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Методичка_Arbeit und Beruf.Umweltschutz_ 2й сем...doc
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01.07.2025
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Initiativ: bitte gut und knapp

Personalverantwortliche beklagen häufig einen nachlässigen Bewerbungsstil, fehlende Angaben und zu viele Dateianhänge. Insbesondere bei E-Mail-Bewerbungen ist die Fehlerquote im Vergleich zu klassischen Bewerbungsmappen hoch. In Unternehmen, die täglich eine Vielzahl von Bewerbungen erhalten, kann es auch passieren, dass eine E-Mail-Bewerbung im Spam-Filter hängen bleibt.

Bei per Mail versendeten Initiativbewerbungen ist es für die Unternehmen wegen der Unterschiedlichkeit der erhaltenen Daten sehr zeitaufwendig, diese aufzubereiten, um zu prüfen, ob eine Einsatzmöglichkeit besteht. Für Initiativbewerbungen ist es daher empfehlenswert, zunächst nur das Anschreiben mit Lebenslauf und Tätigkeitsprofil zu versenden. Bieten Sie an, Zeugnisse und weitere Unterlagen nachzureichen. Vergessen Sie nicht, in jeder E-Mail-Bewerbung eine vollständige Signatur mit Ihrer Anschrift und Telefonnummer anzugeben.

Denken Sie daran, Ihre Bewerbung über eine neutrale E-Mail-Adresse zu versenden. Namen, wie zauberfee@...de oder sabine 1975@…de… bleiben der Nutzung in der Freizeit vorbehalten. Legen Sie sich ggf. für Bewerbungen eine neue E-Mail-Adresse zu. Über diverse Anbieter im Internet erhalten Sie diese sogar kostenlos (zum Beispiel web.de, gmx.de). Seriös wirken E-Mail-Adressen in der Form vorname.name@…de

So nutzen Sie das Internet für Ihre Stellensuche

  1. Recherchieren Sie in Stellenbörsen (www.sekretaerin.de, www.monster.de, www.stepstone.de etc.).

  2. Über einige Portale (zum Beispiel www.evitajobworld.de) können Sie verschiedene Jobbörsen gleichzeitig durchsuchen lassen.

  3. Nutzen Sie branchenbezogene Stellenmärkte im Internet (zum Beispiel für die Modebranche www.fashion-base.de oder www.hotel-career.de für die Hotel- und Touristikbranche).

  4. Durchsuchen Sie die Firmen-Website Ihres Wunscharbeitgebers nach geeigneten Stellenangeboten, oder versenden Sie Initiativbewerbungen.

  5. Stellen Sie Ihren anonymisierten Lebenslauf in Jobbörsen ein, so dass suchende Unternehmen mit Ihnen Kontakt aufnehmen können.

  6. Neue Stellenausschreibungen der Karriereportale können Sie sich über ein Stellen-Abo automatisch per Mail zusenden lassen.

  7. Informieren Sie sich im Internet über geplante Neueröffnungen von Unternehmen in Ihrer Region.

  8. Durchsuchen Sie die Stellenangebote auf den Webseiten der Tageszeitungen und regionalen Anzeigenblätter (www.fazjob.net, www.kalaydo.de etc.).

  9. Besuchen Sie die Internetseiten von Personalberatern, Zeitarbeitsfirmen etc., und rufen Sie dort ausgeschriebene Stellen auf.

  10. Auch in Mailing-Listen und Newslettern werden Stellenanzeigen veröffentlicht.

  11. Abonnieren Sie über Ihr E-Mail-Programm kostenlose Newsgroups, in denen Stellenangebote veröffentlicht werden (zum Beispiel de.markt.arbeit.biete.misc).

1 2 Tipps für eine erfolgreiche Online-Bewerbung

  1. Prüfen Sie, ob und in welcher Form das Unternehmen Online-Bewerbungen akzeptiert.

  2. Achten Sie bei einer E-Mail-Bewerbung darauf, dass Sie eine vollständige Signatur mit Ihren Adressdaten und Ihrer Telefonnummer angeben.

  3. Nutzen Sie eine neutrale und seriöse E-Mail-Adresse. Legen Sie sich ggf. eine neue E-Mail-Adresse für Bewerbungen zu.

  4. Verwenden Sie eine eindeutige Betreffzeile.

  5. Verwenden Sie keine Abkürzungen (zum Beispiel kfm., d.h., etc.)

  6. Geben Sie Referenz- oder Ausschreibungsnummern an, falls diese in der Stellenanzeige genannt sind.

  7. Fassen Sie die Dateianhänge in nur wenigen oder in einer Datei zusammen. Achten Sie darauf, dass der Dateianhang nicht zu groß wird (Angaben der Firmen auf den Internetseiten beachten). Als Faustformel gilt: Dateianhang nicht größer als zwei Megabyte.

  8. Versenden Sie nur personalisierte E-Mails, keine unpersönlichen Massen-Mails.

  9. Verwenden Sie in Ihrer Bewerbungs-Mail kein HTML-Format, sondern stellen Sie Ihr Mail-Programm auf das Nachrichtenformat „Nur Text“ ein.

