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Die wohnung

Erika ruft mich spät am Abend an und teilt mir ihre Freude mit: ihre Familie zieht in eine neue Wohnung morgen ein! Ich gratuliere Erika. „Vielmals danke, liebe Birgit! So glücklich bin ich!», sagt Erika. — „Ist die Wohnung groß?», frage ich.— „Oh, die Wohnung besteht aus 3 Zimmern. Natürlich gibt es auch ein Badezimmer und eine Küche. Die Wohnung hat allen Komfort, sie ist ganz modern: Telefon, kaltes und warmes Wasser, Zentralheizung, Gas und im Treppenhaus sogar einen Müllschlucker! Aber ich habe es eilig, verzeih mir bitte. Du siehst alles selbst, komm doch zu uns. Ich richte meine Wohnung ein und brauche deine Hilfe und deinen Rat. „Und wo wohnst du jetzt?», rufe ich. „Ach, ja. Vor Freude bin ich ganz außer mir. Schreibe bitte unsere Adresse auf. Seit morgen wohne ich in der Gartenstraße 17. Über der Haustür steht die Hausnummer. Du benutzt den Fahrstuhl nicht, unsere Wohnung liegt im zweiten Stock. Mein Nachbar ist jetzt Dieter Weber, er wohnt ganz in der Nähe von mir auch in der Gartenstraße! Jetzt aber Schluss, ich warte auf dich. Grüße bitte von mir deinen Mann. Auf Wiedersehen! „Wir kommen zusammen», sage ich. Aber ich höre schon keine Antwort mehr. Ich lege auch den Hörer auf.

Früh stehen wir am nächsten Morgen auf. Wir verlassen das Haus um 9 Uhr. Wir nehmen ein Taxi an der Straßenkreuzung und fahren bis zur Gartenstraße. Wir steigen an der Ecke aus. Mein Mann sucht nach der Hausnummer, aber am Hauseingang begegnen wir Erika und ihrem Mann Peter. „Oh, ihr kommt zur rechten Zeit!», ruft Erika aus. Die Treppe hinauf gehen wir. Wir bleiben vor der Wohnungstür stehen. Aus ihrer Handtasche nimmt Erika den Schlüssel, schließt die Tür auf und wir treten ein.

5. Прочитайте лист та на його основі складіть власний.

Meißen, am 4. Mai

Mein lieber Sascha!

Ich habe endlich Zeit und schreibe dir den Brief. Aber jetzt schon aus der BRD! Ich bin nun nach meiner Rückkehr aus einer Dienstreise hier schon vier Wochen und hier gefällt es mir sehr gut. Ich bin in Meißen und wohne nicht weit vom Bahnhof.

Die Stadt ist wunderschön. Ich miete hier ein Zimmer bei einem Lehrer. Mit dem Zimmer bin ich sehr zufrieden.

Es ist klein, aber das macht nichts, denn es ist gemütlich. Die Fenster gehen in die Stadt und ich bewundere oft die Stadt von meinem Fenster aus. Mit ihren Parks und Gebäuden, ihren Plätzen und Straßen ist sie sehr schön! Zusammen mit meinen Kollegen fahre ich fast jede Woche nach Dresden. Dort besuchen wir Museen, Kinos und Theater.

Ich fahre dorthin mit dem Bus. Er hält nicht weit von meinem Haus. Ich gehe bis zur Haltestelle etwa fünf Minuten. Nach Dresden fährt mich manchmal Doktor Meier mit seinem Auto (er wohnt mir gegenüber). Wir sprechen unterwegs von Musik und Literatur. Ich übe dabei Deutsch.

Dr. Meier spricht etwas undeutlich und sehr schnell. Ich verstehe ihn oft nicht gut. Aber er hat mit mir Geduld und wiederholt den Satz langsam und mehrmals. Ich bin ganz verzweifelt manchmal. Dr. Meier beruhigt mich und sagt: „Sie sind doch ein Anfänger! Nur Mut!» Auch verbessert Dr. Meier meine Aussprache. Das ist von ihm sehr freundlich, nicht wahr? In Meißen bleibe ich nicht lange. Ich bin mit meiner Arbeit bald fertig und komme zurück. Verzeih, dass ich nur von mir immer erzähle. Wie geht es deiner Familie und dir? Ich hoffe, es geht euch gut. Ich weiß, dass du jetzt studierst und viel zu tun hast. Wie geht’s deinem Bruder? Wie steht’s mit seiner Dissertation? Ich bin ihm für das Wörterbuch dankbar. Bei Übersetzungen benutze ich es sehr oft. Ich erfülle deine Bitte, schicke das Buch von Heine. Bald bekommst du es. Ich gratuliere zu ihrem Geburtstag deiner Frau und wünsche ihr Erfolg beim Studium und viel Glück. Ich schließe den Brief und grüße euch sehr herzlich.

Euer Wadim

Т ЕМА 3.14