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Методичка_Arbeit und Beruf.Umweltschutz_ 2й сем...doc
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01.07.2025
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6B. Vergleichen Sie das Bewerbungsschreiben mit der Anzeige. Worauf ist Markus Westermaier in seinem Anschreiben eingegangen?

6C. Erstellen Sie eine Übersicht und notieren Sie für Bewerbungsschreiben nützliche Redemittel aus dem Brief. Ergänzen Sie im Kurs weitere Alternativen.

Bewerbungsschreiben

Einleitung

Sie suchen ...

In Ihrer oben genannten Anzeige...

Da ich Mich beruflich verändern möchte ...

Bisherige Berufserfahrung/Erfolge

Eintrittstermin

Vorstellung der eigenen Person

Nach erfolgreichem Abschluss meines ...

In meiner letzten Tätigkeit als ... bin ich...

Erwartungen an die Stelle

Schlusssatz und Grußformel

7. Potentielle Bewerber werden entweder zum Einstellungstest oder zum strukturierten Interview eingeladen. Lesen Sie Informationen darüber, welche Momente dann vom Arbeitgeber beachtet werden, worauf besonders viel Wert gelegt wird.

Gefährliche Fragen im Einstellungstest

Das Assessment Center kann eine entscheidende Hürde auf dem Karriereweg sein. Hier sind ein paar Tipps zur Vorbereitung

Mehr als 150 Großunternehmen in der Republik prüfen die Eignung potenzieller Kandidaten in Assessment Centern. Die Deutsche Lufthansa macht das so, die Deutsche Bahn AG und die Allianz. Vertreter der Fachabteilungen, Psychologen und Personalleiter sollen den Bewerbern im Assessment Center auf den Zahn fühlen. Interviews, Rollenspiele oder Diskussionen dienen der Beurteilung der Bewerber, und die zum Teil nervenaufreibende Prozedur dauert mitunter mehrere Tage.

Die Beobachter testen, wie sich die Männer und Frauen unter außergewöhnlichem Druck verhalten, sollen ihre Kreativität beurteilen, ihre Teamfähigkeit bewerten und bei alledem etwas über deren Persönlichkeit erfahren. All das zusammen entscheidet dann mit darüber, ob der Bewerber die Stelle bekommt oder nicht. (…)

Wie kann sich ein Bewerber auf einen solchen Test vorbereiten?

Personalberater Michael Harris behauptet: „Die Bewerber müssen so sein, wie sie sind, und die Fragen ehrlich beantworten." Schauspielerei sei zwecklos und würde später auffliegen. Im Vorfeld sollten die Teilnehmer über ihre Stärken, aber auch über ihre Schwächen nachdenken, eigene Ziele definieren, Informationen zum Unternehmen einholen und vor allem ruhig bleiben. Egal, was passiert. (…)

An der Schwierigkeit der Fragen wird indes niemand scheitern. Denn mitunter warten auf die Kandidaten die einfachsten Dinge, um etwas über deren Persönlichkeit herauszufinden. Etwa, ob Mann oder Frau nun lieber mit Zahlen und Statistiken oder eben mit Menschen arbeite. Oder ob es zutreffe, dass der Bewerber Qualitäten habe, die ihn anderen gegenüber überlegen machten. Viele Verfahren sind standardisiert, Willkür soll so verhindert und Eindrücke sollen objektiv gemacht werden. (…)

Kein Assessment Center gleicht dem anderen, sowohl die Inhalte als auch der Ablauf unterscheiden sich im Einzelfall. Und das gilt auch für den darin enthaltenen Persönlichkeitstest. Mitunter sind es Fragen, die mit ,Ja" oder „Nein" zu beantworten sind. Manchmal sollen sich die Bewerber anhand einer Skala von „trifft zu" bis „trifft nicht zu" selbst einschätzen, oder aber es sind persönliche Gespräche, in denen sie Rede und Antwort stehen müssen. Manchmal dauert so etwas zehn Minuten, mitunter auch eine Stunde. Den einen Persönlichkeitstest gibt es einfach nicht.

Das Ziel allerdings ist immer dasselbe.

Der Bewerber soll hinterfragt werden. Ist der Mann nun zielstrebig, oder neigt er zum Phlegma, kann die Frau gut mit anderen Kollegen zusammenarbeiten, oder ist sie Individualistin? Für Ain Kompa, Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Augsburg, ist dies sogar der eigentliche Zweck eines Assessment Centers. „Bei allen Prüfungen und Diskussionen - es geht immer um die Persönlichkeit."

