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Грамматические особенности перевода.docx
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Тема 18: Научно-технический стиль

Для научно-технической прозы характерно использование сложных

синтагм (словосочетаний), среди которых большой удельный вес имеют

синтагматические связи с подчинительными отношениями

Для лексического оформления текстов научно-технического стиля

характерна прежде всего насыщенность терминами всех типов, что объясняется

спецификой терминов, их принципиальной однозначностью, точностью,

экономичностью, номинативной и различительной функцией, стилистической

нейтральностью, большой информационной насыщенностью по сравнению с

обычными словами.

В письменно-монологической форме существуют следующие типы

текста: собственно-научный, научно-реферативный, научно-справочный,

учебно-научный, научно-методический.

Все научно-технические тексты можно разделить на первичные и

вторичные.

Цель первичных научно-технических текстов – передача первичных

научных сведений, получаемых в процессе научных исследований.

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Вторичные научные документы содержат только конечные результаты

аналитико-синтетической переработки первичных научных документов.

К устно-монологическим речевым жанрам относятся: лекция вузовская,

научный доклад, научный обзор, научное сообщение.

Среди диалогических речевых жанров можно выделить дискуссию,

диспут, беседу, круглый стол,

Übung 1: переведите текст на русский язык. В какой степени в этой

статье представлена проблема интернационализации терминологии?

COMPUTER

Mit Weltwissen gefüttert

Deutsche Forscher haben einen digitalen Dolmetscher ersonnen, der redet, hört

und sogar einiges davon versteht.

Seit dreieinhalb Jahren schon versucht Wolfgang Wahlster seinem Computer das

Wort "noch" beizubringen. "Wir müssen noch einen Termin vereinbaren" spricht der

Direktor des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (KI) in

Saarbrücken über ein Mikrofon in seinen Rechner. "We have to arrange an

appointment", tönt die Sun-Sparcstation wenige Sekunden später in bestem Oxford-

Englisch zurück. Wahlster nickt und spricht den Satz erneut, diesmal mit zarter

Betonung auf dem "noch". "We have to arrange another appointment", erwidert die

Computerstimme. So einfach sich das anhören mag, für Wahlster ist es ein Triumph:

Erstmals vermag eine Maschine auch der Betonung eines gesprochenen Satzes einen

Sinn zu entnehmen. "Verbmobil" heißt der digitale Dolmetscher aus Saarbrücken, und

er gehört zum Fortgeschrittensten, was die Sprachtechnologie weltweit zu bieten hat.

Seit 1993 tüfteln Wahlster und rund 100 seiner Kollegen aus der gesamten Republik

an dem, was sie stolz als "größtes wissenschaftliches Softwareprojekt in Deutschland"

preisen. 65 Millionen Mark bekamen sie bisher aus Bonn, weitere 31 Millionen

stiftete die Industrie. Ehrgeiziges Ziel der Forscher: eine Maschine, die gesprochenes

Deutsch oder Japanisch versteht und korrekt ins Englische übersetzt. Zwar ist

Verbmobil davon noch weit entfernt. Dennoch gelang es seinen Entwicklern jetzt, für

die nächsten drei Jahre 50 weitere Millionen Mark im Etat des Forschungsministers

lockerzumachen.

Das Erfolgsrezept der Väter des Verbmobils lautet: Bescheidenheit. Statt ihren

Computer mit den mehreren Hunderttausend Vokabeln der deutschen Sprache zu

füttern, begnügten sie sich mit ganzen 2500. Statt sich gleichzeitig an

Zeitungskommentaren, Küchenrezepten und wissenschaftlichen Artikeln zu

versuchen, beschränkten sie sich auf den kleinen Bereich der Terminabsprache.

