- •Часть I. Грамматические особенности перевода
- •Тема 1. Перевод реалий
- •Тема 2. Учет грамматических значений при переводе
- •Тема 3. Нормы ситуативного словоупотребления
- •Тема 4. Переводческие трансформации
- •Тема 5. Мотивированное применение трансформаций
- •Тема 6. Регулярные и ситуативные соответствия. Клише.
- •Тема 7: Особенности перевода временных форм
- •Тема 9: Перевод цифровых данных
- •Тема 8: Перевод заголовков
- •Тема 10. Перевод рекламных текстов
- •Тема 11: Перевод пассивных конструкций
- •Тема 12: Перевод придаточных предложений и союзов
- •Тема 13: Перевод сослагательного наклонения
- •Тема 14: Передача сослагательного наклонения в косвенной речи
- •Тема 15: Перевод предложений со сказуемым в форме Футурум II
- •Часть II. Стилистические особенности перевода
- •Тема 16: Деловое письмо
- •Тема 17: Деловой стиль
- •Тема 18: Научно-технический стиль
- •Тема 19: Компьютерная терминология
- •Тема 20: Газетно-публицистический стиль
- •Тема 21. Стиль обиходного общения
- •Тема 22. Литературно-художественный стиль
- •Часть III. Дополнительные тексты для перевода
- •Часть I. Грамматические особенности перевода ....................................................... 5
- •Тема 1. Перевод реалий ............................................................................................. 5
Тема 18: Научно-технический стиль
Для научно-технической прозы характерно использование сложных
синтагм (словосочетаний), среди которых большой удельный вес имеют
синтагматические связи с подчинительными отношениями
Для лексического оформления текстов научно-технического стиля
характерна прежде всего насыщенность терминами всех типов, что объясняется
спецификой терминов, их принципиальной однозначностью, точностью,
экономичностью, номинативной и различительной функцией, стилистической
нейтральностью, большой информационной насыщенностью по сравнению с
обычными словами.
В письменно-монологической форме существуют следующие типы
текста: собственно-научный, научно-реферативный, научно-справочный,
учебно-научный, научно-методический.
Все научно-технические тексты можно разделить на первичные и
вторичные.
Цель первичных научно-технических текстов – передача первичных
научных сведений, получаемых в процессе научных исследований.
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Вторичные научные документы содержат только конечные результаты
аналитико-синтетической переработки первичных научных документов.
К устно-монологическим речевым жанрам относятся: лекция вузовская,
научный доклад, научный обзор, научное сообщение.
Среди диалогических речевых жанров можно выделить дискуссию,
диспут, беседу, круглый стол,
Übung 1: переведите текст на русский язык. В какой степени в этой
статье представлена проблема интернационализации терминологии?
COMPUTER
Mit Weltwissen gefüttert
Deutsche Forscher haben einen digitalen Dolmetscher ersonnen, der redet, hört
und sogar einiges davon versteht.
Seit dreieinhalb Jahren schon versucht Wolfgang Wahlster seinem Computer das
Wort "noch" beizubringen. "Wir müssen noch einen Termin vereinbaren" spricht der
Direktor des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (KI) in
Saarbrücken über ein Mikrofon in seinen Rechner. "We have to arrange an
appointment", tönt die Sun-Sparcstation wenige Sekunden später in bestem Oxford-
Englisch zurück. Wahlster nickt und spricht den Satz erneut, diesmal mit zarter
Betonung auf dem "noch". "We have to arrange another appointment", erwidert die
Computerstimme. So einfach sich das anhören mag, für Wahlster ist es ein Triumph:
Erstmals vermag eine Maschine auch der Betonung eines gesprochenen Satzes einen
Sinn zu entnehmen. "Verbmobil" heißt der digitale Dolmetscher aus Saarbrücken, und
er gehört zum Fortgeschrittensten, was die Sprachtechnologie weltweit zu bieten hat.
Seit 1993 tüfteln Wahlster und rund 100 seiner Kollegen aus der gesamten Republik
an dem, was sie stolz als "größtes wissenschaftliches Softwareprojekt in Deutschland"
preisen. 65 Millionen Mark bekamen sie bisher aus Bonn, weitere 31 Millionen
stiftete die Industrie. Ehrgeiziges Ziel der Forscher: eine Maschine, die gesprochenes
Deutsch oder Japanisch versteht und korrekt ins Englische übersetzt. Zwar ist
Verbmobil davon noch weit entfernt. Dennoch gelang es seinen Entwicklern jetzt, für
die nächsten drei Jahre 50 weitere Millionen Mark im Etat des Forschungsministers
lockerzumachen.
