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Методичка_Arbeit und Beruf.Umweltschutz_ 2й сем...doc
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01.07.2025
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Versuchen Sie, Gründe für die genannten Umweltprobleme anzugeben! Für das Ozonloch siehe folgende Graphik, erklären Sie!

Beispiel: Müll: Teilweise doppelte, daher unnötige Verpackung. Angebot für Milch und Joghurt in Glasflaschen viel zu gering usw.

5. Lesen Sie den Text. Suchen Sie die Informationen über: 1) Schallemissionen beim Luftverkehr; 2) die Wege zur Reduzierung der Lärmbelastung der Umwelt; 3) die Beteiligung der Lufthansa an diesen Aktivitäten.

Wodurch kann der Luftverkehr die Umwelt außer dem Lärm belasten?

Fluglärm soll weiter reduziert werden

Der Luftverkehr belastet – wie fast jede Aktivität der Menschen – die Umwelt, und er erzeugt Lärm. In den letzten Jahren konnte die Verkehrsluftfahrt die Lärmbelastung enorm reduzieren, so stark wie kein anderer Verkehrsträger. In Frankfurt zum Beispiel sank der Lärmpegel zwischen 1980 und 1996 an den Messpunkten im Durchschnitt um fast 30 Prozent, obwohl die Zahl der Flugbewegungen im gleichen Zeitraum um mehr als die Hälfte zunahm.

Möglich wurde das durch die Entwicklung immer leiserer Flugzeuge. Fluggesellschaften, Airports und nicht zuletzt die Lärmvorschriften der ICAO, der Weltorganisation des Luftverkehrs, haben bei den Triebwerkherstellern ständige Verbesserungen eingefordert. Die Erfolge sind messbar: Neue Jets erzeugen nicht nur weniger Lärm, auf der ein Lärmpegel von 85 Dezibel gemessen wird – ist wesentlich kleiner als bei älteren Jets. 85 Dezibel entspricht übrigens dem Lärm, den ein vorbeifahrender Lkw erzeugt. So bedeckt der Lärmteppich des Airbus A319 im Vergleich zu seinem Vorgängermodell Boeing 732-200 nur 0,92 statt 9,32 Quadratkilometer. Die Lärmbelastung bei Start und Landung bleibt auf das Gebiet unmittelbar am Flughafen beschränkt.

Lufthansa hat durch ständige Erneuerung ihrer Flotte Beitrag zur Reduzierung der Lärmbelastung geleistet: Schon Anfang der sechziger Jahre hatte sie für ihre Boeing 707 das leisere Triebwerk bestellt. Und seit dem Herbst 1997 entsprechen alle ihre Flugzeuge den strengsten ICAO-Lärmvorschriften. Zur Minderung der Lärmentwicklung tragen auch die speziellen Start- und Landeverfahren bei, an deren Entwicklung und Erprobung Lufthansa maßgeblich beteiligt war. Eine weitere Entlastung ist vom Einsatz der Satellitennavigation bei Start und Landung zu erwarten. Auch hier ist Lufthansa wieder an der Erprobung beteiligt.

Lärm wird jedoch nicht nur durch die Triebwerke erzeugt, sondern auch durch Luftströme und Wirbel an Fahrwerk und Landeklappen. Die Bundesregierung hat 30 Millionen Mark Forschungsmittel zur Verfügung gestellt, um nach Wegen der Lärmminderung zu suchen. Lufthansa ist hier wieder aktiv: Sie unterstützt ein Forschungsprojekt der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt, das dafür zunächst Grundlagenforschung betreibt. Interessent ist auch die Wechselwirkung: Wenn es gelingt, Widerstände und Wirbel zu vermindern, führt das zwangsläufig zur weiteren Reduzierung des Treibstoffverbrauchs und damit zur Verminderung der Schadstoffemission.

Unsere moderne Industriegesellschaft ist auf eine funktionierende Infrastruktur angewiesen. Dazu gehört ein dichtes Netz von Flughäfen. Fluggesellschaften und Luftfahrtindustrie werden weiterhin alles tun, um die Lärmbelastung zu reduzieren. Auch die Politik ist gefordert. Sie sollte die Besiedlung flughafennaher Räume möglichst vermeiden.