Nur dank dieser Enthaltsamkeit gelang ihnen, woran andere KI-Forscher seit

Jahren scheitern. Ihr Computer

• versteht Spontansprache – die vielen Schmatzer, Ähms und Hms bringen das

Programm ebensowenig aus dem Konzept wie verschluckte Silben; die erreichte

Fehlerrate von 13 Prozent gilt bei dieser Art von Input als extrem niedrig;

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• macht sich nichts daraus, ob ein Hesse oder ein Sachse zu ihm spricht – das

Programm ist "sprecherunabhängig";

• verfügt über ein grammatisches Analyseprogramm, das es ihm erlaubt, auch

unvollständige Sätze richtig zu deuten;

• kann anhand von Satzmelodie und Betonung erkennen, was wichtig oder

unwichtig ist und wo die Sätze enden – notwendige Voraussetzung zur Interpretation

von Sprache, da Gesprochenes keine Satzzeichen kennt.

Bei alledem stützt sich Verbmobil, anders als gängige Sprachcomputer, auf eine Art

Allgemeinwissen, das ihm bei seinem Sprachen-Job die Orientierung erleichtert. Weil

die Programmierer die Maschine mit vielfältigen Informationen über die Welt

gefüttert haben, kann sie Sprache nicht nur mittels Vokabelspeicher und

Grammatikregeln übersetzen, sondern ihr auch einen Sinn geben.

Herkömmliche Programme etwa könnten nur raten, ob in dem Satz: "Wir treffen

uns im Schloss" die Vokabel "Schloss" besser mit castle (Gebäude) oder mit lock

(Vorhängeschloß) zu übersetzen ist. Verbmobil hingegen

vermag die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen: Mit "wir", so entnimmt das

Programm seinem Datenspeicher, sind gewöhnlich Menschen gemeint, und die sind

Lebewesen von beträchtlicher Größe. So kann beim "Schloß" nur von einem Gebäude

die Rede sein, weil es das nötige Volumen aufweist. Gerade die schier unendliche

Komplexität, mit der menschliches Wissen im Kopf verschachtelt und vernetzt ist,

haben die Wissenschaftler in den frühen Jahren der KI-Forschung maßlos

unterschätzt. In zehn Jahren, so prophezeite 1957 Allen Newell, einer der Väter der

Künstlichen Intelligenz, werde der Computer wie ein Mensch denken und sprechen

können. Vier Jahrzehnte nach dieser Prognose gibt es das gleichberechtigte Gespräch

zwischen Mensch und Maschine noch immer nicht – oder allenfalls in der Phantasie

von Science-fiction-Autoren.

Zwar arbeiten viele Dolmetscher inzwischen softwareunterstützt. Etliche Ärzte

und Rechtsanwälte diktieren schon am Computer Programme wie der Web Translator

der amerikanischen Firma Globalink übersetzen online, wenngleich eher

radebrechend, die Seiten des World-Wide-Web in die Sprache des Benutzers. Viele

der auf dem Markt befindlichen Programme sind inzwischen mit mächtigen

Grammatikhilfen, sogenannten Parsern, und aufrüstbaren Wörterbüchern ausgestattet,

um sie gegen die Tücken der Sprache zu wappnen. Dennoch spucken sie oft nur

verstümmelten Textmüll aus – wirre Fehlleistungen, die Wahlster auf den Mangel an

Weltwissen zurückführt.

"Diese Systeme gehen in die Breite, während wir eine sprachliche Tiefbohrung

vornehmen", sagt der Wissenschaftler. Nur dank seiner programmierten

Welthaltigkeit übersetzt Verbmobil "vor dem Hotel" richtig mit "in front of the hotel",

"vor der Tagung" aber mit "before the Conference" und entlarvt, dass die Eingabe "31.

Februar" ein Irrtum sein muss.

Auch in der Sprachanalyse sind die Forscher weit vorangekommen: Das

akustische Sprachsignal wird digitalisiert, in wenige Millisekunden lange Stücke

zerhackt und mit gespeicherten Mustern verglichen. Mit jedem neuen Sprecher lernt

das System eine neue Aussprache kennen und übt sich gleichsam selber im Verstehen.

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In der jetzt startenden zweiten Projektphase wollen die Saarbrücker Forscher den

Wortschatz des Programms auf 10 000 Wörter ausbauen. Neue Arbeitsfelder, zum

Beispiel die Buchung einer Reise, sollen sich Verbmobil erschließen.

Für die Industrie macht sich der digitale Gesprächspartner schon jetzt bezahlt.