  1. Beschränken Sie Ihre Dateianhänge auf die wichtigsten Unterlagen. Bieten Sie ggf. an, Zeugnisse nachzureichen oder diese zum Bewerbungsgespräch mitzubringen.

  2. Investieren Sie in ein professionelles Bewerbungsfoto (kein Freizeit oder Urlaubsfoto).

  3. Versenden Sie den Dateianhang im pdf-Format.

12. Im Netz stehen mehr Informationen über Sie, als Sie ahnen. Informationen, die im schlimmsten Fall Ihre Karriere ruinieren können. Denn immer mehr Personaler werten diese systematisch aus. Haben Sie schon mal von Googlability gehört? Dann passen Sie mal auf...

Alles kommt raus

[…] Allwissendes Archiv.

Das Internet wächst und wächst. Ob Karrierewege, Kommentare zum Klimawandel oder Rezepte für Bœuf Stroganoff: Das Web kennt Antworten und Informationen zu allen Fragen und Problemen, die Menschen beschäftigen. Und immer öfter weiß es auch Wissenswertes über die Fragesteller selbst. Eine wachsende Schar von Nutzern füttert das neue Internet, kurz Web 2.0, mit immer mehr persönlichen Daten über sich - und das lockt zunehmend Neugierige an. Selbstdarstellung und Exhibitionismus sind zur Freizeitbeschäftigung für Millionen geworden. Ein paar Klicks reichen aus, um ein eigenes Web-Journal zu betreiben, private Bilder hochzuladen oder in Blogs und Fachforen munter mitzuplappern.

Die Daten der Nutzer füllen Kontaktnetzwerke wie Myspace, Businessclubs wie OpenBC („Xing"), virtuelle Visitenkarten wie Ikarma, Bildarchive wie Flickr oder Videoplattformen, wie das kürzlich von Google für 1,65 Milliarden Dollar gekaufte Unternehmen YouTube. Hauptarchivare aber sind die großen Suchmaschinen, allen voran das Trio Google, Yahoo und MSN. Allein Google katalogisiert nach Expertenschätzungen Informationen von mehr als zwölf Milliarden Web-Seiten. […]

Was da entsteht, ist ein gigantisches globales Zentralarchiv, ein Online-Gedächtnis, das alles sieht und weiß und fast nichts mehr vergisst. Denn einmal gespeichert, bleiben die Daten für Jahre öffentlich und von jedermann abrufbar. […]

Je argloser einer mit seinen Daten umgeht, umso besser. So ist auf einmal für alle erkennbar, wo und mit wem jemand zur Schule gegangen ist, für welche Vereine er sich engagiert, wer die Freunde sind und was die so treiben. Aber auch die Schattenseiten einer Vita - ein missglücktes Projekt, Verleumdungen, die Rache eines verschmähten Liebhabers, Jugendsünden - stehen für alle sichtbar im Cyberspace. Das Netz mutiert nicht nur zu einem allumfassenden Wissensspeicher, sondern auch zum Reservoir der Indiskretion. Ein enormes Wissen -und eine enorme Macht.

Eine, die sich beispielsweise die Berater von Heidrick & Struggles bereits systematisch zunutze machen. Die Headhunter unterhalten gleich eine ganze Fahndungsabteilung für Web-Profile im indischen Bangalore. Dort arbeiten mehrere Mitarbeiter im so genannten Knowledge Management Center und erstellen auf Anfrage binnen weniger Stunden 5- bis 25-seitige Dossiers zu Zielpersonen, die sich von denen der Kripo kaum noch unterscheiden.

Das Netz macht Lebensläufe transparenter, als es vielen recht ist. Mal eben ein paar Ausrutscher retuschieren und die eigene Laufbahn schönen - das ist kaum noch möglich. Wahr ist, was digital geschrieben steht. Und das hat Konsequenzen.

Der Internet-Leumund

ist längst ein Faktor, der die Karriere entscheidend beeinflusst. Bei einer Befragung, die der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) exklusiv für die WirtschaftsWoche unter mehr als 300 Personalberatern und Personalentscheidern durchführte, kam jetzt heraus: 28 Prozent klopfen schon heute regelmäßig via Internet Lebensläufe von Kandidaten auf Schwachstellen ab: Referenzen, fachliche Eignung, Vergangenheit, Kompetenzen, Meinungsäußerungen, Freizeitaktivitäten - alles wird gesammelt und ausgewertet. Mit steigender Tendenz, wie 69 Prozent der Personalprofis zugaben, und entsprechenden Folgen: In 34 Prozent der Fälle flogen Kandidaten aufgrund der Online-Recherchen aus dem Auswahlprozess.

Das Phänomen hat bereits einen Namen: Googlability. In Anlehnung an die so genannte Employability, die Arbeitsmarktattraktivität, die bis vor Kurzem noch für Bewerber ausschlaggebend war, prüfen Personaler heute zusätzlich den Ruf in der virtuellen Welt, bevor sie jemanden einstellen. […]