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Посібник_5 курс.doc
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4. Gruppieren Sie die Lexik nach den thematischen Schwerpunkten: Vor- und Nachteile des Lehrerberufes. Diskutieren Sie darüber.

du hast jedes Wochenende frei, nach Unterrichtsschluss Vorbereitungen für den nächsten Tag, Klassenarbeiten oder Ausarbeitungen kontrollieren, alle Feiertage kannst du mit deiner Familie verbringen, du hast in den schönsten Jahreszeiten Urlaub, Elternsprechtage und sich mit diesen auseinandersetzen, mit Witz und Charme bist du beliebt bei Kindern und Jugendlichen, dein Wissen prägt dich, Elternversammlungen, gelangweilte und desinteressierte Schüler bei bestimmten Themen (Unterrichtsfach), das tolle Gefühl sein Wissen weitergeben zu dürfen, manchmal überflüssige Anrufe durch Eltern am Abend, nervliche Belastung, nervende Eltern, an Konferenzen teilnehmen, Problemschüler, junge Menschen auf dem Weg in die Zukunft begleiten zu dürfen, Schwärmereien mancher Schülerinnen, die sich was darauf einbilden, sehr viel Freizeit, sehr viel Arbeit, Probleme mit Eltern, die sich in nicht gerechtfertigten Situationen auf die Seite des Kindes stellen, Probleme beim motivieren der Schüler, schlecht bezahlt, die undankbaren Schüler.

5. Machen Sie sich mit den Redewendungen zum Thema “Lehrerberuf” bekannt und machen Sie folgende Übungen:

  • das A und O: die Hauptsache, der Kernpunkt.

In vielen Berufen sind gute Fremdsprachenkenntnisse heute das A und O für Aufstiegschancen.

Stammt von „Alpha und Omega“ und bedeutet „Anfang und Ende“.

  • etw. in die richtige Bahn lenken: dafür sorgen, dass sich etwas in der wünschenswerten Weise entwickelt.

Einer verständnisvollen Lehrerin gelang es, seine unbändige Energie in die richtige Bahn zu lenken.

  • seinen Beruf verfehlen: den falschen Beruf ergreifen.

Sie haben ihren Beruf verfehlt, sie hätten lieber Schauspieler werden sollen.

  • etw. außer Betracht lassen: unbeachtet, unberücksichtigt lassen.

Als Lehrerin darf ich nicht diese Frage außer Betracht lassen.

  • ein hartes/ schweres Brot sein: ein mühevoller Gelderwerb sein.

Du musst es dir ganz gut überlegen, ob du Lehrer sein willst: das ist ein hartes Brot.

– das ist doppelt gemoppelt: unnötigerweise zweimal ausgedrückt.

Die Wohnung neu renovieren? Das ist ja wohl doppelt gemoppelt. Das „neu“ können Sie sich sparen.

– für jmdn., etw. Feuer und Flamme sein: für jmdn., etw. sehr begeistert sein.

Er war Feuer und Flamme für die Kinder, die Interesse an der Literatur hatten.

– jmdn. um den (kleinen) Finger wickeln: jmdn. leicht beeinflussen, lenken können.

Sie machten fast nie Hausaufgaben in Mathe, weil sie den Mathelehrer sehr leicht um den Finger wickeln konnten.

– sich (D.) etw. aus den Fingern saugen: einen Sachverhalt frei erfinden.

Wenn du das ganze Schuljahr über geschwänzt hast, kann ich dir jetzt keine „Zwei“ aus den Fingern saugen.

– jmdm. reißt die Geduld/ der Geduldsfaden: jmnd. wird ungeduldig und ärgerlich.

Ich bin ein Gemütsmensch, aber wenn jemand seine Hausaufgaben dauernd nicht macht, dann kann auch mir mal der Geduldsfaden reißen.

– sich (D.) etw. gefallen lassen: etw. Unangenehmes, Kränkendes hinnehmen.

Ich lassen es mir nicht gefallen, wenn jemand bei mir im Unterricht schwätzt.

