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Посібник_5 курс.doc
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9. Suchen Sie aus dem folgenden Text Temporalbestimmungen heraus! Wodurch sind sie ausgedrückt?

Die Menschen lernen Getreide anbauen

Jahrhundertelang lebten die Menschen vom Jagen und Sammeln. Die Frauen suchten täglich nach Früchten und essbaren Pflanzen. Im Sommer fanden sie auch eine Art Getreidekörner, wie Weizen und Hirse. Solche Körner konnten sie bis zum nächsten Sommer aufbewahren. Auf diese Weise hielten sie sich für längere Zeit Vorräte und waren im Winter nicht mehr allein von der Jagd abhängig.

Eines Tages hatten die Frauen aus Versehen Körner verschüttet. Diese Körner wurden im Laufe der Zeit festgetreten und …

Die Adverbialbestimmung der Art und Weise gibt an, wie, auf welche Weise oder mit Hilfe welcher Mittel die Handlung vor sich geht, sowie den Grad und das Maß der Handlung. Diese Adverbialbestimmung bezeichnet ferner den Grad einer Eigenschaft, die durch ein Adjektiv ausgedrückt ist. Somit unterscheidet man folgende Unterarten der Adverbialbestimmung der Art und Weise: 1) die Adverbial­bestimmung der Art und Weise im engeren Sinne; 2) die Adverbialbestimmung des Mittels (Instrumentalbestimmung); 3) die Adverbialbestimmung des Grades (der Intensität).

Die Adverbialbestimmung der Art und Weise im engeren Sinne gibt an, wie, auf welche Weise, auf welche Art die Handlung vor sich geht, und antwortet auf die Fragen: wie?, auf welche Weise?

Petra schüttelte energisch den Kopf... (H. Fallada)

...Franz... springt in langen Sätzen die Treppe hinunter. (J. Petersen)

Langsamen und gemessenen Schrittes trat Taubenhaus an das Rednerpult. (B. Kellermann)

Die Adverbialbestimmung der Art und Weise wird ausgedrückt:

1. durch qualitative Adverbien: gut, leise, schnell, langsam, ruhig, leicht, schwer, energisch u. a.;

Alles ging gut. (L. Feuchtwanger)

2. durch Partizipien;

Schlagend, klirrend, stoßend fuhren die Wagen über die Weichen und Kreuzungen von Stralau-Rummelsburg. (H. Fallada)

3. durch präpositionale Wendungen;

Er aß im Gehen. (A. Seghers)

Hinter uns fliegt die Tür mit lautem Knall auf. (J. Petersen)

Mit leichten Füßen eilte sie die Treppe hinunter... (B. Kellermann)

4. durch Substantive im Genitiv (mit einem kongruierenden Attribut);

Langsamen Schrittes trat sie in den Laden. (W. Bredel)

Gesenkten Kopfes blickte sie Tonio Kröger von unten herauf mit schwarzen, schwimmenden Augen an. (Th. Mann)

5. durch den unabhängigen Akkusativ (accusativus absolutus);

Klemm saß am Schreibtisch, den Rücken gegen Lenore. (A. Seghers)

Zögernd steht Sophie, die Geldtasche in der Hand. (H. Fallada)

6. durch eine Infinitivgruppe mit ohne... zu, (an)statt... zu.

Pagel hat, ohne auf das Geschwätz zu achten, am Fenster gestanden. (H. Fallada)

Hans kam es sonderbar vor, dass dieser Junge genau am selben Ort wie er selbst die Wärme, die Lieder, die Suppe mit ihm teilte, anstatt vor ihm wegzurennen... (A. Seghers)

10. Bilden Sie Sätze, gebrauchen Sie dabei Modalbestimmungen.

Muster: Wir schreiben eine Kontrollarbeit.

Wir machen viele Fehler. (schlecht)

Wir schreiben schlecht.

1. In der Stunde lesen wir und übersetzen Texte. Wir machen keine Fehler, (richtig)

2. Meine Schwester spricht Deutsch. Alles ist verständlich, (gut)

3. Mein Freund liest einen Text. Ich kann nicht alles verstehen, (undeutlich)

4. Er treibt im Winter Wintersport. Er läuft Schlittschuh, (gern)

5. Die Touristengruppe besichtigt die Stadt. Sie besichtigen sie schon lange, (müde)

6. Mein Freund geht in die Universität zu Fuß. Er eilt nicht, (langsam)

7. Mein Vater fährt an die Arbeit mit dem Auto. Er eilt, (schnell)

8. Wir machen einen Spaziergang durch die Stadt. Wir besichtigen alles mit Vergnügen, (langsam)

11. Setzen Sie sinngemäß entweder statt...zu oder ohne...zu ein:

1. Es ist ihr gelungen mit Dirk zu sprechen, ... seine Frau eifersüchtig ... machen. 2. ... ihm ... helfen, ließ frau Metzke ihn im Regen stehen. 3. Peter hat zum dritten Mal geheiratet, ... lange ... überlegen. 4. ... den Verkehr ... regeln, hat der Polizist von den Autofahrern Geld kassiert. 5. Er ist vorbeigegangen, ... mich erkannt ... haben. 6. Er hat sich für diese leitende Position qualifiziert, ... eine Fortbildung ... machen. 7. ... mit mir ruhig und konstruktiv ... reden, hat er einen großen Aufstand gemacht. 8. ... die Wahrheit zu sagen, denkt sie jedes Mal eine neue Geschichte aus. 9. Der Direktor hat Frau Müller gekündigt, ... Mitleid mit ihr ... haben. 10. Der Kunde hat die Rechnung unterschrieben, ... sie ... lesen.

Die Adverbialbestimmung des Mittels (Instrumentalbestimmung) bezeichnet das Mittel oder Werkzeug der Handlung und antwortet auf die Fragen: wie?, womit?, wodurch? Die Instrumentalbestimmung wird ausgedrückt durch Substantive mit den Präpositionen mit, durch, mittels, vermöge und durch die Pronominaladverbien damit, dadurch, womit, wodurch.

Die Waffen, womit die Bourgeoisie den Feudalismus zu Boden geschlagen hat, richten sich jetzt gegen die Bourgeoisie selbst. (K. Marx/F. Engels)

...das hat mit ihrem Singen | Die Lorelei getan. (H. Heine)