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Методичка_Arbeit und Beruf.Umweltschutz_ 2й сем...doc
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01.07.2025
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III. Qualifikationsbezogene Fragen

  • Berufsmotivation/ Informiertheit

  • Zielstrebigkeit

  • Flexibilität

  • Strukturiertes Denken und Handeln

  • Belastbarkeit

  • Fähigkeit zum Kundenkontakt/ verkäuferische Fähigkeiten

  • Initiative/ Selbständigkeit

  • Positionsbezogene Fragen (vorheriger Berufsweg – Inhalte der Aufgaben, Verantwortungsbereiche, was war positiv/negativ, Gründe für den jeweiligen Stellenwechsel, Was muss eine Position bieten, damit Zufriedenheit erreicht wird?; jetzige Position – Bezeichnung der Stelle, Aufgabenbereich, Kompetenzen, Führungsverantwortung, Positives und Negatives über jetzige Position, „Warum der Wunsch nach Wechsel?“)

Typische Fragen aus Vorstellungsgesprächen und Einstellungstests. Und die möglichen Antworten dazu

Erzählen Sie doch mal ein bisschen von sich!

Klingt locker, ist hochgefährlich. Der Interviewer will wissen, wie schlagfertig Kandidaten auf offene Fragen reagieren. Erste Regel für Bewerber: Zwei Minuten reichen für die Antwort. Also sich nicht in Details verlieren („Mein Schwiegervater ist ja damals aus Schlesien geflüchtet"), sondern jene Stationen ansprechen, mit denen sich eine Beziehung zur ausgeschriebenen Stelle herstellen lässt. („Ich war drei Jahre Prüfungsassistent bei einer WP-Gesellschaft und habe deshalb tiefen Einblick ins Controlling gewonnen.")

Warum wurden Sie vom letzten Arbeitgeber gefeuert?

Jetzt nicht weinerlich werden! Es gibt gute Gründe, seine Stelle zu verlieren: die Sozialauswahl bei Entlassungen etwa, die junge Leistungsträger aussortiert. Eine akzeptable Antwort ist auch: „Ein neuer Manager übernahm die Abteilung und brachte seine eigenen Leute für die Schlüsselpositionen mit." Die Bewerber sollten Antworten meiden, die negative Assoziationen wecken. Ganz wichtig: Nie, nie, nie schlecht über den alten Arbeitgeber reden.

In welcher Position sehen Sie sich in fünf Jahren?

Für Menschen mit eingebautem Karriereplan ist die Antwort kein Problem. Grundsätzlich gilt: Mit der Antwort können Kandidaten beweisen, wie viel Initiative und Ehrgeiz sie mitbringen und wie viel Vorwissen sie über das Unternehmen gehäuft haben. „In fünf Jahren möchte ich verantwortlicher Key Account Manager für einen der drei Großkunden Ihrer Firma sein und eine Abteilung mit 20 Kundenberatern leiten" klingt zielstrebig, allerdings etwas eingeengt. Besser ist es, auch Alternativen aufzuzeigen.

Haben Sie schon einmal ein Projekt vertrödelt?

Diese Aufforderung gehört in die Kategorie: „Schlagen Sie immer noch Ihre Frau?" Alles, was man antwortet, klingt nach Selbstbezichtigung, es sei denn, man kann ehrlich sagen: Ich habe immer rechtzeitig geliefert. Glaubwürdiger ist die Antwort: „Wie fast jede Führungskraft war auch ich schon spät dran mit dem einen oder anderen Projekt." Gleichzeitig sollte der Kandidat aber unter Beweis stellen, dass er Tag und Nacht daran gearbeitet hatte, seine Ergebnisse rechtzeitig zu liefern.

Was halten Sie von Überstunden?

Vorsicht: Wer seine hemmungslose Bereitschaft zur Selbstaufopferung zu erkennen gibt, gar mit Sonntagsarbeit protzt, macht Minuspunkte. Erstens sind Märtyrertypen unangenehme Zeitgenossen, die Lob nicht für Leistung, sondern für den Grad ihres Opfers erwarten. Und zum Zweiten wecken sie den Verdacht, schlecht organisiert zu sein. Normalerweise sollte sich jede Aufgabe in 45 bis 50 Wochenstunden bewältigen lassen. „Bisher habe ich meine Arbeit immer in angemessener Zeit geschafft. Wenn es brennt, dann wird halt durchgearbeitet" lautet eine mögliche Reaktion.

Was halten Sie von Kritik?

„Kritik finde ich ganz klasse, weil sie mich immer weiterbringt." Diese Antwort entlarvt den Bewerber als verlogen. Besser ist diese Antwort: „Natürlich bin ich nicht begeistert, wenn ich kritisiert werde. Ich versuche aber, konstruktiv damit umzugehen. Denn eigentlich weiß ich, ich kann mich mit Kritik nur verbessern."

Wollen Sie demnächst schwanger werden, oder sind Sie es schon?

Diese Frage ist verboten, ebenso wie Fragen nach der Partei- oder Religionszugehörigkeit. Wer auf die Rechtslage pocht, hat gute Gründe und schlechte Karten. Fragen dieser Qualität verlangen nach einer Lüge oder nach der Bereitschaft, von der Stelle abzusehen. Wollen Sie in einem Unternehmen arbeiten, das Gesetze verletzt?

Warum sind eigentlich Gullydeckel rund?

Weil rechteckige und quadratische Deckel ins Loch fallen können.

Was haben Sie eine längere Zeit beständig und intensiv gemacht?

Hier hilft wohl nur eine ehrliche Antwort. Die Frage fußt auf der Annahme, dass erst häufige Wiederholung einer Tätigkeit die Könnerschaft möglich macht. Der Bewerber bekommt hier die Möglichkeit, seine Spezialkenntnisse in ein gutes Licht zu stellen. (…)