– etw. im Griff haben: etw. gut beherrschen; jmdn., etw. unter Kontrolle haben.

Er war einer der wenigen Lehrer, die sowohl ihr Fach, als auch unsere Klasse gut im Griff hatten.

– jmdm. freie Hand lassen: jmdm. das zu machen erlauben, was er will.

Bei der Wahl des Themas für ihre Referate lasse ich ihnen freie Hand.

– vom Hundertsten ins Tausendste kommen: vom Thema abkommen, alles durcheinanderbringen.

Ich möchte eine konkrete Antwort auf meine Frage hören, und sie kommen vom Hundertsten ins Tausendste! Das geht nicht.

– alles (alle) über einen Kamm scheren: alles gleich behandeln und dabei wichtige Unterschiede nicht beachten.

Ein richtiger Lehrer wird nie alle Schüler über einen Kamm scheren. Er wird unbedingt individuelle Besonderheiten jedes einzelnen Kindes berücksichtigen.

– jmdm. auf dem Kopf herumtanzen: jmdn. respektlos behandeln.

Wenn sie die Klasse sofort nicht in Griff kriegen, dann werden sie ihnen bis zum Ende des Schuljahres auf dem Kopf tanzen.

– jmdm. platzt der Kragen: jmd. wird so wütend, dass er die Beherrschung verliert.

Wenn ihm jedoch der Kragen platzt, kann er mit seinen Wutanfällen die ganze Schule erschrecken.

– die Ohren spitzen: aufmerksam horchen, lauschen.

Jetzt spitzen Sie ihre Ohren uns hören Sie sich den Text an.

– das Pferd am Schwanze aufzäumen: etwas verkehrt anfangen.

Man muss die Grundlage, das Wesen unseres Bildungssystems reformieren, und nicht das Pferd am Schwanze aufzäumen, und nur die äußere Form – die Kriterien der Kontrolle verändern.

– von der Pike auf dienen: eine Laufbahn auf der untersten Stufe beginnen.

Die Schule war bei ihm in guten Händen, denn er hatte von der Pike auf gedient.

– etw. geht (auch: läuft, klappt) wie am Schnürchen: etwas geht tadellos.

Als junger Lehrer fürchtete man sich zuerst etwas vor der Klasse, aber dann läuft die Arbeit wie an Schnürchen.

– aus dem Stegreif: unvorbereitet.

Stehgreif war die frühere Bezeichnung für Steigbügel. Hatten die Boten Erlässe ihres Herren (das Königs oder des Fürsten) zu verlesen, so taten sie dies oft ohne vom Pferd zu steigen – im Stehgreif.

Unser Deutschlehrer kann aus dem Stehgreif zum beliebigen Thema sprechen.

– in den Wind reden: vergeblich reden, mit seinen Worten kein Gehör finden.

Ihr solltet euch diese Regel endlich mal merken! Wie lange soll ich noch in den Wind reden?

5. 1. Ordnen Sie den deutschen Redensarten die entsprechenden ukrainischen Äquivalente zu:

etw. außer Betracht lassen

das ist doppelt gemoppelt

in den Wind reden

das Pferd am Schwanze aufzäumen

jmdm. auf dem Kopf herumtanzen

sich (D.) etw. aus den Fingern saugen

mir ist der Kragen geplatzt

alle über einen Kamm scheren

jmdn. um den Finger wickeln

etw. in die richtige Bahn lenken

das ist ein hartes Brot

etw. läuft wie am Schnürchen

jmdm. freie Hand lassen

aus dem Stegreif

vom Hundertsten ins Tausendste kommen

ich lasse es mir nicht gefallen

це важкий хліб

висмоктати щось з пальця

я цього не потерплю

міряти всіх однією міркою

скерувати щось у правильне русло

обвести когось навколо пальця

все йде, як по маслу

перескакувати з п’ятого на десяте

залишити щось поза увагою

сісти комусь на голову

говорити на вітер

масло масляне

робити щось задом наперед

дати комусь свободу дій

мені увірвався терпець

з ходу, без підготовки