Das Erfolgsrezept der Väter des Verbmobils lautet: Bescheidenheit. Statt ihren
Computer mit den mehreren Hunderttausend Vokabeln der deutschen Sprache zu
füttern, begnügten sie sich mit ganzen 2500. Statt sich gleichzeitig an
Zeitungskommentaren, Küchenrezepten und wissenschaftlichen Artikeln zu
versuchen, beschränkten sie sich auf den kleinen Bereich der Terminabsprache.
Nur dank dieser Enthaltsamkeit gelang ihnen, woran andere KI-Forscher seit
Jahren scheitern. Ihr Computer
• versteht Spontansprache – die vielen Schmatzer, Ähms und Hms bringen das
Programm ebensowenig aus dem Konzept wie verschluckte Silben; die erreichte
Fehlerrate von 13 Prozent gilt bei dieser Art von Input als extrem niedrig;
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• macht sich nichts daraus, ob ein Hesse oder ein Sachse zu ihm spricht – das
Programm ist "sprecherunabhängig";
• verfügt über ein grammatisches Analyseprogramm, das es ihm erlaubt, auch
unvollständige Sätze richtig zu deuten;
• kann anhand von Satzmelodie und Betonung erkennen, was wichtig oder
unwichtig ist und wo die Sätze enden – notwendige Voraussetzung zur Interpretation
von Sprache, da Gesprochenes keine Satzzeichen kennt.
Bei alledem stützt sich Verbmobil, anders als gängige Sprachcomputer, auf eine Art
Allgemeinwissen, das ihm bei seinem Sprachen-Job die Orientierung erleichtert. Weil
die Programmierer die Maschine mit vielfältigen Informationen über die Welt
gefüttert haben, kann sie Sprache nicht nur mittels Vokabelspeicher und
Grammatikregeln übersetzen, sondern ihr auch einen Sinn geben.
Herkömmliche Programme etwa könnten nur raten, ob in dem Satz: "Wir treffen
uns im Schloss" die Vokabel "Schloss" besser mit castle (Gebäude) oder mit lock
(Vorhängeschloß) zu übersetzen ist. Verbmobil hingegen
vermag die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen: Mit "wir", so entnimmt das
Programm seinem Datenspeicher, sind gewöhnlich Menschen gemeint, und die sind
Lebewesen von beträchtlicher Größe. So kann beim "Schloß" nur von einem Gebäude
die Rede sein, weil es das nötige Volumen aufweist. Gerade die schier unendliche
Komplexität, mit der menschliches Wissen im Kopf verschachtelt und vernetzt ist,
haben die Wissenschaftler in den frühen Jahren der KI-Forschung maßlos
unterschätzt. In zehn Jahren, so prophezeite 1957 Allen Newell, einer der Väter der
Künstlichen Intelligenz, werde der Computer wie ein Mensch denken und sprechen
können. Vier Jahrzehnte nach dieser Prognose gibt es das gleichberechtigte Gespräch
zwischen Mensch und Maschine noch immer nicht – oder allenfalls in der Phantasie
von Science-fiction-Autoren.
Zwar arbeiten viele Dolmetscher inzwischen softwareunterstützt. Etliche Ärzte
und Rechtsanwälte diktieren schon am Computer Programme wie der Web Translator
der amerikanischen Firma Globalink übersetzen online, wenngleich eher
radebrechend, die Seiten des World-Wide-Web in die Sprache des Benutzers. Viele
der auf dem Markt befindlichen Programme sind inzwischen mit mächtigen
Grammatikhilfen, sogenannten Parsern, und aufrüstbaren Wörterbüchern ausgestattet,
um sie gegen die Tücken der Sprache zu wappnen. Dennoch spucken sie oft nur
verstümmelten Textmüll aus – wirre Fehlleistungen, die Wahlster auf den Mangel an
Weltwissen zurückführt.
"Diese Systeme gehen in die Breite, während wir eine sprachliche Tiefbohrung
vornehmen", sagt der Wissenschaftler. Nur dank seiner programmierten
Welthaltigkeit übersetzt Verbmobil "vor dem Hotel" richtig mit "in front of the hotel",
"vor der Tagung" aber mit "before the Conference" und entlarvt, dass die Eingabe "31.
Februar" ein Irrtum sein muss.
Auch in der Sprachanalyse sind die Forscher weit vorangekommen: Das
akustische Sprachsignal wird digitalisiert, in wenige Millisekunden lange Stücke
zerhackt und mit gespeicherten Mustern verglichen. Mit jedem neuen Sprecher lernt
das System eine neue Aussprache kennen und übt sich gleichsam selber im Verstehen.
