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Обучение аудированию немецкий язык. Часть 2. ff.docx
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01.07.2025
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2. Beziehen Sie den Inhalt der Hörtexte 2 und 3 auf sich. Hat in Ihrer Jugend die Mode eine große Rolle gespielt? Oder haben Sie auf die Mode gepfiffen?

3. Lesen Sie den Text „Heutige Jugend: eine pragmatische Generation“. Ergänzen Sie anschließend das Raster mit Informationen aus dem Text. Haben Sie mal in Ihrer Jungend auch eine Erfahrung mit einer Szene gemacht?

Bei den Jugendlichen gibt es heute ein buntes Nebeneinander der Kulturen und Lebensstile. Es sind konsumorientierte Teenager, karriereversessene Streber und weltfremde Aussteiger zu finden. Von einer einheitlichen Jugendkultur geht die Rede nicht mehr. Es gibt viele Jugendkulturen, d.h. Jugendszenen. Jede Szene hat ein zentrales Thema. Dieses Thema hat meistens mit Musik, Sport, Mode oder Neuen Medien zu tun. Um dieses Thema herum entwickelt sich so etwas wie ein Lifestyle mit eigenen Sprachgewohnheiten, Umgangsformen, Treffpunkten, Ritualen, Festen und einem szenenspezifischen Outfit.

Zu den derzeit wichtigsten Szenen gehören die Jugendkulturen der Metal-, Hip-Hop-, LAN-Gaming, Punk- und Gothikszene. Die verschiedenen Szenen haben ihre Hochs, in denen sie für relativ viele Jugendliche attraktiv sind. Sie erleben auch ihre Tiefs, in denen sie schrumpfen. Das Durchschnittsalter der Szenengänger liegt um die zwanzig Jahre. Mit dem Beginn einer dauerhaften Paarbeziehung verlassen meistens die Szenengänger die Szene. Nur für wenige wird die Jugendszene zur Lebenseinstellung.

Vier Elemente machen die Hip-Hop-Szene interessant: das Auflegen der Musik (DJing), der Sprechgesang (Rap), das Tanzen (Breaken) und das Sprayen (Graffiti). Besonders Migranten bewegen sich in dieser Szene. Dort finden sie Zusammenhalt und Anerkennung. Diese Szene will von den Rassen, Nationalitäten und Grenzen nichts wissen. Zum Hip-Hop gehören der Style, der dreckige Slang und das Rebellische. Die Gewalt und Kriminalität lehnt die Szene kategorisch ab. Die Punkbewegung ging in den 80er Jahren von Großbritannien auf Deutschland über. Unter dem Slogan „Keine Zukunft“ protestierten die Punks gegen die bestehende Gesellschaftsordnung und zogen in die verlassenen Häuser. Diese Häuser verwalteten sie dann unabhängig von den staatlichen Gesetzen. Punks sind gegen den Konsum und Rechtsextremismus, und vor allem gegen die bestehende Gesellschaft. Ihr Outfit ist meist: der kahl rasierte Kopf mit ein paar Locken, dunkle Handwerkerhose, die locker sitzen, Pullover mit Aufschriften. Beim „Otto Normalverbraucher“ lösen sie oft Unverständnis aus. Viele Menschen weichen ihnen aus, wechseln die Straßenseite oder starren sie an. Geld zum Leben bekommen viele Punks, indem sie die Passanten in der Fußgängerzone oder vor Supermärkten „anschnorren“.

Eine der Szenen ist die rechte Szene: die Rechtsextremisten. Die Szene hat etwa 40000 Szenengänger. Zusammen mit der rechtsextremistischen „Nationaldemokratischen Partei Deutschlands“ (NPD) bilden sie das rechtsextremistische Milieu. Viele Sprüche dieser Szenen stammen aus dem zweiten Weltkrieg und der deutschen Kolonialgeschichte. Typische Vertreter der Szene tragen Bomberjacken, Springerstiefeln und haben kahl rasierte Schädel. Sie gelten als aggressiv und gewaltbereit. Meist unter Alkoholeinfluss überfallen sie die Ausländer, anders aussehende und anders denkende Menschen. Sie leiten aus der Unterschiedlichkeit der Menschen eine vermeintliche Ungleichwertigkeit aus. Als „höherwertig“ sehen sich die Rechtsextremisten selbst, als „minderwertig“ – Minderheiten und Randgruppen. Sie meinen, die wehrlose Gruppe der Rechtsextremisten werde von einer dunklen Macht, zumeist „Juden“, „Linke“ oder „die USA“ unterdrückt. Mit dieser einfachen Konstruktion erklären sie sich die Probleme der Welt.

Die Gothic-Szene, auch schwarze Szene genannt, gilt immer noch als geheimnisvoll. Sie hat etwa 100000 Anhänger. Sie sind im Alter von 14 bis 45 Jahren. Es gibt viele Vorurteile, doch sind die Goths keine Satanisten und schänden nicht die Friedhöfe. Ihr Outfit ist meist so: der eingefärbte „Iro“, das Halsband mit Metallstacheln, die Lederjacke, auffällige Schminke. Eine große Bedeutung hat für die Szene die schwarze Farbe, weil sie angeblich symbolische Kraft habe. Die Bezeichnung „gothic“ klingt dunkel und mystisch. Doch sind die Anhänger der schwarzen Szene nicht depressiv und todessüchtig. Goths interessieren sich für fremde und vergangene Kulturen und Denktraditionen. Außerdem mögen sie die übersinnlichen Welterklärungen. Die schwarze Szene ist kreativ. Unter Goths sind Ethik und Moral sehr wichtig. Pazifismus, Toleranz und Humor sind die Eigenschaften der Goths.

Jugendszene

Outfit

Grundelemente

Interessen

Hörtext 4. Wer sind die Scater?