal für unsere Bilderbücher. Und dieses Regal wurde immer grösser und grösser. Aber die Bücher wurden bei uns nicht nur gesammelt, sondern auch gelesen.

Mit 12 Jahren wollte ich schon keine Indianer Geschichten und Abenteuerbücher mehr lesen. Deshalb ging ich in meines Vaters Bib­liothek auf Entdeckungen. Hier fand ich ernste Bücher von Dickens, Dumas, Zola, von Tolstoi, Dostojewski. Wie spannend wurde dort die Welt geschildert!

Ich las jedes Buch nicht nur einmal, ich las es mehrere Male. Aber in meiner Familie stand es so, dass das Verb «lesen» in allen Formen konjugiert wurde: ich lese, du liest, wir lesen. Nur der Impe­rativ «Lies!» und «Lest!» fand keine Verwendung.

Meine Schwester Ilse las noch viel mehr als ich. Wenn ich am frühen Morgen in Vaters Arbeitszimmer kam, um mir ein Buch zu holen, fand ich dort manchmal Ilse. Sie stand dann im Nachthemd auf einem Stuhl. In der einen Hand hatte sie ein aufgeschlagenes Buch, in der anderen - eine Kerze. So stand sie hier und las schon seit Mitternacht.

Einmal durfte Ilse mit unserer Tante eine weite Reise machen, weil sie gute Noten aus der Schule nach Hause gebracht hatte. Am Abend vor der Abreise sollte sie ihren Koffer packen. Als die Mutter ihr um halb elf «Gute Nacht» sagen wollte, sah sie Ilse auf dem Koffer sitzen und Zeitungen lesen. Es waren ganz alte Zeitungen, in die Ilse ihre Schuhe einpacken wollte. Sie hatte Zeit und Koffer vergessen, und Mutter musste ihr beim Packen helfen. Das kommt von unserem Fami­lienhobby. Doch meine Schwester liest nicht nur sehr viel, sie kann auch immer etwas Schönes und Interessantes erzählen.

Aufgabe 7. Finden Sie im Text die Übersetzung folgender Sätze:

  1. Все мы имели большое пристрастие к книгам.

  2. Книги мы не только собирали, но и читали.

  3. Как увлекательно там описывался мир!

  4. В руке у неё была открытая книга.

  5. Я увидел Ильзу, сидящую на чемодане и читающую газеты.

Aufgabe 8. Erzählen Sie über Ihre Freizeit und Hobby: