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НІМЕЦЬКА МОВА ПІДРУЧНИК ЕЛ ВАР.doc
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IV. Grammatik: Präpositionen mit dem Dativ und dem Akkusativ

an (на, коло), auf (на), hinter (за), neben (поряд), in (в), über (над), unter (під), vor (перед), zwischen (між). Diese Präpositionen verlangen auf die Frage wo? und wann? den Dativ, auf die Frage wohin? den Akkusativ

1

Setzen Sie die entsprechenden Artikel nach Dativ – Akkusativpräposition ein:

1. Die Hypophyse, die in … Türkensattel des Keilbeines als Hirnanhang liegt, besteht aus 2 Teilen.

2. Die Hormone werden in … Zellen der endokrinen Drüsen gebildet.

3. Spezielle Proteine oder Peptide werden in … Blut abgegeben, also überall hingelangen.

4. Drüsen mit innerer Sekretion geben ihre Produkte, die Hormone, direkt an … Blutbahn ab.

5. Die Unterfunktion des Hypophysenvorderlappens führt in … Wachstum zu Zwergwuchs.

6. Die beiden Nebennieren liegen an … oberen Pol der Nieren.

7. Viel Cortisol in … Blut hemmt die Produktion des nebennierenrinden-stimulierenden Hormons der Hypophyse.

8. Das Hormon der Bauchspeicheldrüse, Insulin, schleust die Glukose in … Zellen.

9. Die Schilddrüse liegt in … Hals unmittelbar unter … Kehlkopf.

V. Gespräch

1

Der lächerliche Äskulap

…

Der Chirurg nach der OP sagt zum Patienten: „Es tut mir furchtbar leid, aber ich muss Sie nochmal aufmachen. Ich habe einen Handschuh in Ihnen liegen lassen.“ Der Patient winkt ab: „Hier haben Sie 5 Euro, kaufen Sie sich ein neues Paar.“

…

Liegt einer im Krankenhaus. Neben ihm liegt einer, der stöhnt und stöhnt, als ob er es nicht mehr lange macht. Als die Schwester kommt sagt er zu ihr: „Sagen Sie mal, warum schreit der denn so?“ Schwester: „Ja... der stirbt wohl bald.“

Patient: „Können Sie ihn dann nicht ins Sterbezimmer legen?“ Darauf die Schwester: „Was meinen Sie, wo Sie hier sind?“

…

Der Arzt sagt vorwurfsvoll zum Privatpatienten: „Ihr Scheck ist zurückgekommen!“ Darauf der Patient: „Mein Rheuma auch!“

2

Lesen Sie den Text und suchen Sie Information:

- über Lage und Bau der Schilddrüse;

- über die Funktion der Schilddrüse;

- hormonelle Störungen.

Die Schilddrüse

Die Schilddrüse ist ein sehr wichtiges menschliches Organ. Sie wurde als erste Drüse mit innerer Sekretion erkannt und erforscht. Sie erreicht normalerweise ein Gewicht von knapp 50 Gramm bei einem Erwachsenen. Bei krankhafter Vergrößerung (Kropf) kann sie jedoch extreme Ausmaße annehmen und durch Einengung der Luftröhre sogar zu schwerer Atemnot führen.

Die Schilddrüse ist eine fleischige Drüse und liegt im Hals unmittelbar unter dem Kehlkopf. Im Normfall ist sie nicht als Ausbeulung des Halses erkennbar. Auf ihrer Rückseite befinden sich die vier Nebenschilddrüsen, die den Kalzium- und Phosphathaushalt des Körpers steuern. Hauptsächlich besteht die Schilddrüse aus zwei Lappen, die seitlich der Luftröhre den Kehlkopf umfassen. Der die beiden Seitenlappen verbindende vordere Drüsenteil (Isthmus) ist wesentlich kleiner und dünner. Er liegt vor dem 2.- 4. Knorpelring der Luftröhre. Der «Adamsapfel» ist demnach nicht - wie oftmals dargestellt - die sichtbare Schilddrüse, sondern die Abbildung des Kehlkopfes unter der Halshaut.

Die Schilddrüse stellt Kalzitonin und zwei jodhaltige Hormone: Thyroxin (T4), und Trijodtyronin (T3) her. Sie fördern den gesamten Stoffwechsel aller Zellen, das Wachstum und die Reifung des Körpers. Das zweite und dritte Hormon regulieren Synthesegeschwindigkeit im Zellstoffwechsel, insbesondere die Neubildung von Eiweiß und eiweißartigen Fermenten. Ein Überangebot an Schilddrüsenhormon führt zu erhöhter Muskeltätigkeit, Nervosität, Schwitzen, Abmagerung u.a. (Hyperthyreose). Eine Unterfunktion hingegen bremst alle Stoffwechselprozesse. Der Patient wirkt deutlich verlangsamt und geistige Leistungsfähigkeit ist verringert. Im Kindesalter tritt eine erhebliche Beeinträchtigung der körperlichen und geistigen Entwicklung ein (Kretinismus). Das dritte Hormon der Schilddrüse, das Kalzitomin, hilft bei der Regulation des Kalziumsspiegels im Körper. In 24 Stunden sondert die Schilddrüse im Normalfalle etwa 0,1 bis 0,5 mg Schilddrüsenhormon ab. Diese geringen Mengen haben jedoch einen Einfluss auf die gesamte Lebenstätigkeit in allen Organsystemen. Zur Synthese des Hormons wird Jod benötigt. Jod wird mit der Nahrung in ausreichender Menge aufgenommen. In bestimmten Regionen (z. B. Gebirgstäler) kann jedoch im Trinkwasser ein ständiger Jodmangel vorliegen. Es kann folglich kein wirksames Hormon in der Schilddrüse synthetisiert werden. Bei jodarmer Ernährung versucht der Organismus durch Vergrößerung der Drüse das wenige ihm noch angebotene Jod voll auszuschöpfen. Diese Drüsenvergrößerung wird als Kropf oder Struma bezeichnet. Die Hypophyse produziert vermehrt Hormon, das die Schilddrüse anregen soll. Neue Schilddrüsenzellen werden gebildet. Es kann dann zu einer massiven Kropfbildung kommen (Kropftäler in Gebirgsregionen) bzw. zu kindlichen Entwicklungsstörungen. Durch Zugabe von jodhaltigem Salz in das Trinkwasser bzw. das Brot konnte der «endemische» (territorial gehäuft auftretende) Kropf weitgehend beseitigt werden.

Das nach dem deutschen Arzt Basedow benannte Krankheitsbild hat seine Ursache in einer Überfunktion der Schilddrüse. Das hormonell aktive Drüsengewebe ist in der Regel vermehrt, dadurch erscheint die Schilddrüse leicht vergrößert, aber weicher als bei einem «Knotenkropf», bei dem keine Vermehrung der Hormonproduktion eintritt. Da das Schilddrüsenhormon gleichsam als Gaspedal für den Stoffwechsel dient, hat seine vermehrte Produktion Auswirkungen auf den gesamten Organismus und den Stoffwechsel generell. Der Energieumsatz wird beschleunigt, die Pulsfrequenz ist erhöht, die Atmung beschleunigt, die Körpertemperatur und die Schwitzneigung sind erhöht. Die Patienten sind unruhig, wirken hektisch, sie nehmen trotz guten Appetits ständig an Gewicht ab. Auffällig ist weiterhin, dass die Augäpfel mitunter deutlich vorspringen («Froschaugen»). Man kann die Erkrankung behandeln, indem entweder die Medikamente zur Dämpfung der Schilddrüsenaktivität verabfolgt werden, eine Operation überschüssiges aktives Gewebe der Schilddrüse entfernt oder aber indem radioaktives Jod zu therapeutischen Zwecken verabreicht wird.

Lektion 16

DIE ZUCKERKRANKHEIT

Thema: Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)

Grammatik: Präpositionen mit Genitiv