Zudem gilt: Ein Assessment Center sagt nicht nur etwas über die Person des Bewerbers, sondern auch über das Unternehmen. Wird man nach drei Tagen einfach mit einem „wir melden uns" nach Hause geschickt, sei das stillos, sagt Helmuth Schöning, Mitglied des Arbeitskreises Assessment Center. In diesem Fall sollten die Bewerber ihrerseits vielleicht lieber auf den Job verzichten.

Michael Wittershagen

Assessment Center

eignungsdiagnostisches Verfahren (Rollenspiele, Planspiele, Gruppendiskussionen, Fallstudien und psychologische Testverfahren). Grundidee ist es, die Kandidaten in Situationen (Übungen) zu beobachten, die die Anforderungen der künftigen Aufgaben so gut wie möglich abbilden.

auf den Zahn fühlen (ugs.) genau überprüfen

auffliegen (ugs.) herauskommen, entdeckt werden

protzen (ugs.) prahlen, angeben

Gully

Abflussloch in die Kanalisation (vgl. MARKT 31)

8a. Das Vorstellungsgespräch. Ein wichtiger Teil eines Vorstellungsgesprächs ist die Selbstdarstellung des Bewerbers. Lesen Sie die Checkliste, hören Sie ein Beispiel und analysieren Sie es. Was hat der Bewerber falsch gemacht?

Checkliste Selbstdarstellung

  • Machen Sie deutlich, welche Stationen Ihrer Ausbildung/Karriere für die Stelle wichtig sind.

  • Erklären Sie, welche Ziele Sie noch erreichen möchten.

- Beschreiben Sie persönliche Stärken und Qualifikationen, die für diese Stelle wichtig sind. Seien Sie selbstbewusst aber nicht arrogant.

  • Werden Sie nicht zu privat - alles, was Sie erzählen, sollte in Zusammenhang mit der angestrebten Tätigkeit stehen.

- Machen Sie deutlich, warum Sie sich gerade auf diese Stelle beworben haben.

8b. Hören Sie nun die Beurteilung eines Experten. Ergänzen Sie dann in Gruppen die Liste mit weiteren wichtigen Tipps zur Selbstdarstellung.

9. Suchen Sie sich einen Partner / eine Partnerin und üben Sie die Selbstdarstellung im Rahmen eines Vorstellungsgesprächs.

10. Beispiel für den Aufbau eines strukturierten Interviews (des Vorstellungsgesprächs) für die Selektion von Auszubildenden.

Lesen Sie die folgenden Informationen über den Verlauf und die Struktur des strukturierten Interviews und spielen Sie abschließend ein Rollenspiel, in dem Sie die erworbenen Kenntnisse benutzen. Beachten Sie dabei Fragen, die zulässig bzw. unzulässig sind.

5 Phasen:

I.Aufwärmphase (Vorstellung der eigenen Person, Dank für’s Kommen, Erkundigung nach Anreise, Informationen über Gesprächsziel und –ablauf)

II. Selbstvorstellung des Bewerbers (warming up, freier selbstgewählter Vortrag, möglichst keine Unterbrechungen, zu beobachten sind: strukturiertes Vorgehen, Auftreten, Kommunikationsfähigkeiten)

Lesen Sie Empfehlungen zum guten Auftreten beim Vorstellungsgespräch. Diskutieren Sie sie im Plenum

Planen Sie genügend Zeit für die Anfahrt ein, falls Sie die Adresse nicht auf Anhieb finden.

Klopfen Sie selbstbewusst an, so dass Sie gehört werden.

Stellen Sie sich mit vollem Namen vor.

Prägen Sie sich den Namen des Gesprächspartners ein und flechten Sie ihn gelegentlich ins Gespräch ein. Falls Sie den Namen nicht verstanden haben, sofort nachfragen.

Wenn Ihnen die Hand angeboten wird, begrüßen Sie den Gesprächspartner mit einem kräftigen Händedruck - aber nicht übertreiben.

Achten Sie auf ausreichende Distanz zum Gesprächspartner.

Setzen Sie sich erst nach Aufforderung hin.

Achten Sie darauf, auf der gesamten Sitzfläche zu sitzen und nicht nur auf der Kante.

Halten Sie die Hände ruhig - zur Not machen Sie Notizen, um in Bewegung zu bleiben.

Hören Sie während des Gesprächs aktiv zu und reden Sie selbst deutlich über die Hälfte des Gesprächs - schließlich will der Arbeitgeber etwas über Sie erfahren.

Kommen Sie bei dem Personaler nicht so oft zu Wort, geben Sie ihm wenigstens das Gefühl, aufmerksam zuzuhören.

Halten Sie Blickkontakt - ohne den Gesprächspartner anzustarren.

Gehen Sie auf die Fragen des Gegenübers ein.

Haben Sie etwas nicht verstanden, fragen Sie höflich nach.

Achten Sie auf Ihr Sprechtempo: weder zu langsam, noch zu schnell.