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In der jetzt startenden zweiten Projektphase wollen die Saarbrücker Forscher den
Wortschatz des Programms auf 10 000 Wörter ausbauen. Neue Arbeitsfelder, zum
Beispiel die Buchung einer Reise, sollen sich Verbmobil erschließen.
Für die Industrie macht sich der digitale Gesprächspartner schon jetzt bezahlt.
Die an dem Projekt beteiligten Firmen haben die vorangeschrittene Spracherkennung
des Systems genutzt. So gehorcht im Daimler der gehobenen Klasse das Funktelefon
gut artikulierten Anweisungen; auch das Autoradio soll bald auf ein forsches
Kommando ("lauter") reagieren. Philips hat für Mediziner ein Gerät entwickelt, das
einen präzise diktierten Befund in Schriftdeutsch. Eine Version für Juristen soll
demnächst auf den Markt kommen.
Das Sprachprogramm Verbmobil will Wahlster bis zur Jahrtausendwende einem
breiten Publikum zugänglich machen. Dann werde es möglich sein, das Programm auf
einem anwählbaren Sprachserver abzurufen, um damit am Telefon mit Japanern oder
Engländern Termine zu vereinbaren. Den größten Markt für die digitale
Übersetzungshilfe sieht der Forscher jedoch bei "Tante Klara", die "nach Mallorca
fährt, kein Spanisch kann und sich im Hotel beschweren will". Ähnliches schwebt
auch Wahlsters Mitarbeiter Reinhard Karger vor: Wird es möglich sein, mittels
Verbmobil beim Autounfall in Griechenland mit einem wütenden Hellenen zu
verhandeln?
Wahlster winkt ab. "Es ist für die absehbare Zukunft Scharlatanerie zu
behaupten, Computer könnten bei jedem Thema übersetzen".
Vor allem wortstarke Wutausbrüche oder auch Liebesgeflüster, oft mehr als
doppeldeutig formuliert, stoßen beim Computer auf totales Unverständnis. "Im
emotionalen Bereich", so Wahlster, "sind wir noch völlig hilflos."
Übung 2: Переведите краткое научно-информационное сообщение.
Проанализируйте, как построен синтаксис в этой статье, какая
информация заключена в придаточных предложениях (главная или
дополнительная). Как существенная информация выражена в лексических
средствах?
DIE AUSBREITUNG DER SEUCHE
Ende der 70er Jahre machte eine rätselhafte Immunschwäche Schlagzeilen.
Junge US-Amerikaner, fast ausschließlich Homosexuelle, starben an
Lungenentzündung und Pilzinfektionen: Bei den sogenannten GRID-Patienten (für:
gay-related Immuno-deficiency) war die Immunabwehr zusammengebrochen.
1980 zählten die Experten bereits über 22000 Opfer in den USA. In Zentralafrika
waren mindestens 15 000 Menschen infiziert. Als Luc Montagnier und Robert Gallo
1983 das Aidsvirus HIV entdeckten, war die Immunschwäche bereits zu einer
globalen Seuche mit weltweit 1,5 Millionen Infizierten angewachsen. Inzwischen
zeigen in vielen Ländern die Vorbeugungskampagnen ihre Wirkung. In Europa,
Nordamerika, Australien und Nordafrika meldet die WHO erstmals sinkende
Infektionszahlen. Dagegen grassiert in Asien, das bis 1988 von Aids verschont
geblieben war, das Virus inzwischen um so schlimmer.
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Bis zum Jahr 2000 rechnet die WHO dort mit 8,5 Millionen HIV-Infizierten und
Aidskranken.
Übung 3: Переведите «констатирующее» научное сообщение. Есть ли
здесь элементы аргументации? Как они выражены синтаксически?
Röntgen mit Xenon spürt kleine Tumoren auf
Wissenschaftler der kalifornischen Stanford University haben ein neues
Röntgenverfahren entwickelt, mit dem sich sehr genaue Bilder der Lunge herstellen
lassen. Dabei wird Xenongas als Kontrastmittel verwendet. Die Technik könnte der
Krebsfrüherkennung dienen, weil Geschwüre, die auch deutlich kleiner als ein
Zentimeter sind, sicher aufgespürt werden können. Mit den konventionellen Methoden
ist das gegenwärtig nicht möglich. Der Nachteil ist allerdings, dass die
Röntgenstrahlung mit aufwendigen Synchrotronbeschleunigern erzeugt werden muss.
Eine solche Anlage würde mindestens zehn Millionen Mark kosten.
