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Die wichtigsten Messeplätze

Die wichtigsten deutschen Messestädte sind: Berlin, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, München, Nürnberg und Stuttgart.

Besondere Bedeutung hat die 1974 gegründete Hannover-Messe, die in dem Frühjahr stattfindet. 1996 erreichte sie mit über 7200 Ausstellern aus 65 Ländern auf 320 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche einen neuen Rekord. Partnerland waren die USA. Nirgends sonst auf der Erde wird ein so umfassendes Spektrum der industriellen Produktion vorgestellt -wie beider Hannover-Messe; hinzu kommt ein umfangreiches Kongress- und Seminarprogramm, das von Wirtschaftsverbänden und auch einzelnen Unternehmen angeboten wird.

Frankfurt am Main ist Schauplatz der Konsumgütermessen "Ambiente" und "Herbstmesse" mit den Schwerpunkten Keramik, Porzellan, Glas, Kunstgewerbe, Schmuck. Ausserdem bietet Frankfurt eine Reihe von bedeutenden Fach-messen wie die Internationale Automobilausstellung (IAA), die alle zwei Jahre stattfindende internationale Fachmesse "Sanitär-Heizung-Klima" oder die "Interstoff", eine Fachmesse für Bekleidungstextilien. Eine starke Anziehungskraft hat seit Jahren die Internationale Buchmesse, die jeden Herbst Verleger, Buchhändler und Autoren aus aller Welt zusammenführt. Hinsichtlich der Ausstellerzahl ist Frankfurt einer der meistfrequentierten Messeplätze der Welt.

Die Gesetzgebung Deutschlands

1990 hat Osteuropa globale Veränderungen erlebt. Der 3. Oktober wurde zum historischen Tag in der Geschichte Deutschlands. Die BRD und die DDR haben sich zum einheitlichen Deutschland vereinigt. Die fünf historischen Länder der ehemaligen DDR sind weiterhergestellt. Die BRD besteht nun aus 16 Bundesländern, elf «alten» und fünf «neuen». Die Bundesrepublik Deutschlands ist kein zentraliestischer Staat, sondern ein Bund, dessen Glieder, die Länder an der Gesetzgebung beteiligt sind. Über den Bundesrat haben die Regierungen der Länder Einfluss auf die Gesetzgebung und die Verwaltung der Bundesrepublik. Das "Grundgesetz", das im Mai 1949 in Kraft trat, ist die Verfassung des Staates. Die Gesetze werden vom Bundestag beschlossen, müssen aber dann dem Bundestrat, der Vertretung der Länder, vorgelegt werden. Der Bundesrat kann Gesetze ablehnen, wenn sie gegen die Interessen der Länder gerichtet sind. Eine Änderung des "Grundgesetzes" kann ohne seine Zustimmung nicht erfolgen.

Jeder Bundesbürger wird mit 18 Jahren wahlberechtigt und kann vom 21. Lebensjahr an zum Abgeordneten gewählt werden. Das Wahlgesetz kennt keinen Unterschied zwischen Männern und Frauen.

Deutschland hat 16 Bundesländer. Die Bundesländer sind keine Provinzen, sondern Staaten mit eigener Staatsgewalt und besitzen ihre eigene Volksregierung und ihre eigenen Regierungen. Das oberste gesetzgebende Organ der BRD ist der Deutsche Bundestag- das Parlament der BRD. Jedes Land hat eine Regierung. Die Vertreter der Landesregierung bilden den Bundestag. Der Bundestag ist eigentlich eine zweite Kammer des Parlaments.

An der Spitze der BRD steht der Bundespräsident. Der Bundespräsident ist das Staatsoberhaupt der BRD. Er heisst Horst Köhler. Er bestimmt die Politik des Landes. Er wird vom Bundestag - dem Parlament des Bundes - und den Delegierten der Landtage - den Parlamenten der Länder - auf fünf Jahre von der Bundesversammlung gewählt und vertritt die Bundesrepublik nach aussen. Die Bundesregierung besteht aus dem Bundeskanzler und den Bundesministern. Der Bundeskanzler heisst Angela Merkel. Die Verantwortung für die Regierung trägt der Bundeskanzler, der vom Bundestag auf vier Jahre gewählt wird. Er bestimmt die Minister, die mit ihm zusammen die Bundesregierung bilden.