Die an dem Projekt beteiligten Firmen haben die vorangeschrittene Spracherkennung

des Systems genutzt. So gehorcht im Daimler der gehobenen Klasse das Funktelefon

gut artikulierten Anweisungen; auch das Autoradio soll bald auf ein forsches

Kommando ("lauter") reagieren. Philips hat für Mediziner ein Gerät entwickelt, das

einen präzise diktierten Befund in Schriftdeutsch. Eine Version für Juristen soll

demnächst auf den Markt kommen.

Das Sprachprogramm Verbmobil will Wahlster bis zur Jahrtausendwende einem

breiten Publikum zugänglich machen. Dann werde es möglich sein, das Programm auf

einem anwählbaren Sprachserver abzurufen, um damit am Telefon mit Japanern oder

Engländern Termine zu vereinbaren. Den größten Markt für die digitale

Übersetzungshilfe sieht der Forscher jedoch bei "Tante Klara", die "nach Mallorca

fährt, kein Spanisch kann und sich im Hotel beschweren will". Ähnliches schwebt

auch Wahlsters Mitarbeiter Reinhard Karger vor: Wird es möglich sein, mittels

Verbmobil beim Autounfall in Griechenland mit einem wütenden Hellenen zu

verhandeln?

Wahlster winkt ab. "Es ist für die absehbare Zukunft Scharlatanerie zu

behaupten, Computer könnten bei jedem Thema übersetzen".

Vor allem wortstarke Wutausbrüche oder auch Liebesgeflüster, oft mehr als

doppeldeutig formuliert, stoßen beim Computer auf totales Unverständnis. "Im

emotionalen Bereich", so Wahlster, "sind wir noch völlig hilflos."

Übung 2: Переведите краткое научно-информационное сообщение.

Проанализируйте, как построен синтаксис в этой статье, какая

информация заключена в придаточных предложениях (главная или

дополнительная). Как существенная информация выражена в лексических

средствах?

DIE AUSBREITUNG DER SEUCHE

Ende der 70er Jahre machte eine rätselhafte Immunschwäche Schlagzeilen.

Junge US-Amerikaner, fast ausschließlich Homosexuelle, starben an

Lungenentzündung und Pilzinfektionen: Bei den sogenannten GRID-Patienten (für:

gay-related Immuno-deficiency) war die Immunabwehr zusammengebrochen.

1980 zählten die Experten bereits über 22000 Opfer in den USA. In Zentralafrika

waren mindestens 15 000 Menschen infiziert. Als Luc Montagnier und Robert Gallo

1983 das Aidsvirus HIV entdeckten, war die Immunschwäche bereits zu einer

globalen Seuche mit weltweit 1,5 Millionen Infizierten angewachsen. Inzwischen

zeigen in vielen Ländern die Vorbeugungskampagnen ihre Wirkung. In Europa,

Nordamerika, Australien und Nordafrika meldet die WHO erstmals sinkende

Infektionszahlen. Dagegen grassiert in Asien, das bis 1988 von Aids verschont

geblieben war, das Virus inzwischen um so schlimmer.

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Bis zum Jahr 2000 rechnet die WHO dort mit 8,5 Millionen HIV-Infizierten und

Aidskranken.

Übung 3: Переведите «констатирующее» научное сообщение. Есть ли

здесь элементы аргументации? Как они выражены синтаксически?

Röntgen mit Xenon spürt kleine Tumoren auf

Wissenschaftler der kalifornischen Stanford University haben ein neues

Röntgenverfahren entwickelt, mit dem sich sehr genaue Bilder der Lunge herstellen

lassen. Dabei wird Xenongas als Kontrastmittel verwendet. Die Technik könnte der

Krebsfrüherkennung dienen, weil Geschwüre, die auch deutlich kleiner als ein

Zentimeter sind, sicher aufgespürt werden können. Mit den konventionellen Methoden

ist das gegenwärtig nicht möglich. Der Nachteil ist allerdings, dass die

Röntgenstrahlung mit aufwendigen Synchrotronbeschleunigern erzeugt werden muss.

Eine solche Anlage würde mindestens zehn Millionen Mark kosten.