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Методичка_Arbeit und Beruf.Umweltschutz_ 2й сем...doc
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01.07.2025
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Fragerecht des Arbeitgebers

Zulässige Fragen:

- beruflicher Werdegang unrichtige Beantwortung kann zur Anfechtung des Arbeitsvertrages führen

- Berufs-, Erwerbsunfähigkeit legitimes Recht des AG zu erfahren, ob der Bewerber bereits Rente bezieht und dadurch evtl. seiner zeitlichen Beschäftigung Grenzen gesetzt sind.

- Wehrdienstzeit

- beabsichtigte Heirat: v.a. an weibliche Bewerber

- chronische Krankheiten: nur beschränkt zulässig, sofern sie Einfluss auf die vorgesehene Arbeitsleistung haben könnte (unabhängig von der Tätigkeit ist die Frage nach ansteckenden Krankheiten und z.B. Aids zulässig)

- Schwerbehinderung: Der Bewerber braucht von sich aus nicht darauf hinzuweisen, außer er kann die geforderte Arbeit nicht leisten.

- Vorstrafen: bedingt zulässig, wenn die Strafe mit der zu verrichteten Arbeit zu tun hat (z.B. Kraftfahrer und Verkehrsdelikte)

- Ehrenämter

- Wettbewerbsverbot

Unzulässige Fragen:

Gewerkschaft Ausnahme: bestehender Arbeitskampf

Schwangerschaft: werde die Frage nach einer bestehenden noch nach einer zu erwarteten Schwangerschaft ist zulässig. Auch wenn sich nur Frauen bewerben. Ausnahme: wenn sie im Zusammenhang mit der angestrebten Tätigkeit objektiv dem Gesundheitsschutz der schwangeren Bewerberin oder dem ungeborenen Leben dient. Ungefragt muss eine Bewerberin eine ihr sicher bekannte Schwangerschaft offenbaren, wenn sie sich um eine Stelle bewirbt, in der sie nur Nachtarbeit zu leisten hat

Konfession:

Parteizugehörigkeit:

Abstammung / Herkunft:

Vermögensverhältnisse: nur bei leitenden Angestellten und Personen in Vertrauensstellung erlaubt

bisheriges Gehalt: Ausnahme: Rückschluss auf Qualifikation möglich (z.B. Verkäufer); höhere Angabe berechtigt zur Anfechtung!

Lohnpfändung

IV. Fragen des Bewerbers

  • Fragen zum Unternehmen

  • Fragen zur Ausbildung

(zu beobachten sind: Systematik und Logik der Fragen, Ausreichendes Interesse bzgl. Unternehmen, Produkte, Markt Entwicklungsmöglichkeiten, rasche Auffassungsgabe)

V. Gesprächsabschluss

  • Feedback zum Gespräch

  • weitere Vereinbarungen

11. Immer mehr Unternehmen ziehen eine Online-Bewerbung der klassischen Bewerbungsmappe vor. Worauf Sie achten sollten, wenn Sie sich initiativ per E-Mail oder standardisiert über ein Online-Formular bei einem Unternehmen präsentieren. Lesen Sie folgenden Text und fassen sie kurz zusammen, wodurch unterscheiden sich Online-Bewerbungen von gewohnter Bewerbungsmappe welche Anforderungen werden an Online-Bewerbungen gestellt?

Karriere via Web

Es gibt viele Gründe, warum Online-Bewerbungen bei Stellensuchenden immer beliebter werden: Kein umständliches Handling mehr mit Bewerbungsmappe und Foto, keine Portokosten und auch größere Gestaltungsmöglichkeiten, um nur einige Gründe zu nennen. Dies zeigen auch die Ergebnisse der Studie „Bewerbungspraxis 2007" der Universitäten Frankfurt und Bamberg, in Zusammenarbeit mit dem Karriereportal Monster Worldwide. Laut Studie bewirbt sich mehr als die Hälfte der befragten Stellensuchenden lieber mit einer Online-Bewerbung als mit einer klassischen Bewerbungsmappe. Auch das Einstellen des eigenen Lebenslaufs in die Datenbanken der Stellenportale liegt voll im Trend.

Aber auch immer mehr Unternehmen schätzen die Vorteile von Online-Bewerbungen. Denn auch auf Unternehmensseite können online erhaltene Bewerbungen Kosten und Bearbeitungszeit sparen. Über standardisierte Bewerbungsformulare eingegangene Bewerbungen sind schneller vergleichbar und kürzen das Auswahlverfahren ab. Vielfach sind diese Formulare bereits mit einer entsprechenden Software verknüpft, sodass automatisch Eingangsbestätigungen und Absagen generiert werden können.

Anforderungen an Online-Bewerbungen

Für Online-Bewerbungen gelten die gleichen Anforderungen wie für per Post versendete Bewerbungsmappen. Auch diese sollten gut strukturiert sein, keine Rechtschreibfehler und keine Abkürzungen enthalten sowie ein klares Bewerberprofil erkennen lassen. Die Online-Bewerbung enthält mindestens das Anschreiben und den Lebenslauf, zusätzlich wesentliche Zertifikate und Arbeitszeugnisse. Dass zum Beispiel eine Teilnahmebescheinigung über ein zehn Jahre zurückliegendes Word-Seminar nicht mehr in die Bewerbung gehört, versteht sich von selbst. Damit die Online-Bewerbung positiv ankommt, sind einige Besonderheiten zu beachten. Bei Online-Bewerbungen werden Bewerbungen, die per E-Mail mit Dateianhängen versendet werden, Bewerbungen über standardisierte Bewerbungsformulare sowie direkt über die Karriereseiten der Unternehmen versendete Bewerbungen unterschieden. Für die letztgenannte Variante müssen sich Bewerber in der Regel auf den Karriereseiten registrieren und gelangen über ein Log-in in den Bewerbungsbereich. Auch hier empfiehlt es sich, sich vorher zu informieren, welche Bewerbungsform gewünscht bzw. möglich ist.