Die Bundesflagge ist Schwarz-Rot-Golden; das Bundeswappen stellt

einen Adler dar.

die Veränderung – өзгеріс, изменение

vereinigen – біріктіру, объединять

der Bundesrat – Федералдық кеңес, Федеральный совет

der Einfluss – ықпал, бедел, әсер, влияние

in Kraft treten – күшіне ену, вступать в силу

die Vertretung – өкілділік, представительство

vorlegen – ұсыну, предлагать

ablehnen – қабылдамау, қабыл алмау, отклонять

die Zustimmung – келісім, ризашылық мақұлдау, согласие, одобрение

der Bürger – азамат, гражданин

wahlberecht – дауыс беруге құқылы, имеющий право голосовать

das Wahlgesetz – сайлау туралы заң, закон о выборах

der Unterschied – айырмасы; айырмашылық, разница, различие

die Staatsgewalt – мемлекеттік билік, государственная власть

gesetzgebend – заң шығарушы, законодательный

der Vertreter – өкіл, представитель

die Kammer – палата

bestimmen – анықтау, определять

bestehen aus – тұру, құрылу; болу, состоять из

der Adler – қыран, бүркіт, орел

das Wappen – елтаңба, герб

darstellen – елестету, представлять

Beantworten Sie folgende Fragen!

1. Was für ein Staat ist Deutschland?

2. Wieviel Bundersländer hat es?

3. Was ist das oberste gesetzgebende Organ der BRD?

4. Auf wieviel Jahre wählt man den Präsidenten?

5. Welche Rolle spielt der Bundesrat?

6. Wer wählt den Bundeskanzler?

7. Wie heisst der Bundespräsident?

8. Wie heisst der Bundeskanzler?

9. Welche Bundesflagge hat die BRD?

Die Staatsorgane der BRD

Der Bundestag

Das Parlament ist das höchste Organ des Bundes. Alle 4 Jahre sind Bundestags-Wahlen. Es gibt verschiedene Parteien, z.B.

CDU (die Christlich-Demokratische Union; die Konservativen),

FDP ( Freie Demokratische Partei; die Liberalen),

SPD (Sozialdemokratische Partei Deutschlands) und die «Grünen». Im Bundestag sind nur die Parteien, die bei den Bundestags-Wahlen mehr als 5% der Stimmen bekommen. Der Bundestag beschliesst die Gesetze. Er wählt den Bundeskanzler.

Der Bundesrat

Der Bundesrat ist die Vertretung der Bundesländer. Die Landesregierungen sind die Mitglieder des Bundesrates. Der Bundesrat kann Gesetze ablehnen («nein» sagen), die gegen die Interessen der Bundesländer sind.

Der Bundespräsident

Der Bundespräsident ist der oberste Repräsentant der Bundesrepublik (das Staatsoberhaupt). Die Bundesversammlung wählt den Bundespräsidenten für jeweils 5 Jahre.

Die Bundesregierung

Die Partei, die die Mehrheit der Wähler-Stimmen (mehr als 50%) bekommt, bildet die Regierung.

Für das demokratische System typisch ist, dass oft keine Partei bei der Wahl die absolute Mehrheit erhält. Dann kooperieren zwei oder mehr Parteien (Koalition), die zusammen die Mehrheit der Stimmen haben. In der Geschichte der Bundesrepublik hat es Koalition von CDU/CSU und FDP (konservativ-liberale Koalition), von SPD und FDP (sozial-liberale Koalition) und CDU/CSU und SPD (grosse Koalition) gegeben.

Der Bundeskanzler

Der Bundeskanzler kommt normalerweise aus der Partei, die in der Regierungskoalition die meisten Abgeordneten hat. Der Bundespräsident schlägt dem Parlament den Kanzler vor; das Parlament wählt dann den Kanzler.

Er ist Chef der Bundesregierung (Sie besteht aus Ministern). Der Bundeskanzler bestimmt die «Richtlinien der Politik». Er hat eine starke Position. Der Bundestag kann ihn nur mit der Mehrheit der Stimmen der Abgeordneten abwählen (Misstrauenvotum).

Der Chef der grünen Partei, die nicht in der Regierungskoalition ist, ist der Oppositionsführer. Die Opposition kontrolliert im Parlament die Regierung. Der Oppositionsführer kann bei der nächsten Bundestagswahlen Regierungschef (Kanzler) werden. Deshalb ist seine Position sehr wichtig.

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