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Лисак для 3 курса, Теорграмматика, лекции.doc
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2. Semantisch-strukturelle Klassen der Substantive

Innerhalb der Wortart SUBSTANTIV lassen sich einige semantisch-strukturelle Klassen auseinanderhalten, die sich voneinander durch semantische und grammatische Eigenschaften ihrer Elemente unterscheiden. Es gibt mehrere Klassifizierungsvorschläge. In der DUDEN-Grammatik, die der Tradition folgt, werden die Substantive zunächst in zwei ungleich große Gruppen eingeteilt: in die der Konkreta und in die der Abstrakta. Die erste Klasse wird weiter aufgegliedert in Eigennamen, Gattungsbezeichnungen (Gattungsnamen, Appellativa), Sammelbezeichnungen (Kollektiva), Stoffbezeichnungen. M.D. STEPANOWA und G. HELBIG nehmen die primare Aufteilung anders vor. Sie gliedern die Substantive zuerst in Eigen- und Gattungsnamen auf. Die Eigennamen werden ihrerseits in belebte und geographische eingeteilt. Innerhalb der Gattungsnamen unterscheiden die Autoren zunächst Konkreta und Abstrakta. Die Konkreta teilen sie in zahlbare Individuativa, Kollektiva, Unika, Stoffnamen ein. Die zahlbaren Individuativa und Kollektiva können belebt und unbelebt sein. Noch ein Einteilungsvorschlag ist im Lehrbuch von E.I. SCHENDELS zu finden. Hier werden die Substantive primar in Lebewesen und Nichtlebewesen eingeteilt. Die Klassifikation von E.I.SCHENDELS ist die detaillierteste.

3. Die grammatischen Kategorien des Substantivs.

3.1. Die Kategorie des Genus (grammatischen Geschlechts) Diese Kategorie zerfällt in drei Subklassen, von denen nur zwei zum Teil semantisch motiviert sind. Der Kernteil der Subklasse Maskulina (Sg. Maskulinum) bilden die Substantive, die männliche Personen bezeichnen (der Mann, Student, Lehrer usw.). Der Kernteil der Subklasse Feminina (Sg. Femininum) besteht aus den Substantiven, die weibliche Personen bezeichnen (die Frau, Mutter, Schwester usw.). Die Einteilung der Substantive in Maskulina und Feminina ist nur in ihren Kernteilen motiviert. Die Subklasse Neutra (Sg. Neutrum) ist im heutigen Deutsch unmotiviert, vgl.: das Buck, das Heft, das Jahr usw.

Jedes deutsche Substantiv - Pluraliatantum ausgenommen - gehört in irgendeine dieser drei Subklassen. Zu berücksichtigen ist jedoch, daß es einige gleichlautende Substantive mit verschiedeher Semantik gibt, von denen jedes einer anderen Subklasse angehört, Z.B.: der/die Flur; die/das Steuer; der/das Gehalt usw. Daneben gibt es einige Substantive, deren grammatisches Geschlecht schwankt: der/das Vogelbauer; der/die Gischt; der/das Joghurt.

Dag Gesagte zeugt davon, daß diese Kategorie eine klassifizierende ist, da die Zugehörigkeit zu einem bestimmten grammatischen Geschlecht relativ fest ist.

Die Wurzelsubstantive, d. h. die einfachen oder nichtabgeleiteten Substantive, haben kein äußeres Kennzeichen ihrer Zugehörigkeit zu einem bestimmten Genus. Sie wird durch ein Artikelwort oder durch die Endung eines attributiv gebrauchten Adjektivs oder Partizips markiert.

Man kann doch auf gewissem Ansätze dazu verweisen, dafür Substantive mit gleicher Klassensemantik (z.B. Blumenbezeichnungen, Automarkennamen u.m.a.) ein und dasselbe grammatische Geschlecht haben. Z.B. sind die Bezeichnungen für Bäume und Blumen im Deutschen bekanntlich fast ausnahmslos weiblichen Geschlechts (die Birke, Nelke, die Eiche, die Levkoje usw.). W.G. ADMONI nennt solche Grappierugen grammatisch-semantische Wortklassen.

Kein grammatisches Geschlecht weisen - wie schon gesagt - die sogenannten Pluraliatantum auf, weil die Genusunterschiede im Deutschen nur im Singular zum Ausdruck kommen, vgl.: die Schreibutensilien, die Unterlagen (= Dokumente), die Papiere (= Dokumente), die Fernen (Vgl. /Duden-. Grammatik 1984, 2291).

Das Kennzeichen der Zugehörigkeit des Substantivs zu einem bestimmten grammatischen Geschlecht kann die bedeutungsunterscheidende Funktion ausüben, vgl.: der Band und das Band; der Kaffee und das Kaffee; der Moment und das Moment. Weitere Beispiele s. /Duden-Grammatik 1984, 210-211/.